Vornamen Stillen Ernährung Baby Entwicklung Kindergesundheit Mein Haushalt Reisen Familie Spielen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Kinderernährung Vorsorge Frauengesundheit Rezepte Tests Finanzen Flohmarkt Infos & Proben
  Forenarchiv
  Startseite Forenarchiv Kigakids
  Beitrag aus dem Forum:   Kigakids


Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Frage von Affenliebe  -  31.07.2009
... soll das funktionieren? Hallo, ersteinmal!

Ich hoffe, dass ich überhaupt eine solche Kita hier finde. Bei uns ist das so, dass alle Kitas nur eine zweiwöchige Eingewöhnung machen. Das ist für mich inakzeptabel. Für diese zweiwö. Eingew.zeit sind die Kids ja dann versichert unddie Kita erhält anteilig ihr Geld von der Gemeinde. Eine längere Eingew.zeit ist schon versicherungstechnisch nicht machbar. Und dann haben Freundinnen die Erfahrungen gemacht, dass die Erzieher das eh nicht mögen, wenn die Mütter so lange anwesend sind, da sie sich beobachtet fühlen. Aber das kann doch so nicht richtig sein?! Es geht doch um mein Kind. Wie bekomme ich eine sanfte Eingewöhnung hin? Kann man das irgendwo beantragen?

Wie funktioniert das bei Euch?

LG von Affenliebe

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von skuecken  -  31.07.2009
Hallo,

was willst du da beantragen? Jedes Kind ist anders und auch bei zwei Wochen kann die Eingewöhnung sanft sein. Schritt für Schritt erst 1 h dann länger, ohne Mama für 10 min, dann länger...
Außerdem glaubst du, dass es deinem Kind leichter fällt sich zu lösen wenn du vier Wochen jeden Tag mit dort bist? Eher nicht, denn dann lernt es, Mama ist ja immer dabei und wenn du dann irgendwann gehst ist das Problem umso größer.

Sorry ich weiß, dass das nicht das ist was du hören wolltest, aber meine ehrliche Meinung, bzw. das was ich erlebt habe.

LG

 
Hier kostenlos anmelden!
Kostenlose Anmeldung für Rund-ums-Baby
Rund-ums-Baby und die ersten Kinderjahre: mitdiskutieren, Fragen stellen an Experten, Freunde finden und vieles mehr ...!

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von Reni+Lena  -  31.07.2009
Wie alt ist denn das Kind?
Geht es um ein Kindergartenkind so ab 3 Jahren aufwärts, oder um ein Baby das du in die Tagesstätte bringst weil du wieder arbeiten willst/musst?
Ich habe keine Erfahrung mit Tagesstätten, sehr wohl aber mit Kindergärten.
meine Kinder kamen mit 2,5Jahren, mit 3 Jahren und mit 2,5 Jahren in den Kiga.
Wenn dein Kind Kigareif ist, dann wirst du keinerlei Eingewöhnung brauchen.
Ein Kigareifes Kind wird sich voll Begeisterung auf Spielsachen und Kinder stürzen. Ein Schnuppertag an dem es 2,3 Stunden bvleiben darf (auch mit mama) reicht da aus. Meine haben mich allerdings heimgeschickt. Das wir "ihr" Ding und sie wollten groß und eigenständig sein. Die anderen Kinder waren ja auch ohne Mama da.:)

Wir hatten keinerlei Probleme.
Ich habe die Zeiten innerhalb einer Woche von 2 Stunden auf 5 Stunden gesteigert und schon am zweiten Tag gab es Theater weil sie nicht heim wollten.
Und in unserem Kiga ist es bei nahezu allen Kindern so. Entweder liegt es an den Erzieherinnen oder der dörflichen Umgebung, in der die Kinder sehr frei und selbständig aufwachsen.

Oder brauchst DU die Zeit um loszulassen:)

Lg reni

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von Astrid18  -  31.07.2009
Also, bei uns ist es so, dass wir ab dem ersten Tag voll zahlen müssen, egal wielange die Eingewöhnung dauert. Ich denke, wenn die Zeiten langsam gesteigert werden, und Dein Kind es schon gewohnt ist, in die Krippe zu gehen, können zwei Wochen reichen. Du musst bedenken, dass sich die Kinder in Anwesenheit ihrer Eltern ganz anders verhalten. Es wird nicht unbedingt leichter, wenn die Elternd dabei sind. Dein Kind ist groß genug um zu verstehen, dass Du kurz weg bist. Bei uns im Kiga müssen sich die Eltern in der Eingewöhnungszeit bereit halten, falls die Kinder eher geholt werden möchten. Aber ein gemeinsame Anwesenheit ist nicht geplant. Du musst vor allem ein positives Bild vom Kiga haben und Dich lösen können!

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von Moneypenny77*  -  01.08.2009
Kenne das in dieser Intensität gar nicht und habe auch keinen Bedarf danach. Beide Kinder hatten Schnuppernachmittage, fanden sowohl den ersten als jetzt auch den zweiten KiGa super und damit war das Thema erledigt.

Im Vorkindergarten war gab's das gar nicht und auch da war nach 2/3 Tagen Ruhe.

Ehrlich gesagt glaube ich auch eher, daß es da bei eher um eine sanfte Entwöhnung für die Mutter, als um eine Eingewöhnung für das Kind geht.

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von Birgit 2  -  01.08.2009
Hallo,
also erst mal würde ich versuchen, etwas lockerer an die Sache heranzugehen. Wenn du dir jetzt schon so viele Gedanken machst, dann ist vielleicht eher die Frage, ob es eine Alternative zum Kindergarten gibt. Vielleicht wäre dann eine Tagesmutter eher angebracht.
Ansonsten würde ich versuchen, positiv an die Sache heranzugehen, den Kindergarten als etwas Schönes darzustellen und es auch als neue Chance sehen, das dein Kind dort dann vielleicht gerne hingeht. Nur weil sie bislang nicht gerne gegangen ist, muss das ja nicht heißen, das es immer so sein muss.

Die Eingewöhnung in der Kita, in der ich arbeite, ist so, dass wir ab den Osterferien erst mal jede Woche einen Nachmittag anbieten, an dem die Eltern mit ihrem Kind kommen können und spielen können. Sie und die Kinder lernen die Einrichtung kennen, uns als Erzieherinnen und fassen schon mal Vertrauen. Dann bieten wir an, in den letzten 3 Wochen vor den Ferien das Kind mehrere Morgende zu bringen. Dabei überlassen wir es den Eltern, wie lange sie das Kind dalassen möchten, bzw. wann es Zeit ist zu gehen.

Wir bekommen dieses Jahr 16 neue Kinder, zwei sind unter 3 und die anderen gerade so 3 Jahre alt. Die meisten sind schon integriert durch diese Methode würde ich sagen. Wenn es nach den Ferien wieder losgeht, so läuft es erfahrungsgemäß schnell so, das sich die meisten sehr gut trennen können.

Ich würde das Ganze mal auf mich zukommen lassen und nicht von vornherein der Überzeugung sein, das 2 Wochen nicht ausreichen.

Gruß
Birgit

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von Badefrosch  -  02.08.2009
Du musst deinem Kind Sicherheit geben, dass alles in Ordnung ist, es gibt nichts schlimmeres wie wenn Eltern ihre Ängste auf das Kinder übertragen.

Beispiel: Impfung, Mutter hat Angst dass es weh tut, Kind brüllt, weil es das merkt, dabei weiß es noch gar nicht was auf es zukommt. Genause wie mit dem Zahnarzt, da macht man den Kleinen Angst mit Bohren usw. Kein Wunder dass die da nie hinwollen.

Verstehst du was ich meine?

Bring sie unter Kinder, am besten in euer künftigen Wohnumgebung schon mal spazieren gehen, die Kinder da kennenlernen usw.

Ich habe meinen Sohn mit 6 Monaten bei der Tagesmutter eingewöhnt.
Ging alles ohne Probleme, schon am 2. Tag blieb er für 2 Stunden ohne mich da. Kein Geschrei, keine Probleme.

Generell geht er auf dem Spielplatz gleich zu allen Kindern, am liebsten zu den ganz großen. Er guckt eher enttäuscht wenn er von jemandem abgelehnt wird.

Schon jetzt steht er jeden Tag beim spazieren gehen vor der Eingangstüre seines künfigen Kindergartens, in den er frühestens in einem Jahr gehen wird, vermutlich aber eher in 2 Jahren.

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von Affenliebe  -  31.07.2009
Also mit sanfter Eingew. meine ich die Eingewöhnung im Sinne von Dr. Posth. Ich weiß nicht, ob du schon mal in diesem Forum warst.

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von Affenliebe  -  31.07.2009
Ich wollte jetzt nicht soooo weit ausholen und einfach nur wissen, wie man eine sanfte Eing. im Sinne von Dr. Posth durchführen kann, da das offenbar in unserem Bundesland nicht so vorgesehen ist.

Also meine Kleine geht in die Krippe seit sie 1,4 Jahre alt ist. Sie leidet ganz schrecklich und weint jedem Morgen, dass sie dort nicht hin will. Sie ist mittlerweile 2,4 Jahre alt. Nun ist es so, dass wir demnächt umziehen müssen und sie demzufolge in eine andere Einrichtung muss. Das wird eine Zumutung für sie werden. Ich will ihr das nicht so einfach antun und sie einfach "reinwerfen" und los gehen. Mein Kind ist definitiv nicht Kitareif und das spürt eine Mutter.

Ich würde mich freuen,einfach nur eine Antwort zu bekommen. Denn Dr. Posth empfielt es zwar dringend aber wie das funktionieren soll, ist mir nicht klar. Habe ich denn einen Anspruch darauf, eine längere Eingew. als zwei Wochen zu bekommen?

AL

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von skuecken  -  31.07.2009
Ja, hab da aber an vielen Stellen meine eigene Meinung dazu.
Im Hintergrund halten ist das eine, das Kind wird trotzdem immer zuerst zur Mutter gehen, solange diese da ist.
Außerdem hat mir meine Erfahrung bisher nur gezeigt, dass es mehr Probleme gab, wenn sich dieser Prozess sehr lange (damit meine ich ab 4 Wochen aufwärts) hingezogen hat. Und im Allgemeinen sind nicht die Kinder das Problem, sondern die Eltern, die sich nicht lösen können!

LG

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von skuecken  -  31.07.2009
Nein einen Anspruch hast du sicher nicht.
Sprich mit den Erziehern vor Ort inwieweit sie dir entgegenkommen dürfen, im Zweifelsfall zahlst du halt schon während der Eingewöhnugszeit.

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von doreen_fynn  -  31.07.2009
hallo,
ich arbeite selbst als tamu und kann dir daher aus der erfahrung heraus sagen, dass die meisten eingewöhnungen nach 2 wochen abgeschlossen sind und sanft sind. es gibt auch kinder, die gewöhnen sich nie ein, auch nicht nach 3 monaten.
beantragen kannst du eine längere eingewöhnung definitiv nirgends, da musst du mit der kita-leitung bzw. erzieherin reden, aber die werden dir nix zu sagen, denn jede mutter, die eingewöhnung macht, bringt etwas unruhe in die gruppe. und nein, ich werd das nicht näher erklären.
du kannst mal nach der berliner eingewöhnung googlen, das ist ein modell der sanften eingewöhnung.
die wenigsten kinder haben übrigens ein problem mit einer eingewöhnung, aber dafür die meisten mütter um so mehr. denn die kinder lernen was neues und sind davon begeistert, die mütter müssen lernen loszulassen und dass sie für eine gewisse zeit entbehrlich sind - das fällt denen sehr schwer. also überleg deine meinung: hast du probleme dein kind abzugeben oder hat dein kind probleme? je positiver deine einstellung zu der kita ist und je mehr du mit der meinung rangehst "kind du schaffst das, das ist toll hier", umso eher schafft dein kind das.

lg doreen

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von vallie  -  31.07.2009
ich frage mich warum du ausgerechnet diesen nick gewählt hast....
so kommt es auch rum....
kitareif....wann sind kinder denn kitareif???
du solltest dich mal fragen, welche gefühle DU hast, wenn du dein kind in die kita gegeben hast...mit 1,4 jahren entspricht ja nun nicht der "norm", also gab es zwingende gründe, mit denen du dich nicht wirklich identifizieren kannst/konntest.

und dr posth

( meine beiden kinder sind OHNE jegliche eingewöhnung in den kindergarten gegangen, ich hatte keine möglichkeit mir wochenlang urlaub zu nehmen, daß ich 10minutenweise hätte steigern können )

Will sanfte Eingewöhnung aber wie ...

Antwort von anjos  -  31.07.2009
Bei uns fängt das KiGa-Jahr immer am 01.08. an, meist aber ein paar Tage später, da der KiGa in den Sommerferien für 3 Wochen schließt und erst danach fängt das neue Jahr bei uns an... Zwischen den Oster- und Sommerferien findet für die neu angemeldeten Kinder eine sog. "Loslassgruppe" statt.
1. findet diese Gruppe in den Räumen des KiGa statt
2. die Gruppe wird von einer Erzieherin geleitet
3. es sind nur die Kinder in der Gruppe, die im Sommer neu anfangen und dann noch einige von den jüngeren Kindern, die schon regelmäßig zum KiGa gehen.
So lernen die "neuen" gleich die Räume, die Erzieherinnen und die zukünftigen Spielkameraden kennen.

Diese Loslassgruppe findet 1x die Woche für 2 Stunden statt. Die Eltern dürfen dabei bleiben, müssen aber nicht... man kann da ganz auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen.Diese Gruppe ist kostenlos!

Ab dem 01.08. zahlt man seinen regulären Beitrag, das Kind geht dann so oft zum KiGa, wie die Eltern es möchten. Bei uns gehen alle Kinder täglich in den KiGa und die allermeisten gehen ab dem ersten Tag die komplette Zeit hin, die gebucht wurde... Als unsere Tochter letztes Jahr im KiGa angefangen hat, gab es keine Mutter, die am ersten Tag länger als 15 min in der Gruppe bleiben musste. Die neuen Kinder werden von den Erzieherinnen empfangen und an die Hand genommen... ihnen wird alles gezeigt. So fällt die Trennung von den Eltern leichter.

Unsere Erzieherinnen halten nicht viel von der sanften Eingewöhnung für jedes Kind. Denn die allermeisten Kinder brauchen das nicht... wenn die in der Loslassgruppe waren, werden die i.d.R. ganz schnell warm im KiGa und da wäre es kontraproduktiv, wenn die Eltern das Kind länger begleiten.

LG, ANdrea


Ins Forum ins Forum Kigakids  
  Frage stellen

© copyright 1998-2014 by USMedia. Alle Rechte vorbehalten.  Team   Datenschutz   Impressum