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Auf Nummer Sicher: Die Diätverordnung

Der junge Organismus von Babys und Kleinkindern ist sehr empfindlich. Er braucht einen wohl ausgewogenen Nährstoff-Mix, verträgt vieles noch nicht und kann sich nur bedingt gegen Infektionen wehren. Daher hat der Gesetzgeber genau geregelt, was Hersteller beachten müssen, wenn Sie Nahrungsmittel für Säuglinge und Kleinkinder anbieten.

Grundlage ist die gesetzliche "Verordnung über diätetische Lebensmittel", kurz "Diätverordnung". Sie gilt für alle speziellen Ernährungsformen (Diäten), die besondere Sorgfalt erfordern. Dazu gehören neben der Säuglings- und Kleinkindernahrung zum Beispiel Diabetikerprodukte oder Nahrungsmittel für eine salzarme Diät.
 

Bei Produkten für Säuglinge und Kleinkinder schreibt die Diätverordnung
unter anderem vor, ...

  • dass sie praktisch keine Rückstände von Pflanzenschutz-, Schädlingsbekämpfungs- und Vorratsschutzmitteln enthalten dürfen. Gleiches gilt für viele weitere potenziell schädliche Stoffe, etwa Schwermetalle. Darüber hinaus dürfen die Hersteller Rohstoffe, die mit bestimmten Mitteln behandelt wurden, gar nicht erst verwenden. Die Richtwerte für Schadstoffe sind so niedrig bemessen, dass sie bereits an der Nachweisgrenze liegen. Das heißt, die Produkte sind praktisch frei von jeglichen Schadstoffen.
  • dass die Hersteller die Keimbelastung anhand spezieller Vorgaben kontrollieren. Vor allem, wenn es um Milch, Milcherzeugnisse- oder Milchbestandteile geht. Das garantiert einen sehr hohen Hygiene-Standard, der optimal vor Infektionen schützt.
  • dass chemische Konservierungsstoffe, künstliche Farb- und Aromastoffe sowie Süß- und Zuckeraustauschstoffe verboten sind.
  • welche Stoffe in welcher Zusammensetzung zulässig sind. Die Diätverordnung verlangt außerdem, dass Beikost aus Zutaten besteht, die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen für die besondere Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern geeignet sind.

 
Strenge Kontrollen der (Babynahrungs-)Hersteller sorgen dafür, dass die Produkte diese und weitere Vorgaben erfüllen.

Ein weiterer Vorteil der Diätverordnung: Sie regelt genau, wie das fertige Produkt gekennzeichnet wird. So wissen Eltern beispielsweise immer, für welche Altersgruppe etwa eine Milchnahrung oder ein Brei gedacht ist. Vor allem dadurch lassen sich Säuglings- und Kinderlebensmittel, die der Diätverordnung entsprechen, im Laden schnell von anderen unterscheiden.

Das ist auch wichtig, da immer mehr Produkte in den Handel kommen, die als Kinderlebensmittel beworben werden, es aber nicht unbedingt sind, wie beispielsweise Süßspeisen, Joghurts oder Müslimischungen. Experten raten vor allem den Eltern von Kindern bis drei Jahren zum kritischen Blick aufs Etikett. Nur, wenn hier eine klare Altersempfehlung für die ersten 36 Lebensmonate steht, genügt das Produkt der strengen deutschen Diätverordnung.

von Maxi Christina Gohlke

   

 
 
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