Frettchen


Haltung
Ernährung
Krankheiten
Zucht


Haltung und Wissen

Meine Vorfahren waren die Iltise, welche man eingefangen und gezähmt hat und recht bald festgestellt hat, das sie sich hervorragend zur Jagd eignen, zb bei Hasenbauten.
Wir gehören übrigens nicht der Familie der Nagetiere an, sondern der Familie der Raubtiere.
Unser Käfig sollte eigentlich eine große Voliere sein, denn wir sind, wenn wir nicht gerade schlafen ( und das tun wir fast immer ), sehr bewegungsfreudig.
Mein Käfig sollte vielseitig eingerichtet sein, mit Ästen, Brettern, Schlafhäuschen, vielleicht auch noch eine Hängematte, etwas zum kuscheln und Röhren zum durchkrabbeln.
Gegen ein Sandbad habe ich auch nichts einzuwenden. Es soll einige meiner Artgenossen geben, die auch gern baden, aber das sind wohl die Wenigsten.
Wenn man mir ein kleines Katzenklo mit in den Käfig stellt, dann verrichte ich dort auch meine Bedürfnisse, naja nicht immer, aber immer öfter :-).
Zugluft vertrage ich nicht und die Sommertemperaturen sollten 30 Grad nicht überschreiten,
d.h. mich und meinen Käfig bitte nicht in die knallige Sonne stellen.
Trinkwasser muss mir immer zur Verfügung stehen und ansonsten eignen sich schwere Futternäpfe, denn ich schiebe sonst alles um :-).

Wir werden zwischen 6 und 9 Jahre alt.


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Ernährung

Wir sind Raubtiere und somit auch überwiegend Fleischfresser.
Wir haben einen recht kurzen Magen - Darm - Kanal, bei dem der Blindarm völlig fehlt.
Dies bedeutet, das wir schneller wieder Hunger verspüren und über den Tag verteilt immer mal ein Häppchen zum mampfen brauchen.
Ich mag gern Trockenfutter, wie es etwa für Katzen im Handel erhältlich ist, Dosenfutter, ebenfalls wie es für Katzen im Handel erhältlich ist.
Geflügel, Rind-, Schweine-, Wild- und Pferdefleisch essen wir auch sehr gern, natürlich nur gekocht!!!!
Obst und Gemüse, Nudeln, Reis, Käse, Jogurt, Quark, Eigelb (roh), Banane, Babynahrung,
so etwas sind wahre Leckerlis für mich ( nun ja, für die Meisten unter uns, grins ).


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Impfungen und Krankheiten

Die Ohrenreinigung und das Krallen schneiden wird wohl des öfteren von nöten sein.
Bitte nicht wahllos in meinen Ohren herumstochern, das sollte eine erfahrene Hand tun !
Wurmkuren sollten regelmässig durchgeführt werden.

Durchfall :
Wir trocknen sehr schnell aus, deshalb nicht einfach auf Trockenfutter umstellen, sondern
den Tierarzt aufsuchen!

Bei häufigen Kratzen und Jucken kann es sich um Flöhe, Läuse und um Ohrmilben handeln.
Diese müssen mit Spray oder Puder bekämpft werden, für die Ohren gibt es eine Salbe.

Bei einer Kreislaufschwäche ein paar wenige Teelöffel Kaffee einflössen und schnell den
Tierarzt aufsuchen.

Wir besitzen eine Stinkdrüse, welche einen eigenartigen bis unangenehmen Geruch hinterlässt.
Diese zu entfernen ist verboten, dessen sollte man sich vor Anschaffung bewusst sein.

Auch sollten Rüden ( männliche Tiere ) kastriert werden, da sie während der Ranz ihre
Reviere markieren und dies sehr unangenehm riecht.

Wir sollten gegen Tollwut, Staupe, und Hepatitis geimpft werden, aber auch gegen Leptospirose und Parvovirose.


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Zucht

Die Tragzeit einer Fähe beträgt zwischen 36 und 42 Tagen.
Einige Tage vor der Geburt schwellen deutlich die Milchdrüsen an und die Fähe baut meistens
ein Nest.
Die Kleinen werden mit geschlossenen Augen geboren, am Körper haben sie schon einen kleinen Fellflaum.
Die Mutter frißt die Nachgeburt auf ( dient zur Anregung der Milch ), putzt die Jungen
sauber und wird in den ersten Wochen auch deren Kot fressen, um das Nest sauber zu halten.
Mit etwa 4 Wochen öffnen sie die Augen, das Selbständige essen klappt meistens schon vorher.
Die kleinen Racker sind auch sehr munter und quirlig, spielen und klettern im Käfig umher.


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