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HA-Nahrung für Babys mit erhöhtem Allergierisiko.

HA-Nahrung für Babys mit erhöhtem Allergierisiko

Jedes dritte Baby kommt heute mit einer allergischen Veranlagung auf die Welt. Das Risiko, eine Allergie zu entwickeln, wird dabei von den Eltern "vererbt". Die gute Nachricht ist jedoch: Ob es dann tatsächlich soweit kommt, kann man ganz entscheidend beeinflussen.

Eine ganz große Rolle spielt die richtige Ernährung im ersten Lebensjahr. Ein allergiegefährdetes Baby sollte soweit möglich die ersten vier bis sechs Lebensmonate voll gestillt werden, denn Muttermilch ist die bestmögliche Allergieprävention. Falls Sie Ihr Baby nicht oder nicht mehr stillen, sollte es eine HA-Nahrung bekommen.

Wie kann man das Allergierisiko bestimmen?

Viele Eltern wissen gar nicht, ob ihr Kind ein erhöhtes Allergierisiko hat. Befragungen haben ergeben, dass von Ärzten und in den Geburtskliniken noch viel zu wenig darüber aufgeklärt wird, wie man das Risiko bestimmen kann und wie Eltern sich gegebenenfalls verhalten sollten.

Die allergische Veranlagung hängt unter anderem davon ab, ob und wie viele Familienmitglieder bereits von einer Allergie betroffen sind. Leidet ein Elternteil oder ein Geschwisterkind beispielsweise an Heuschnupfen, Asthma, einer Nahrungsmittelallergie oder Neurodermitis, erhöht sich das Allergierisiko fürs Kind um bis zu 40 Prozent, bei zwei Familienmitgliedern sogar um bis zu 80 Prozent.

Die Veranlagung für Allergien
wird vererbt

Die Veranlagung für Allergien wird vererbt Die Veranlagung für Allergien wird vererbt Die Veranlagung für Allergien wird vererbt

Überprüfen Sie hier ganz einfach das Allergierisiko Ihres Kindes mit dem Allergie-Check

Eiweiß als Allergieauslöser

Eine Allergie ist immer eine Überreaktion des Immunsystems auf eine bestimmte Art von Eiweiß. Muttermilch enthält körpereigenes und entsprechend allergenarmes Eiweiß. Bekommt ein allergiegefährdetes Baby eine Säuglingsnahrung mit nicht aufgespaltenem Kuhmilch-Eiweiß, kann es zu einer allergischen Reaktion auf dieses "artfremde" Eiweiß kommen. Deshalb sollten Babys und Kleinkinder mit allergischer Veranlagung, die nicht mehr oder nicht mehr voll gestillt werden, mit einer geprüften HA-Nahrung gefüttert werden, die ein aufgespaltenes (hydrolysiertes) Eiweiß enthält.

HA-Nahrung für Babys mit erhöhtem Allergierisiko

Das bedeutet: Bei dieser Säuglingsnahrung wird das allergieauslösende Eiweiß der Kuhmilch durch spezielle Verfahren aufgespalten (hydrolisiert). Die so entstehenden kleinen Eiweißbestandteile sind für das kindliche Immunsystem kaum noch als fremdes Eiweiß erkennbar. Das hilft zu vermeiden, dass sich eine überschießende Abwehrreaktion und damit eine Allergie gegen Kuhmilch-Eiweiß entwickelt. Ganz wichtig ist darüber hinaus aber: Nicht alle HA-Nahrungen sind gleichermaßen wirksam.

Auf der sicheren Seite: HA-Nahrung mit bestätigter Wirksamkeit

Nicht alle HA-Nahrungen sind gleichermaßen wirksam: Im Rahmen der GINI-Studie - der weltweit größten Langzeit-Studie zur Allergieprävention - hat sich über die Jahre gezeigt, dass unterschiedliche HA-Nahrungen unterschiedlich gut vor Allergien gegen Kuhmilch-Eiweiß schützen. Das liegt unter anderem daran, dass die Hersteller verschiedene Hydrolyseverfahren verwenden. Deshalb gilt die wissenschaftliche Empfehlung, eine HA-Nahrung zu verwenden, deren Wirksamkeit bestätigt ist. Bitte fragen Sie dazu Ihren Kinderarzt oder Ihre Hebamme. Die kürzliche Veröffentlichung der Langzeitergebnisse der Studie über 15 Jahre hat noch mal gezeigt, wie wichtig weitere Eiweißforschung ist.

Wann und wie lange HA-Nahrung

Die handelsüblichen HA-Nahrungen sind vorbeugend für Babys gedacht, bei denen ein erhöhtes Allergierisiko besteht, z.B. wenn ein Elternteil oder ein Geschwister eine nachgewiesene Allergie hat. Fällt die Entscheidung in Absprache mit dem Kinderarzt zugunsten einer solchen HA-Nahrung, sollte Ihr Kind sie mindestens die ersten vier Lebensmonate hindurch bekommen. Eine HA-Nahrung erkennen Sie am Kürzel HA auf der Packung.

Wichtig ist dabei aber auch: "Mischen impossible"! Sie sollten HA-Nahrungen nicht mit normaler Säuglingsnahrung vermischen. Dadurch geht die hypoallergene Wirkung verloren und die Nahrung wirkt entsprechend nicht mehr allergievorbeugend.

Lesen Sie hier weitere Tipps zur Allergie-Prävention im zweiten Lebenshalbjahr und zur Beikosteinführung bei Babys mit erhöhtem Allergierisiko.

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: Juni 2016

   

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Bei einer Kuhmilcheiweißallergie hingegen kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems auf das Eiweiß der Milch. Sie kann auch bei Säuglingen auftreten.


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