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Geschrieben von Baby2411 am 01.02.2012, 16:36 Uhr.

Re: Bi-Gaia Tropfen

Ich kopiere mal wieder meinen alt bekannten Beitrag rein.

Auch mit dem Verdünnen der Nahrung kann ich mich den anderen nur anschließen. Dein Kind bekommt dadurch weniger Nährstoffe!

"Fester Stuhl" oder "Vesrtopfung ist halt auch immer definitionssache und wird oft falsch gedeutet. Ein Baby muss nicht jeden Tag Stuhlgang haben, solange es keine Probleme damit hat.

"Man kann nicht sagen, dass diese Milch die Beste ist und diese schlecht. Man kann aber auch keine allgemeine Empfehlung für alle Babys geben, denn jedes Kind verträgt eine andere Milch gut, andere kommen mit jeder zurecht.

Es kann auch sein, dass alles einfach daran liegt, dass sich die Verdauung deines Babys erst einspielen muss und die Verdauungsbeschwerden "ganz normal" sind und noch nicht "besorgniserregend"!



GRUND 1: Dein Kind verträgt einen Zusatz nicht
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Es gibt mittlerweile 4 verschiedene Arten von Milch auf dem Markt. Und nicht jedes Kind verträgt jede Milch.

1. probiotische Milch
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Das ist z. B. Beba oder Alete. Diese enthält probiotische Bakterien (=gute Darmbakterien).

Die guten Darmbakterien werden also quasi künstlich zugeführt und sollen auch so eine gute Darmflora und so eine gute Verdauung fördern.


2 prebiotische Milch
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Als Anfangsnahrung nur von Aptamil oder Milumil.

Diese enthält prebiotische Ballaststoffe (=Nahrung für die guten Darmbakterien), die zur Vermehrung dieser beitragen sollen.



3. pre- und probiotische Milch
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Gibt es zur Zeit nur von Hipp (Combiotik)

Allerdings werden hier andere prebiotische Ballaststoffe verwendet wie dies die Firma Milupa tut.



4. Milch die gar nichts von all dem enthält
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In der Muttermilch können sowohl probiotische Bakterien ("gute Bakterien") als auch prebiotsche Ballaststoffe ("Nahrung damit sich die guten Bakterien vermehren") nachgewiesen werden.

Nachgewiesen wurde, dass Babys die Milch mit diesen Zusätzen bekommen, eine ähnliche - wenn auch nicht gleiche - Darmflora wie gestille Baby haben. Und die ist ja wiederum für so einiges gut: z. B. die Verdauung und das Immunsystem, usw. (eine Garantie ist es natürlich nicht)

ABER nicht jedes Kind verträgt diese Zusätze. Die einen haben gerade mit prebiotischer Milch eine gute Verdauung. Andere vertragen es nicht. Das gleiche ist mit probiotischer Milch. Und für wieder andere kann beides zu viel des guten sein.



GRUND 2: Könnte es mit der Gabe der Vitamin D-Tabletten zusammen hängen?
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Welches Vitamin D-Präparat gibst du?

Bei meinem Neffen half ein reines Vitamin D ohne Fluor zu nehmen
Bei uns half nur auf Vigantol ÖL umzustellen.

Fluor oder zu viele Inhaltsstoffe können Bauchweh auslösen. Bei manchen Kindern auch Verstopfung.



Die Sachen könnten Linderung verschaffen oder helfen (allgemein)
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1. Sab Simplex oder Lefax: Das sind Entschäumer, also gegen Blähungen.

2. Fencheltee (auch hier gibt es unterschiede, mein Kind bekommt z. B von Tee von Milupa und Hipp noch mehr Bauchweh, daher nehme ich den aus der Apotheke von H und S oder Sidroga) Kann auch die Konsistenz des Stuhles beeinflussen.

Aber Achtung: auch zu viel Fencheltee kann Bauchweh auslösen!



3. Milch mit Fencheltee anrühren

4. BiGaia Tropfen: Sollte man aber "durchgehend" geben und nicht nur dann, wenn das Kind gerade Bauchweh hat.Kann auch die Konsistenz des Stuhles beeinflussen.

5. Wärme z. B. mit Kirchkernkissen

6. Bauchmassage

7. Fliegergriff

8. Beingymnastik

9. Kümmelzäpfchen





MILCHZUCKER und KUHMILCHEIWEIß und der Zusammenhang mit SPEZIALMILCHEN:
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Um Lactose/Milchzucker verdauen zu können, benötigt man das Enzym Laktase. Jedes Baby hat in der Regel eine Menge davon, denn naturgemäß enthält die Muttermilch sehr viel Lactose. Ein Baby muss also naturgemäß in der Lage sein, dieses verwerten zu können.

Auch die Flaschenmilch enthält der Muttermilch angepasst Lactose und somit eigentlich genug!

Mehr kann ein Mensch also in der Regel nicht einfach so verwerten. Im Gegenteil es kann sogar erst recht zu Bauchweh oder gar Durchfällen führen.

Ein mehr an Lactose löst also nicht unbedingt das Problem, das eben in den seltensten Fällen an einem "zu wenig" von Lactose liegt, sondern oft vielmehr an anderen Dingen.

Manche Babys haben aber dennoch zu wenig von dem Enzym Lakatse und können selbst diese Menge an Milchzucker die in normaler Säuglingsnahrung oder in Muttermilch enthalten ist nicht verwerten.

Das heißt noch nicht, dass diese Kinder eine Lactoseintoleranz haben, sondern einfach weniger von dem Enzym, was übrigens im Laufe der Zeit naturgemäß immer weiter abnimmt. Ein Erwachsener hat nicht mehr so viel Laktase wie ein Neugeborenes)

Auch das kann zu Bauchweh oder Verstopfung führen.

Es gibt aber genau dafür auch Spezialmilchen z. B. Beba Sensitive oder Aptamil Comfort, die lactosereduziert sind.


Ein weiterer Punkt ist das Kuhmilcheiweiß. Manchen Kindern macht auch das Probleme, ohne dass es gleich eine Kuhmilcheiweißallergie ist.

HA-Milch hat vordergrundig das Ziel das Risiko von Allergien zu verringern. Aber als Nebeneffekt ist diese Milch für manche Babys besser verträglich, da das Eiweiß weiter aufgespalten ist als in einer normalen Babymilch.


Bei denen von mir genannten Spezialmilchen ist dieses Eiweiß NOCH WEITER aufgespalten. Sodass also auch das helfen kann.



Wenn also der Auslöser für das Bauchweh oder die Verdauungsbeschwerden NICHT DIE LACTOSE UND NICHT DAS KUHMILCHEIWEIß sind, dann bringt auch solch eine Milch nichts!!!!

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