Das liebe GeldForum Recht
Vornamen Stillen Ernährung Baby Entwicklung Kindergesundheit Mein Haushalt Reisen Familie Spielen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Kinderernährung Vorsorge Frauengesundheit Kochen Tests Finanzen Flohmarkt Infos & Proben
Familienvorsorge

Einspruch gegen den Steuerbescheid

Oftmals kann es lohnen gegen den ergangenen Steuerbescheid einen Einspruch einzulegen, beispielsweise wenn Werbungskosten oder Kosten für die Kinderbetreuung unberücksichtigt blieben. "In solchen Fällen kann man Einspruch einlegen", erklärt Uwe Rauhöft vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine in Berlin. Wird der Einspruch anerkannt, müssen in der Regel weniger Steuern gezahlt werden. Wird der Einspruch abgelehnt, kann der Steuerzahler schauen, ob zu diesem Punkt eine Klage bei einem Finanzgericht anhängig ist, empfiehlt Rauhöft. Wer sich an ein solches Verfahren "dranhängt", kann bei einer positiven Entscheidung ebenfalls profitieren.

Die Liste der Klagen ist lang, die Themen vielfältig. Allein beim Bundesfinanzhof sind laut Stiftung Warentest derzeit mehr als 2000 Verfahren anhängig. In der Zeitschrift "Finanztest" listen die Experten eine Reihe von Musterverfahren auf. So stehen Gerichtsentscheidungen aus zu Freibeträgen für Alleinerziehende, zu Kinderbetreuungskosten berufstätiger Eltern oder zur Frage, ob Zinsen vom Finanzamt Kapitaleinkünfte sind. Über die verschiedenen anhängigen Verfahren kann sich jeder Steuerzahler im Internet auf den Seiten des Bundesfinanzhofs informieren. In der Datenbank kann man per Stichwort, wie etwa "Arbeitszimmer", nach anhängigen Verfahren suchen.

Wird der Einspruch gegen Steuerbescheid also abgelehnt und ein Verfahren zu dieser Thematik ist anhängig, sollte sich der Steuerzahler schriftlich an das Finanzamt wenden. "Ich muss dann Einspruch einlegen", erklärt Rauhöft. Dabei sollte der Sachverhalt begründet und auf das entsprechende Verfahren - unbedingt mit Aktenzeichen - verwiesen werden. Außerdem sollte man beantragen, dass die Bearbeitung der Steuererklärung ruht, bis die Frage entschieden wurde. Oftmals muss das Finanzamt aus formalen Gründen mit einem Brief reagieren. Rauhöft rät: "In der Regel reicht ein kurzes Schreiben, in dem man erklärt, dass man bei seinem Einspruch bleibt." Dann sei aber Geduld gefragt, es könne unter Umständen mehrere Jahre dauern bis eine Thematik abschließend geklärt ist.

Familienvorsorge
     

ImpressumTeamMediadatenNutzungsbedingungenDatenschutzForenarchiv

© Copyright 1998-2014 by USMedia.     Alle Rechte vorbehalten.