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Bewertung Kurzvortrag 4. Klasse ...

Frage von sechsfachmama  -  09.01.2009
Mein Sohn hatte 2 Arbeiten in Werken aufgrund von Krankheit verpasst.
Daraufhin gab ihm die Lehrerin die Aufgabe, einen Kurzvortrag über Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere auszuarbeiten - über die Weihnachtsferien.

Also wieder eine Eltern-HA, denn man muss die Fachinfos aus dem Netz erstmal "runterkürzen" auf halbwegs verständliche Kindersprache.

Allen, denen ich von dem KV erzählte, schüttelten nur mit dem Kopf - dieses Fachgebiet behandelte mein Nachbarskind auf der Mittelschule in der 7. Klasse, meine Tochter hats noch gar nicht und selbst mein Großer in der 9. am Gymi konnte nicht viel dazu sagen ...

Naja, wie auch immer, er hat den KV zu Hause geübt, hat Anschauungsmaterial mitgenommen - und bekam "nur" eine zwei, weil er doch bei den (wirklich schweren) Fremdwörtern (wie z. B. Polyvinylchlorid) gestockt hat.

Gut, ne zwei ist ja nicht schlecht - aber ich frage mich: Was erwartet die Lehrerin denn für ne eins?
Ich meine, dass ein 10jähriger solche Fremdwörter noch nicht fließend aussprechen kann (wo eben selbst meine Großen mich angucken und sagen: noch nie gehört), ist doch wohl logisch, oder?

Bewertung Kurzvortrag 4. Klasse ...

Antwort von Henni  -  09.01.2009
Hallo also wahrscheinlich hätte er sie GAR nicht erwähnen sollen und ist eben eh übers Ziel hinausgeschossen! es ist eben NICHT elternaufgabe, und ich denke so hätte es auch aussehen sollen, also dasser auf SEINEM Level da was vorzeigt und vorträgt! wenn ich merke, dass schüler IHR referat gar nciht kennen, dann bewerte cih natürlich auch schlechter als ne solide eigenleistung! in der 4 klassedenek cih auch zu solchem thema möglich....


lg henni

 
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Bewertung Kurzvortrag 4. Klasse ...

Antwort von chrispi  -  12.01.2009
Also, ich finde nicht, dass wir darüber zu befinden haben, ob Sechsfachmama jetzt genug Zeit hatte oder nicht, zumal ja ihr Sohn das Referat halten soll!

Sechsfachmama: Bei Kurzvorträgen wie du ihn berschreibst, erwarte auch ich eine kindgerechte Darstellung (bin Gym-Lehrerin), in diesem Fall (mal so "aus der Hüfte geschossen, da diese Materie nicht mein Fachgebiet ist) die Hauptmerkmale bzw. -unterschiede, ev. 1-2 historische Besonderheiten und die Anwendung, auch in Bezug zu den jeweiligen Merkmalen.

Einen Vortrag, wie du ihn beschreibst, hätte ich (z.B. Klasse 5) mit 3-4 bewertet, weil er nicht wichtige Kriterien eines Vortrages berücksichtigt (Verständlichkeit, selbstständige Darstellung von Zusammenhängen..). Die ReferentInnen müssen alles, was sie vortragen, erkennbar verstanden haben und in eigenen Worten erklären können - auch auf Nachfrage nach dem Vortrag.

Naja, meist bin ich etwas weniger streng, wenn ich das erste Mal in einer Klasse präsentieren lasse (zudem mir die Kinder auch immer Leid tun, weil sie sich ja schon viel Mühe gegeben haben), denn die Kinder sollen es ja üben. Danach ist aber so etwas ein no-go!

Nach dem Vortrag lasse ich die Klasse Rückmeldung geben und in so einem Fall sagen die Kinder dann: es war nicht verständlich etc. ...
Oft merkt man dies schon an der Unruhe während des Vortrages.

Wiki ist übrigens oft der Tod eines Referates, denn nur wenige Schüler schaffen es, dort die Basics herauszufischen und in eigenen Worten wiederzugeben.

Daher denke ich: mit einer 2 ist dein Sohn gut weggekommen und er hat fürs nächste Mal gelernt (und du auch ;-) ). Allerdings sollte die Lehrerin ihre Kriterien offen lgen und noch einmal mit der Klasse darüber sprechen, was einen gelungenen Vortrag ausmacht (aber vielleicht hat sie das ja auch schon?)!

Grüße
Chrispi

Bewertung Kurzvortrag 4. Klasse ...

Antwort von Henni  -  09.01.2009
hab mal unter thermoplaste auf den zweiten link bei google geklickt...das hätte dein Sohn ohne dich verstehen und erklären können...eben auf KURZ Referatniveua..nicht auf deinem...

http://www.chemie.fu-berlin.de/chemistry/kunststoffe/thermopl.htm

Bewertung Kurzvortrag 4. Klasse ...

Antwort von sechsfachmama  -  09.01.2009
dieses habe ich auch aufgerufen - selbst das war noch zu schwer verständlich und ich hab fast alles davon weggelassen.

es waren sonst keine (ihm fremden) Fremdworte drin, nur eben von Thermoplast die Bezeichungen von PVC usw.

Außerdem hatten sie das Thema noch gar nicht in der Schule, sondern fangen jetzt erst damit an, es zu behandeln.
Nix dagegen, wenn er das Thema schon gehabt hätte, sprich also irgendwelches Material, auf das er zurückgreifen kann.

Aber wenn ich ihn - ohne jegliche Vorkenntnisse an den Rechner lasse: So nu such mal schön .... - dann wäre er in zwei Jahren noch nicht fertig ... weil er ja noch gar nicht weiß, was in dem Moment für die Klasse wichtig ist und was nicht usw.


Der Inhalt war folgender:

Duroplast

Klassifizierung
- eine von drei Gruppen, in die Polymere eingeteilt werden
- auch Duromere - nach dem Aushärten können sie ihre Form nicht mehr verändern
- harte, glasartige Polymerwerkstoffe
- auf mechanische Einwirkung reagieren sie mit Rissen oder Sprüngen
- zu den Duroplasten zählen die Aminoplaste und die Phenoplaste

Geschichte des Werkstoffs
- Duroplaste aus Kunstharzen gehören zu den ersten industriell produzierten Kunststoffen
- Ursprünglich nur in Pressformen aus ihren Vorstufen (z. B. Phenoplaste aus Phenolharzen) hergestellt werden und
wurden deshalb auch als Pressmassen bezeichnet
- Mitte 1960er Jahre Verfahren entwickelt, die die Herstellung von Duroplasten im Spritzgießverfahren ermöglichten
- heute Duroplaste in zahlreichen Verfahren verarbeitet.
- Vordergrund stehen dabei immer die hohe thermomechanische Festigkeit und das im Vergleich zu Metall geringe spezifische Teilegewicht.

Anwendungsgebiete
- Motorraumanwendungen (Wasserpumpengehäuse, Bremskolben, Riemenscheiben, Kommutatoren, u.ä.)
- Schutzhelme, wie der Feuerwehrhelm
- Kabelbahnen (Ebo)
- Leistungs- und Leitungsschutzschalter
- Karosserieteile
-Reflektoren (Autoscheinwerfer)
- Haushalt (Bügeleisenhitzeschild, Topfgriffe und Herdleisten)
- früher die Karosserieaußenhaut des Pkw Trabant.


Thermoplast
- auch Plastomere genannt, sind Kunststoffe, die sich in einem bestimmten Temperaturbereich verformen lassen
- Vorgang kann durch Abkühlung und Wiedererwärmung bis in schmelzflüssigen Zustand beliebig oft wiederholt werden
- solange nicht durch Überhitzung die sog. thermische Zersetzung des Materials einsetzt.
- unterscheiden sich Thermoplaste von den Duroplasten und Elastomeren.
- weiterers Merkmal ist die Schweißbarkeit von Thermoplasten.

Aufbau und Einteilung
- T. sind aus wenig oder nicht verzweigten, also linearen Kohlenstoffketten aufgebaut, die nur durch schwache physikalische Bindungen miteinander verbunden sind.
- verschiedene Thermoplaste miteinander vermischt, so nennt man das Produkt ein Polyblend.
- lassen sich bei Einwirkung von Wärme und Druck verschweißen, dies ist mit oder ohne Zusatzwerkstoff möglich.
- verschweißenden Werkstoffe werden dabei über ihre Schmelztemperatur hinaus erwärmt und in einen fließfähigen Zustand gebracht

Verarbeitung
- wurden ursprünglich vor allem im Spritzgießverfahren verarbeitet, weshalb man sie auch als Spritzmassen bezeichnete
- heute Extrusion ein weiteres wichtiges Verarbeitungsverfahren.
- Weitere Verarbeitungsmöglichkeiten sind z.B.: Blasformen, Folienblasen oder Kalandrieren.

Aggregatzustände
Fest
- vor dem Erwärmen und nach dem Abkühlen sind Thermoplaste fest, was nicht gleich steif bedeutet
- viele sind auch im festen Zustand flexibel
- manche können auch im festen Zustand bearbeitet und in der Form verändert werden.

Thermoelastisch
- In dem Bereich, wo ein Thermoplast thermoelastisch wird, kann es in seiner Form verändert werden,
- hält aber seine Ursprungsform und kann in diese zurückgebracht werden.

Thermoplastisch
- Material wird weich und ist nicht mehr formstabil - kann also evtl. nicht in seine Ursprungsform zurückgebracht werden (bei zum Beispiel Röhren).

Flüssig
- Bereich der Thermoplastizität überschritten ist, wird das Material flüssig
- bei weiterer Erhitzung verflüchtigt sich das Material und zersetzt in seine Grundbestandteile.

Beispiele
- zu den T. zählen z. B. Polycarbonat (PC), PET, Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polystyrol (PS) und Polyvinylchlorid (PVC).
- am längsten bekannte Thermoplast ist Celluloid.

Verwendung
- PET-Pfandflaschen, Brotdosen, Trinkbecher, Filme für Fotos, Schaumstoff-Flocken, Styropor


Elastomer
- formfeste, aber elastisch verformbare Kunststoffe, deren Glasübergangspunkt sich unterhalb der Raumtemperatur befindet.
- können sich bei Zug- und Druckbelastung elastisch verformen
- finden aber danach wieder in ihre ursprüngliche, unverformte Gestalt zurück.
- wesentliche Merkmal: auf mindestens das Doppelte ihrer Länge dehnen lassen und beim Loslassen in ihren Ausgangszustand zurückkehren

Verwendung
- als Material für Reifen, Gummibänder, Dichtungsringe

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Antwort von Namens-Fee  -  09.01.2009
Oder habe ich das falsch verstanden?

Ich denke, mit dem von henni genannten Link hätte ein Viertklässler wirklich einen Vortrag basteln können - er sollte ja sicherlich keine chemische Abhandlung präsentieren, sondern kurz (!) die Unterschiede. Und das ist nun wirklich nicht zu schwer finde ich....

Die relevanten Infos hätte auch ein Lexikon geliefert, da muss das Kind gar nicht ins www.

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Antwort von 4+mehr-Mama  -  10.01.2009
Dein Sohn kennt Polymere, Phenoplaste, glasartige Polymerwerkstoffe, Riemenscheiben, Kommutatoren, lineare Kohlenstoffketten, Spritzgießverfahren, Kalandrieren, Extrusion, Aggregatzustand, Glasübergangspunkt, Thermoplastizität etc. und kann das alles erklären????
Wenn er wirklich wusste, worum es in "seinem" Vortrag ging, dann war das Thema auch nicht zu schwer für ihn!

Also, ICH hätte von dem Vortrag vermutlich nicht alles verstanden, schon gar nicht die Mitschüler, und erst recht nicht behalten. Hätte er denn Nachfragen beantworten können?

Man kann doch jedes Thema kindgerecht aufarbeiten oder auf höherem Niveau. Z.B. behandeln *Kopfschüttel* Unsere Viertklässler haben bspw. gerade "Ebbe und Flut, Watt & Co." behandelt - ich hatte das Thema Watt in der schriftlichen Abiturprüfung LK Biologie! Keiner hätte von meiner Tochter einen wissenschaftlichen Vortrag erwartet! Einfach mal die Kinder machen lassen, abwarten, was sie sich selber erarbeiten könne und sich nicht einmischen ;-)
Beim Lehrer beschweren finde ich wirklich völlig übertrieben!

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Antwort von mama.frosch  -  11.01.2009
das kapiert kein kind in dem alter. an fast jedem der fremdworte hängt eine kleine wissenschaft, die ein kind in dem alter nicht wissen kann, nicht wissen muss und was die lehrerin garantiert auch nicht erwartet hätte. schon allein zu den "linearen kohlenstoffketten" müsste man viel erklären um verständlich zu machen, was das ist. und ohne dieses wissen ist das, was dein sohn referiert hat "leeres wissen", da worthülsen verwendet werden, ohne dass jemand bescheid weiß was gemeint ist. ebenso phenoblaste, aminoblaste etc.

ich kann mir vorstellen dass die lehrerin deinem sohn die 2 gegeben hat um seine bemühungen zu entlohnen, mit dem referat wie er es vorzuweisen hatte etwas zu leisten, was völlig jenseits seiner möglichkeiten liegt. ich hätte keinesfalls eine 1 darauf gegeben; ich hätte es eher nicht bewertet wegen erkennbar bestenfalls geringfügiger eigenleistung, aber sie hatte ja im vorfeld gesagt dass sie es tut also sah sie sich vermutlich in der lage, es durchziehen zu müssen.

ich hätte, wenn ich der meinung wäre ein thema ist fürs kind nicht bearbeitbar bei der lehrerin nachgefragt!!! die hätt dann nämlich sicher gesagt, welches niveau sie sich etwa vorstellt. ich gehe nicht davon aus, dass sie eine wissenschaftliche abhandlung erwartet hat. vielleicht hat sie auch damit gerechnet, dass ihr den weg in die bibliothek sucht und BÜCHER hinzuzieht!

noch etwas, auch wenn es hart klingt: wenn DU verstanden hast, um was es geht bist du, nach dem was du da für und mit deinem sohn erarbeitet hast nicht in der lage, das thema kinderfreundlich aufzubereiten; zu erkennen, was ist hier wichtig und was nicht!!
(bitte keine missverständnisse - ich bin nicht der meinung, dass eltern die aufgaben ihrer kinder aufbereiten müssten. aber wenn, dann so, dass es verständlich ist. und die verstänlichkeit hat natürlich damit zu tun, dass man unterscheiden kann zwischen notwendingen und überflüssigen oder dem alter/entwicklungsstand nicht angemessenen informationen).

also, die lehrerin ansprechen würde ich nur auf der ebene, dass du das thema sehr schwierig fandest und nochmal nachfragst, was sie sich wirklich vorgestellt hat. und das nächste mal fragen, BEVOR du dir eine mühe machst, die am ziel vorbeischießt und vermutlich alle beteiligten überfordert (einschließlich der klassenkameraden, denn die haben davon garantiert nix verstanden bzw. behalten).

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Antwort von sechsfachmama  -  09.01.2009
ja das war der inhalt.

der genannte link beinhaltete nur die Elastomere, nicht Duroplast und auch nicht Thermoplast.

Muss sagen, dass ICH mir diesen Artikel einige Male durchlesen musste, bis ich verstanden habe, was die da erklären wollen ... - ich glaube, ein Viertklässer, der das nur einmal vorerzählt bekommt im KV und NOCH NIE irgendwas mit der Materie zu tun hatte, hätte nur Bahnhof verstanden!

Das ganze Zeugs mit den Molekülen usw. - das ist Wisssen von 7., 8. Klasse (wie mir meine Kinder und andere Kinder bestätigen)

Lexikon zum Nachgucken für solche Fachbegriffe haben wir keins.
Sowas findet man in keinem normalen Kinderlexikon.
Und Bibliothek gibts hier auch keine - dazu müsste ich 10 km fahren.

Dann schon lieber das www

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Antwort von Sabet  -  10.01.2009
Hallo!
Wenn meine Tochter (1. Klasse) in der vierten ein derartiges Thema über die Ferien bekommen würde, würde ich die Lehrerin unverzüglich bitten, ein sinnvolleres und verständlicheres Thema zu geben. Eines, das Eigentätigkeit zeigen kann und nicht nur das Herunterbeten komplizierter Begriffe und Unterschiede. Selbst im Gym. halte ich ein derartiges Thema nicht für sinnvoll. Da muss sich dein Sohn doch "getriezt" vorkommen von der Lehrkraft!
Gruß,
Sabet

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Antwort von Namens-Fee  -  10.01.2009
wenn Du Dir einmal links die Auswahlmöglichkeiten anschaust. Jeweils der erste Absatz ist absolut kindgerecht verständlich und das hätte wohl auch genügt.

Ich sage ja, der ganze chemische Kram wurde von der Lehrerin bestimmt nicht erwartet - eher es gibt Plastik, dass ganz hart ist, biegsames, dehnbares. Relativ knapp.

Ich weiß nicht, ob ich als Lehrer dieses Referat überhaupt bewertet hätte, da darin nichts, aber auch gar nichts nach der Eigenleistung eines 4.Klässlers aussieht!

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Antwort von Namens-Fee  -  10.01.2009
Im Linkk geht es um Thermoplaste, nicht wie Du geschrieben hast um Elastomere; und in der Übersicht links stehen ganz oben genau die drei Begriffe, die Du gesucht hattest.

In einem ganz normalen Lexikon steht auch etwas darüber, man muss halt wissen, wo man nachschauen muss (das beherrscht man in Zeiten des www leider oft nicht mehr) - z.B. "Kunststoffe", "Plastik".... für einen Kurzvortrag hätte das gereicht. Selbst in unserem Kinderlexikon steht etwas über Kunststoffe.....

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Antwort von sechsfachmama  -  11.01.2009
hi, also mit "kennen" meinte ich nicht, dass er jedes dings erklären kann - das könnte ich nicht mal
sondern rein vom "schon mal gehört haben".
einige der begriffe kennt er schon.

und es sollte kein kurzreferat sein, sondern ein vortrag

ohne unsere hilfe hätte er rein gar nix anzufangen gewusst, denn er besitzt keinerlei material zu diesem thema und wir auch nicht. in nem kinderlexikon steht sowas nicht drin

der genannte link war mir vom verständis her bereits zu schwer zu verstehen, deswegen habe ich davon auch nix genommen. das wäre stoff ab 7. klasse oder so, weil da ja schon viel chemische sachen vorkommen

wir haben eben aus dem material - ja ich beschränkte mich auf wiki, weil es ja keine doktorarbeit werden sollte - soweit alles rausgefiltert, was unverständlich war.
gut für "lineare kohlenstoffketten" hätte noch ein anderer begriff herhalten können oder ganz weg, aber da wusst ich dann auch nicht, was man hätte nehmen sollen.

für mich stand eher die frage, ob es normal ist, dass in der klassenstufe bereits solche referate gehalten werden, denn das hatte ich bei meinen anderen großen noch nie.

die hatten z. b. in sachunterricht die kuh und anschließend wurde als zusammenfassung - basierend auf dem kindgerecht aufgearbeiteten lehrmaterial ein kv ausgearbeitet.
aber nicht andersrum.

bibliothek, lexion stand nicht zur verfügung, also blieb als quelle nur das netz

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Antwort von Henni  -  11.01.2009
Da es eine EINFÜHRUNG war hätte es absolut gereicht, in dem von mir genannten link die ersten sätze zu jedem der Begriffe herauszuschreiben und mit iegenen Worten erklären zu können, also ein sache von 3 Minuten. Dein Reeferat ist für meine 8 klässler (Hs und Rs) viel zu schwer, und erzähl mir nciht, dass dein Sohn das verstanden hat! DU hast die Messlatte da zu hoch gehängt, dei Sohn hätte das als 4 klässler durchaus hinkriegen können! Ein schnurznormlaes Lexikon sollte man halt besitzen! die Ausrede: der text im internet wAR SO SCHWER; die lasse cih bei meinen schüler auch nciht gelten!

Also, auch wenn du es nciht hören möchtest: es ist eher DEIN Fehler als der der Lehrerin! Du hättest ja nachfragen können oder eine Entschuldigung schreiben könne: wir besitzen ken Lexikon und daher konnte mein Sohn das ohne meine Hilfe nciht machen. Hätte ICH gelten lassen und ein anderes Thema rausgesucht.

LG HEnni

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Antwort von sechsfachmama  -  11.01.2009
stimmt, wenn es als einführung über 3 min gegangen wäre, dann hätten diese ersten sätze von dieser seite gereicht.

er sagte aber, dass er einen kurzvortrag machen muss - und da kommt bei mir an: mind 5, 8 .. min (auch wenn die lehrerin das vielleicht nicht gemeint hat)
es kann gut sein, dass die lehrerin sowas ganz kurzes gemeint hat, aber das kommt bei mir ja nicht an - ich höre nur : KV über die drei plastikarten

die lehrerin ist auch neu an der schule, ich kenne sie nicht, weiß nicht wo sie wohnt usw. und am montag musste er es ja fertig haben.
ich weiß nicht, ob er mir vor den w.ferien davon schon was erzählt hat - kann gut sein - aber da hatte ich noch keine zeit, mich damit zu befassen. hatte auch nicht damit gerechnet, dass beim ausarbeiten diese fragen auftauchen könnten, wo ich die lehrerin hätte vorher kontaktieren sollen, was ja dann nicht ging.

diese genannte seite war auch die erste, die ich aufgesucht hatte, aber weil mir die erkärungen dann zu kompliziert waren (und nur der oberste absatz zu wenig für einen kv), bin ich dann eben doch bei wiki hängen geblieben

ich wollte mich auch keinesfalls bei der lehrerin beschweren - falls das so angekommen sein sollte - sondern eben nur mal wissen, wie das woanders gehandhabt wird.

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Antwort von mama.frosch  -  12.01.2009
"hi, also mit "kennen" meinte ich nicht, dass er jedes dings erklären kann - das könnte ich nicht mal
sondern rein vom "schon mal gehört haben"." ---

ja sorry, aber ich verstehe nicht wieso dein sohn über dinge in seinem vortrag referiert, die noch nicht einmal DU als erwachsene verstehst. dinge, die sowieso keiner versteht kann man sich zu 100% sparen. und zur benotung, ich geb doch keine 1 auf einen vortrag bei dem ich weiß dass der vortragende, bei aller bemühung, keinen plan von dem hat, was er da erzählt.

wenn die umstände wirklich so widrig waren würd ich sagen, schreib das nächste mal eine entschuldigung, dass ihr keinen zugang zu kinderfreundlichem material gefunden habt.

Bewertung Kurzvortrag 4. Klasse ...

Antwort von Schnuller72  -  12.01.2009
aber wenn mir mein Sohn vor den Weihnachtsferien sagt, er muss ein Referat/Vortrag halten, wie kann ich dann keine Zeit haben mich damit zu befassen? Das will mir einfach nicht in den Kopf!!! Ich versteh das einfach nicht. Schule und Hausaufgaben sind doch wichtig..

Außerdem haben wir die Telefonnummer unserer Lehrerin auch privat, für Notfälle oder Rückfragen, die kann ich jederzeit anrufen und das wäre doch wichtig gewesen.

LG Marita

Bewertung Kurzvortrag 4. Klasse ...

Antwort von sechsfachmama  -  12.01.2009
ja du hast recht - das nächste mal werd ich die lehrerin erstmal kontaktieren.
war eben durch die w.ferien etwas unglücklich, da er es am montag haben musste.

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Antwort von sechsfachmama  -  12.01.2009
ganz einfach, weil ich vor weihnachten - ab november - einen riesenberg an arbeit habe, was die spendenorganisation für die große veranstaltung am 24.12. betrifft. wird alles ehrenamtlich organisiert und ohne uns viele helfer ginge nix.
da fährt meine gesamte hausarbeit usw. auf sparflamme, sonst wäre es nicht zu schaffen, da sehr zeitaufwändig.

und bissel was an privaten w.vorbereitungen haben wir auch mal irgendwann zwischendurch zu erledigen.

wenn also ha für nach den w.ferien auf sind, dann befassen wir uns in ruhe damit nach w, wenn ich dafür auch zeit hab und nicht noch vor w, wo mir jede minute fehlt.

und tel.nr. von lehrern gibts bei uns nur von den klassenlehrern und auch nur für den notfall und schon gar nicht in den ferien!
diese lehrerin gibt an vielen schulen unterricht, ich habe absolut keine ahnung, wo sie wohnt.

bei uns ist es - an keiner schule! - üblich, dass private tel.nr. von lehrern an eltern rausgegeben werden. geschweige denn, dass man außerhalb der schulzeit kontakt zum lehrer aufnimmt. absolut unerwünscht, totales nogo.
wenn was zu klären ist, dann bitte vormittags über die schule.

wie ich schon erwähnte, ich weiß nicht mehr, ob er es vor den ferien oder in den ferien gesagt hat - vor den ferien hatte ich für solche sachen absolut keine zeit - noch dazu, weil es ja für nach den ferien auszuarbeiten war.

Bewertung Kurzvortrag 4. Klasse ...

Antwort von Schnuller72  -  12.01.2009
naja dann weiß ich ja wo deine Prioritäten liegen. Ich denke, 5 Minuten um sich einen kurzen Eindruck zu verschaffen hätten genügt, aber wenn eine Spendenaktion wichtiger ist und dann nicht mal 5 minuten für so eine wichtige Sache, dann prost Mahlzeit!!!

Marita


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