Beckenfraktur durch die Geburt????? Tumor???

Dr. med. Vincenzo Bluni Frage an Dr. med. Vincenzo Bluni Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frage: Beckenfraktur durch die Geburt????? Tumor???

Lieber Dr. Bluni, ich habe vor ca. 3 Wochen entbunden. Eine Woche nach der Geburt bekam ich Rückenschmerzen, verbunden mit starken Schmerzen beim Laufen und bei Bewegung des linken Beines. Ich war natürlich beim Arzt...auch beim Orthopäden. Nun habe ich sehr viele verschiedene Aussagen erhalten. DENN: Auf den Bildern vom Kernsoin ist leider eine Aufhellung am linken Kreuzbein zu sehen. Der Radiologe bezeichnet dies in seinem Befund als "unspezifisches Knochenmarködem", was laut Aussage verschiedener Ärzte eben vom harmlosen Ödem bis zum Tumor (oh Gott) alles bedeuten könnte:-((((( Ein Arzt meinte auch, dass es durchaus während der Geburt zu einer Fraktur eines Beckenknochens gekommen sein könnte------>daraufhin eine Entzündung------>daraufhin ein Ödem, welches sich im Kernspin als Aufhellung darstellt. Ein anderer Arzt wiederum gab mir sofort die Überweisung zum Szintigramm---->Metastasensuche:-(((((((((( Meine Frage nun an Sie, da sie ja kaum eine Ferndiagnose stellen können: Haben Sie es schon erlebt, dass eine Frau durch eine recht heftige Geburt (der Arzt stützte sich mit ganzem Körpergewicht auf meinen Bauch, um nachzuhelfen), eine Fraktur eines Beckenknochens davongetragen hat????? Das hilft mir jetzt zwar auch nicht SOOO viel weiter, würde mich aber dennoch beruhigen!!!! Der zeitliche Zusammenhang mit der Geburt besteht ja nunmal und daher klammer ich mich auch an den ursächlichen Zusammenhang mit der Geburt!!!!! Über Ihre Meinung (Vermutung!!!) zu meiner Geschichte würde ich mich sehr freuen! Liebe Grüße Flocke

Mitglied inaktiv - 01.11.2006, 13:39



Antwort auf: Beckenfraktur durch die Geburt????? Tumor???

Hallo, unter der Geburt sind die Iliosakralgelenke (Gelenke zwischen Darmbein und Kreuzbein) und die beiden Schambeinäste durch hormonelle Einflüsse in gewissen Grenzen beweglich geworden. Diese Lockerung des Beckenringes kann den Abstand zwischen der Hinterkante des Schambeines und der Oberkante des Kreuzbeines um bis zu 1 cm vergrößern. Das Steißbein kann unter Geburt zusätzlich um ca. 2 cm nach hinten ausweichen. Aus eigener Erfahrung sind mir jedoch keine Fälle eines Bruches bekannt. VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 02.11.2006



Antwort auf: Beckenfraktur durch die Geburt????? Tumor???

der Schmerz besteht NUR bei Belastung des Beckens (beim Laufen bzw bei Belastung des linken Beines) und befindet sich im linken Lendenwirbelbereich.

Mitglied inaktiv - 01.11.2006, 13:42



Antwort auf: Beckenfraktur durch die Geburt????? Tumor???

Ich denke, daß es bei dir anders ist aber ich möchte dir mal meine Geschichte schildern. Ich bekam meinen Sohn in einer schnellen Geburt und von dem Tag an (nicht in der SS) hatte ich immer Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Ert dachte ich das ist noch von der veränderten Körperhaltung nach der SS oder eine Verletzung von der schnellen Geburt am Becken usw. und es wird schon besser werden. Aber es wurde nichts besser, nur schlimmer. Nach 8 Monaten wars dann so schlimm, daß ich zum Dok bin und es stellte sich eine beginnede Arthrose im Lendenwirbelbereich heraus. Was bei dir entdeckt oder vermutet wurde ist völlig anders aber die Schmerzen die du beschreibst sind wie bei mir und auch ich bezog es auf die Geburt. Es war sicher nicht die Geburt aber die SS könnte den Rücken sehr belastet haben zumal ich 2 SS schnell nacheinander hatte. Mein Sohn wird bald 3, ich werde die Beschwerden nicht los und da es Arthrose ist wirds auch nicht wieder heilen. Leider habe ich nun täglich Schmerzen und schubweise recht schlimm. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich wünsche dir, daß es dir bald besser geht. Alles Gute! Kerstin

Mitglied inaktiv - 01.11.2006, 22:20



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