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Oma ist die Beste!

Oma ist die Beste!

53 Prozent aller Großeltern passen regelmäßig auf ihre Enkelkinder auf. Damit sind Oma und Opa immer noch mit Abstand die beliebtesten Babysitter.
 
Kein Wunder, denn niemand erzählt so tolle Geschichten, niemand tröstet so gut, niemand hat so viel Geduld und Verständnis.

Und auch die Eltern vertrauen ihr Kleines natürlich am liebsten den eigenen Eltern an, denn die haben ja schließlich schon bewiesen, dass sie ein Kind erfolgreich großziehen können.

Großeltern sind Vertrauenspersonen

In den ersten Wochen und Monaten möchten die meisten Eltern ihr Baby verständlicherweise noch niemand Fremdem anvertrauen. Meist ist die eigene Mama dann die erste Person, der sie die wichtige Aufgabe zutrauen, den kleinen Schatz zu hüten. Anfangs vielleicht nur für ein Stündchen, damit man schnell einen Arzttermin wahrnehmen oder zum Supermarkt sausen kann. Aber mit der Zeit wächst das Vertrauen. Bald sind Oma und Opa fest eingeplant im Alltag der jungen Familie. Und selbst wenn sie vielleicht viele hundert Kilometer entfernt wohnen, kommen viele Großeltern regelmäßig angereist, um ihre Enkel zu sehen, Zeit mit ihnen zu verbringen und vielleicht auch mal auf sie aufzupassen.

Die Vorteile gegenüber "fremden Babysittern"

Gerade wenn beide Eltern berufstätig sind und die Mutter bald wieder ins Arbeitsleben einsteigen möchte, ist ein Kind bei Oma oder Opa bestens aufgehoben. Aber auch damit die Eltern ab und zu ein bisschen Freiraum haben - einen Abend für sich genießen oder vielleicht auch mal ein verlängertes Wochenende wegfahren können - springen die Großeltern gerne ein. Manche fahren sogar mit den Enkelkindern in Urlaub.

Auch die Großeltern profitieren

Abgesehen davon, dass Oma und Opa vertrauenswürdiger sind, als eine völlig fremde Person, bietet der enge Kontakt zwischen Großeltern für alle Beteiligten noch viele weitere Vorteile. Eltern gewinnen natürlich Zeit für sich und sparen eine Menge Geld an Babysitter-Kosten. Oma und Opa fühlen sich wichtig und gebraucht. Obendrein bleiben sie jung, da die Kleinen ihnen eine gewisse Fitness abverlangen - beim Ballspielen oder Rumtoben -, und sie durch die Enkelkinder in Kontakt mit der Jugendkultur und dem Zeitgeist kommen. Vielleicht stellen sie verwundert fest, wie anders heute vieles ist. Vielleicht lernen sie aber auch von ihrem Enkelkind, wie man mit dem Computer oder Handy umgeht.

Neue Perspektiven für Kinder

Auch für Kinder eröffnen sich durch den Kontakt mit den Großeltern neue Perspektiven. Das erweitert ihren Horizont und lässt sie dazulernen. Sie erfahren aus Erzählungen, wie das Leben früher in der Jugend der Großeltern war und wie anders sie aufgewachsenen sind. Der reiche Erfahrungsschatz der älteren Generationen ginge sonst verloren, würde er nicht an die Enkel weitergegeben.

Allerdings lassen sich beim engen Miteinander der Generationen Konflikte nicht immer ganz vermeiden. Aber auch die kann man als Chance nutzen, wenn man weiß, wie man sie lösen kann.

Was tun, wenn's nicht immer ganz reibungslos verläuft?

Ganz wichtig ist, dass sich niemand ausgenützt fühlt. Die Kinder bei der Schwiegermama zu parken, wann es gerade passt, aber sonst kaum ein nettes Wort mit ihr zu wechseln, ist natürlich ein Unding. Ebenso wenig ist es aber in Ordnung, wenn Oma oder Opa ständig unangemeldet bei der jungen Familie hereinschneien, die traute "Dreisamkeit" stören oder sich permanent in Entscheidungen einmischen.

Kleinere und größere Konfliktsituationen löst man am besten mit einem offenen Gespräch. Außerdem sollte man unbedingt Absprachen treffen und sich dann auch an die vereinbarten Termine und Zeiten halten. Denn so sehr Oma und Opa die gemeinsame Zeit genießen, ist das Sorgen für ein Enkelkind doch keine Selbstverständlichkeit und stellt für ältere Menschen mehr Stress dar, als sich die Jungen oft vorstellen können. Deshalb sollte man auch daran denken, von Zeit zu Zeit mal Danke zu sagen.

von Maxi Christina Gohlke

Zuletzt überarbeitet: April 2016

   

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