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Mutter-Dasein!

Frage von jetani  -  06.01.2009
Hallo ihr lieben!
Ich gehöre erst ab Februar wirklich zu euch, aber jetzt spukt so langsam einiges durch meinen Kopf...
Mein erster ist gerade 16 Mo. alt also 17 wenn das zweite kommt und momentan fühle ich mich mit allem total überfordert.
Abgesehen davon dass ich ständig schlapp und müde bin, habe ich wahnsinnige Angst davor dem ganzen nicht gewachsen zu sein.
Wir haben uns natürlich auch im Vorfeld überlegt, wie schön es ist zwei Kinder unmittelbar nacheinander zu bekommen aber jetzt (der kleine ist gerade ziemlich schwierig und dickköpfig- macht quasi was er will und stellt mir ständig die Whg. auf den Kopf) kurz vorm Ziel sehe ich alles irgendwie nur noch negativ, Frage mich auch ob ich die richtige für diese Aufgabe bin, ich halte mich zwar für eine gute Mutter (was ich auch bestätigt bekomme) aber ich merke jetzt schon, dass ich einfach gerne mal Zeit für mich hätte und nicht immer nur Mutter sein will (muss dazu sagen, dass ich den Kleinen noch nie abgegeben habe, die Oma kümmert sich viell aber wenn dann bei uns zuhause - weggeben konnte/ wollte ich ihn nie. Ihr werdet sicher sagen, dass ich das aber muss aber er war mir immer noch zu klein und da er sehr anstrengend ist, möchte ich diese Verantwortung auch ungern abgeben.
Nun allerdings nach dieser langen Zeit, merke ich einfach wie leer mein Akku bereits ist und das es in meinem Inneren danach verlangt wieder mal was für mich zu tun aber da jetzt erst mal die zweite Geburt ansteht und mit stillen und allem drum und dran sieht meine voraussehbare Zukunft erst mal nach allem aus - nur nicht nach Zeit zum Auftanken.
Vielleicht sehe ich alles zu schwarz und es sind die Hormone aber ich weiß momentan nicht ob ich mich nochmal für einen solch kurzen Abstand entscheiden würde - einfach weil mein Körper sich jetzt schon so ausgelaugt anfühlt wie soll das erst werden wenn das Baby da ist,
Schwanger, stillen, schwanger, stillen (habe bis zur 2. SS gestillt), das alles zehrt so unheimlich, dass ich mich kaum für anderes bzw. eingene Interessen aufraffen kann - während der Stillzeit wirds mir wohl nicht anders ergehen (muss dazu sagen, dass ich das Stillen nie genossen haben, es hat einfach gut funktioniert und bietet Mutter und Kind viele Vorteile aber gerne mache ich es bestimmt nicht).
Ich hasse mein Leben so wie es momentan ist und habe Angst, dass es noch schlimmer wird. Dieses Mutter - Dasein frißt mich auf zurzeit! (Mein Mann arbeitet sehr viel -ist selbst. kann also zu der vielen Hilfe die ich im Rahmen seiner Möglichkeiten schon bekomme nicht noch mehr geben)
So - bin ganz nervös wie ihr reagieren werdet. Hoffe ihr verurteilt mich nicht als Egoistin o. ä.
Der kleine schläft gerade aber ich nutze die Zeit höchstens zum Beine hochlegen - wenn ich einmal schlafe komme ich kaum mehr hoch und damit ist niemandem geholfen.
Danke fürs Lesen und für eure Antworten

Mutter-Dasein!

Antwort von Linda761  -  06.01.2009
Hallo,

raff Dich auf und gib Deinen Sohn mal ab. Du wirst sehen: 2 Stunden für Dich ganz allein mit einer interessanten Beschäftigung helfen wirklich viel.

Dein Sohn ist nicht zu klein für andere Betreuungspersonen, im Gegenteil, er profitiert davon, wenn er z.B. mal mit Oma einen netten Ausflug machen darf oder in einer Spielgruppe andere Kinder kennenlernt.

Wenn Dein Baby da ist, wirst Du auch davon profitieren, mal etwas Zeit allein mit ihm zu haben. Und auch ein voll gestilltes Baby kann man mal für 2 Stunden einem Babysitter überlassen (oder länger wenn man abpumpt).

LG
Linda
(meine beiden sind inzwischen schon 35 und 19 Monate und gehen zur Tagesmutter. Sie sind gut geratene Kinder und sind sozial sehr viel weiter als Gleichaltrige, die nur bei Mama sind.)

 
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Mutter-Dasein!

Antwort von Ines28  -  07.01.2009
Meine Beiden sind knapp 4 und 2 1/4. Ich kann dich sooo gut verstehen. Mir ging es ähnlich wie dir. Schon während der Schwangerschaft und besonders kurz vor der Geburt habe ich ähnliche Bedenken wie du gehabt - obwohl unser zweites Kind erwünscht und geplant war. Ich habe hier auch öfters gejammert und um Rat gebeten.
Ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Du musst dir Freiräume schaffen. Du bist keine schlechte Mutter, wenn du dein mal zu Oma bringst. Meine Kinder haben Beide stark gefremdelt und trotzdem sind sie immer gerne bei der Oma geblieben.
Schaffe dir Freiräume, damit du dein Mutterdasein wieder genießen kannst, lass dir aber andererseits nicht einreden, dass nur eine gute Mutter ständig mit einem Lächeln durchs Leben läuft. Mir hat geholfen, dass ich mirjeden Tag das Gute ins Gedächtnis gerufen habe. Ich habe die stressfreien, glücklichen Momente genossen und daraus Kraft für den Alltag geschöpft. Die schwierigste Zeit war nach einem Jahr um. Und soll ich dir was sagen, wir waren auch noch so verrückt, dass wir in dieser Zeit ein Haus gebaut haben. Das bedeutete für mich, dass ich 7 Monate lang "alleinerziehend" war und trotzdem habe ich es geschafft. Seit Monaten kann ich sagen, dass ich wieder sehr glücklich bin und genieße wirklich meine beiden Mäuse ganz doll. Sie sind ein ganz tolles Team und durch den kleinen Abstand habe ich jetzt mega viel Zeit fürdie Kinder (Interessen, Freizeitgestaltung ähnlich und Beide proffitieren davon) und mich. Viel mehr als Mamas mit Kindern mit größeren Abständen, die den jeweiligen Interessen gerecht werden müssen. Ich möchte dich einfach nur aufmuntern, versuche wirklich die guten Augenblicke zu genießen, die Zeit läuft so schnell und sie werden so schnell groß.
LG Ines

Mutter-Dasein!

Antwort von Johnnymami  -  12.01.2009
du könntest zum einen wirklich mal ohne dein kind was unternehmen oder halt mal raus aus deinem trott mit dem kind, in irgendwelche mutter-kind-gruppen, wo du andere mütter kennenlernst mit denen du dich austauschen kannst - du wirst sehen: das tut gut!!

alles gute!
nadja

Mutter-Dasein!

Antwort von manira  -  06.01.2009
Hallo,
ich kann Dir so gut nachempfinden, meine Große war 15 Mon als das Baby kam. Sie war zwar nicht so anstrengend, aber ich war auch ausgelaugt.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur DRINGEND raten, laß deinen Kleinen von der Oma betreuen. Du mußt ja ihn nicht gleich einen ganzen Tag "abgeben", wie schon geschrieben, vielleicht mal einen kleinen Ausflug zu Beginn. Es tut ihm gut, glaub mir. Ich war früher so eine Kluke, ich habe Carolina nicht mal eine Minute von irgendjemanden betreuen lassen. Im Nachhinhein mußte ich feststellen, dass weder CArolina noch ich damit wirklich geholfen war. Das zu erkennen hat lange gedauert, aber seitdem läuft alles besser. Und Carolina hat nun eine super Beziehung zu den Grosseltern aufgebaut, es tut ihr richtig gut. Sie ist immer noch Mama-KInd über alles, aber ihre Welt bricht nicht mehr zusammen wenn ich mal nicht da bin.
Ansonsten check mal, ob Du Dir auch Hilfe zumindest für den Anfang mit 2 Kids organisieren kannst. So hast Du hoffentlich ein bisschen Zeit für Dich und Deine Kinder und kannst ein bisschen Haushalt abgeben. Oder mit der Oma mal feste Tage vereinbaren, an denen sie kommt und die Kinder betreut oder evtl. sie sogar zu ihr nimmt. Viele meiner Freundinnen machen das, und allen Kindern geht es super und die Mütter genießen die kleine Verschnaufpause. Ich habe mir auch Hilfe geholt, wir haben seit 4 Mon ein Au-pair-Mädchen, auch wenn manche hinter meinem Rücken lästert und mich wahrscheinlich für eine VErsagerin hält, ist mir so egal. Hauptsache mir und meiner Familie geht es gut, und das tut es weil wir jetzt auch mehr Zeit füreinander haben. Wie wäre es vielleicht mit einer bügelnden Putzfrau?
Vielleicht kannst Du Dir noch vor der Geburt eine kleine Verschnaufpause gönnen, nur für Dich. Dein Mann und/oder die Großelten können sich um deinen Sohn kümmern.
Hey, kopf hoch. Diese Gefühle sind völlig normal, sie zu verdrängen bringt nichts wenn Du sie sowieso hast. Viel wichtiger ist, darüber zu reden und nach kleinen praktikablen Hilfestellungen zu suchen. Du leistest schon sehr viel und darfst stolz darauf sein. Die schwere Zeit geht auch vorbei, schneller als Du jetzt denkst. Glaub mir.
Fühl Dich ganz lieb gegrüßt und kopf hoch!
manira


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