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  Sozialpädagogin Sylvia Ubbens

Sylvia Ubbens, Dipl.-Sozialpädagogin
Expertin für Kindererziehung

 

Antwort:

Re: Was tun mit frechem, grobem 5jährigen?

Liebe alex_egger,

Ihr Sohn scheint seine Kraft nicht einschätzen zu können und reagiert entsprechend grob. Damit Ihr Sohn lernt, seine Kraft besser einzuschätzen, können Sie mit ihm spielerisch seine Wahrnehmung fördern. Welche Auswirkungen hat es, wenn er verschieden harte Gegenstände draußen auf den Boden wirft. Wie fühlt es sich an, wenn er verschieden harte/weiche/glibberige/körnige usw. Gegenstände fühlt. Wie fühlt es sich an, auf verschiedene Untergründe zu stampfen. Wie fühlt es sich an, auf oder gegen verschieden harte Gegenstände zu schlagen. Usw.

Wird Ihr Sohn seinem Bruder gegenüber frech, dann sprechen Sie ein klares Nein aus und trennen die Beiden für einen kurzen Moment, erklären in dem Moment aber nicht so viel. Er wird Ihnen nicht zuhören bzw. es nicht aufnehmen können. Reden Sie etwas später mit ihm. Vielleicht können Sie vor dem Schlafengehen eine kleine Gesprächsrunde einführen. Was war toll an dem Tag und was war nicht so toll. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Sohn etwas Positives zum Abschluss des Tages sagen.

Ihr Sohn sollte sich am Nachmittag auch mit anderen Kindern zum Spielen verabreden. So wird die Situation zwischen den Geschwistern entzerrt und Ihr großer Sohn merkt, dass er den kleinen Bruder nicht immer zum Spielen braucht. Zudem sind der Besuch eine Sportgruppe, regelmäßiges Toben, Fahrradfahren, Fußballspielen usw. an der frischen Luft sehr hilfreich.

Genau wie meine Vorrednerin es schon vorgeschlagen hat, können Sie kleine Pausen am Tag einführen. Für vielleicht 15 Minuten (bis zu einem bestimmten Lied auf einer CD) spielt jedes Kind in seinem Zimmer und Mama darf sich ausruhen.

Achten Sie darauf, dass Sie dem kleinen Bruder nicht zu sehr in Schutz nehmen. Auch diesem darf gesagt werden, dass er seinen Bruder nicht betätscheln soll oder so schnell auf ihn zurennen, da der große Bruder es nicht so gerne mag. Für Ihren Großen ist es wichtig, dass er erlebt, dass der kleine Bruder auch nicht alles darf.

Bleiben Sie dabei, dass Sie Ihrem Sohn regelmäßig sagen, dass Sie ihn lieb haben.

Viele Grüße Sylvia


von Sylvia Ubbens am 10.11.2017
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