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Essen wie die Großen

Essen wie die Großen

Kein Zweifel: Die neugierigen Einjährigen machen sich auf, die Welt zu erkunden. Mit jedem Schritt lassen sie die Babyzeit weiter hinter sich zurück. Auch beim Essen.

Liebgewonnene Gewohnheiten wie das Morgenfläschchen oder den Abendbrei wollen sie vielleicht noch nicht ganz aufgeben. Ansonsten können und sollen sie schon essen wie die Großen und - mit ein paar kleinen Einschränkungen - am normalen Familienessen teilnehmen.

Achten Sie auf ausgewogene, vitaminreiche Kost

So ein kleiner Wildfang braucht eine Menge Energie für seine Abenteuer. Damit Ihr Kind sich gesund entwickelt, sollte der Nährstoffgehalt ausgewogen sein, die Kalorienmenge stimmen und die Lebensmittel möglichst schadstoffarm sein. Günstig ist eine abwechslungsreiche, vitaminreiche Kost. Die Speisen sollten aber noch nicht zu exotisch oder zu stark gewürzt sein.

Ernährungsexperten fordern: viel Obst und Gemüse

Obst und Gemüse sind die Stützen einer gesunden Kinderernährung. Nützen Sie diese Zeit, die Kleinen an eine frische, vitaminreiche Kost zu gewöhnen, denn in diesem Alter sind sie meist noch für "alles offen". Das typische Mäkeln beim Essen nach dem Motto "Ich mag keinen Salat, kein Gemüse, kein Obst!" fängt bei den meisten erst im Kindergartenalter an. Falls Ihr Spatz doch zu den radikalen Vitamin-Verweigerern gehört, sollten Sie nicht gleich verzweifeln. Gemüse kann man auch geschickt in Suppen oder Nudelsaucen verstecken. Obst essen viele Kinder gerne als Kompott oder Apfelmuß zu Mehlspeisen oder in kleinen handgerechten Stückchen als gesunder Snack zwischendurch.

Familienkost, aber sparsam gewürzt

Essen ist vor allem ein sinnliches Vergnügen - gerade für Kleinkinder. Erlebt Ihr Kind, dass alle gemeinsam mit Genuss und Freude essen, ist das auch ein wunderbarer Ansporn, mal etwas Neues zu probieren. Bei der heutigen Auswahl an Nahrungsmitteln schließen sich gesunde und leckere Kost nicht aus. Und mit der von Experten empfohlenen "optimierten Mischkost" ist es ganz einfach, Ihr Kind und den Rest der Familie ausgewogen zu ernähren.

Denken Sie jedoch daran, dass die Geschmacksnerven bei Kleinkindern noch sehr empfindlich sind. Süß, sauer, salzig oder scharf schmecken die Kleinen wesentlich stärker als wir Großen, die die Suppe ohne Salz vielleicht als recht fade empfinden. Wenn Sie nun also für die ganze Familie kochen, sollten Sie die Portion für Ihr Kleines vorher zur Seite nehmen, bevor Sie wie gewohnt den Salz- oder Pfefferstreuer schwingen.

Vorsicht bei Kinderlebensmitteln

Fertiggerichte etwa gehören nur ausnahmsweise mal auf den Teller Ihres Kindes (es sei denn, sie werden exakt für dieses Alter auf der Packung empfohlen). Sie sind in ihrer Zusammensetzung meistens nicht kindgerecht. Das gilt leider auch für eine Reihe so genannter Kinderlebensmittel. Zwar klingt die Werbung dafür oft so, als seien sie auf die speziellen Bedürfnisse von Kindern abgestimmt. Doch sehr häufig stimmt das nicht, die Produkte enthalten weit mehr Fett, Zucker oder Zusatzstoffe, als Experten lieb ist. Wirkliche Kinderlebensmittel sind Produkte, die den strengen Anforderungen der Diätverordnung entsprechen. Diese regelt genau, was in Nahrungsmitteln drin sein darf, die ausdrücklich für Kinder bis zu 36 Monaten empfohlen werden. Auf solchen Lebensmitteln steht außerdem immer, für welche Altersgruppe sie geeignet sind!

Braucht mein Kind noch Milch?

Mit dem 1. Geburtstag sinkt der Bedarf Ihres Kindes an Milch. Es ist nun nicht mehr Hauptnahrungsmittel wie im ersten Lebensjahr, spielt aber als Lieferant von hochwertigem Eiweiß, Vitaminen und Spurenelementen weiterhin eine Rolle. In erster Linie ist hier das in Kuhmilch reichlich enthaltene Kalzium wichtig, das Kleinkinder in der Wachstumsphase für den Knochenaufbau benötigen. Etwa 300 ml am Tag sind jetzt ideal, z.B. als Kakao am Morgen, als Brei am Abend oder auch als Quark oder Joghurt zwischendurch. Bitte achten Sie aber darauf, dass Ihr Kind nicht zu viel Milchprodukte bekommt, da der hohe Eiweiß- und Kaloriengehalt auf Dauer die Nieren belasten und zu Übergewicht führen kann.

Mein Kind will nicht essen!

Ihr Kind hat heut überhaupt keinen Appetit? Das ist völlig normal ist. Kleinkinder essen manchmal tagelang ganz wenig und futtern dann plötzlich wie wild drauflos. Bitte respektieren Sie das individuelle Hungergefühl Ihres Kindes und versuchen Sie nicht, es zum Essen zu überreden. Wenn es lernen darf, seinem natürlichen Sättigungsgefühl folgen, ist es später kaum in Gefahr, Übergewicht zu entwickeln. Manche Nahrungsmittel machen es Kindern allerdings schwer: Süßigkeiten wie Schokoriegel enthalten eine Menge Kalorien, halten aber nicht lange vor. Für den kleinen Hunger zwischendurch sind deshalb gesunde, leichte, fettarme Sachen wie frisches Obst, Gemüse oder ein Stück Brot besser geeignet.

Lesen Sie hier mehr über die optimale Ernährung von Kindern im 2. und 3. Lebensjahr.

von Maxi Christina Gohlke

Zuletzt überarbeitet: Januar 2016

   

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