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Bewegung

Achtung, hier komme ich: Ihr Kind wird immer mobiler

Ihr Baby ist nun vier bis sechs Monate alt. Die Zeiten, in denen es überwiegend ruhig dagelegen hat, sind vorbei. Sie dürfen - und müssen - nun täglich darauf gefasst sein, dass Ihr Kind Sie mit einer neuen Fähigkeit überrascht. All seine Bewegungen, auch sein Strampeln, fallen nun kräftiger und lebhafter aus.

Was kann unser Baby schon?

  • Seinen Oberkörper hochstemmen

    Nicht nur seinen Kopf, sondern seinen gesamten Oberkörper kann Ihr Baby in Bauchlage immer besser von der Unterlage heben. Bald setzt Ihr Kind auch Hände und Arme ein um sich in Bauchlage kräftig hochzustemmen. Das gibt ihm die Möglichkeit sich seine Umgebung besser anzuschauen. Außerdem trainiert Ihr Kleines seine Nacken- und Rückenmuskulatur, die es zum Sitzen brauchen wird.
  • Auf die Seite rollen

    Durch heftiges Strampeln sowie Hin- und Herschaukeln auf der Unterlage, wird Ihr Baby es in naher Zukunft schaffen, sich auf die Seite zu rollen. Da niemand genau vorhersagen kann, wann das sein wird, sollten Sie besonders wachsam sein. Erst recht, wenn Ihr Kleines erhöht liegt, z. B. auf dem Wickeltisch. Behalten Sie immer eine Hand an Ihrem Baby und lassen Sie Ihr Kleines nicht einen Augenblick alleine, wenn es stürzen könnte.
  • Zielsicher zupacken

    Greifen, was es haben will - das gelingt Ihrem Baby zunehmend besser. Allmählich wird Ihr Kind auch geschickt genug um Sachen von einer Hand in die andere zu wechseln, oder sie hin und her zu wenden. Die kleine Hand Ihres Babys kann inzwischen überraschend schnell nach vorne schießen, wenn etwas seine Neugier weckt. Also Vorsicht, wenn Sie Ihr Baby auf dem Arm oder Schoß haben und vor Ihnen z. B. etwas Heißes steht. Auch Ohrringe, Brillen, Ketten sowie Ohren, Nasen und Lippen sind bevorzugte Objekte der Kleinen. So süß die Patschehand Ihre Babys ist: Seien Sie darauf gefasst, dass sie auch mal mit ziemlich unsanftem Schwung auf Ihrer Nase landet. Oder kleine Finger unbedingt Ihre Augen und Zähne sowie Ihre Ohrmuschel erkunden wollen. Schimpfen Sie nicht mit Ihrem Kind, wenn es Ihnen dabei wehtun sollte. Nehmen Sie einfach mit einem ruhigen, "Nein, zart sein", seine Hand erst einmal weg.

So unterstützen Sie die Bewegungs-Entwicklung Ihres Babys

  • Sorgen Sie für Bewegungsfreiheit

    Nur so kann es all seine neuen Fähigkeiten ausprobieren und trainieren. Legen Sie Ihr Kind so oft wie möglich auf eine große Decke auf dem Boden - und zwar ruhig auch in Bauchlage. Deponieren Sie ein paar Spielsachen (einen Ball, ein Schiebeauto- oder Tier, einen unzerbrechlichen Spiegel auf Rädern, ein paar kleine Plastikbecher) in Reichweite. Vielleicht wird Ihr Baby dann ganz schön energisch. Es rudert kräftig mit Armen und Beinen, ruckelt mit dem ganzen Körper hin und her, wenn es die Beine anzieht und streckt. Halten Sie mal Ihre Hände gegen seine Fußsohlen: Sie werden erstaunt sein, wie stark ihr Kleines sich bereits abstößt.Unglaublich gelenkig, greift Ihr Baby sich nun immer öfter seine Füße zum Spielen. Es zieht daran, steckt sie möglicherweise sogar zum Lutschen in den Mund. Das ist in jeder Hinsicht ein wunderbares Training. Denn Ihr Kleines erforscht nicht nur seinen eignen Körper und gewinnt dadurch ein immer genaueres Bild von sich selbst. Es dehnt und stärkt alle Muskelpartien, die es für die bevorstehende Zeit der Mobilität und fürs Sitzen brauchen wird.
  • Spielen Sie mit Ihrem Baby

    Ein größeres Baby können Sie auch mal für ein paar Minuten auf Ihren Schoß setzen. Das macht den meisten Babys sichtlich Freude. Es hat dadurch einen neuen, ungewohnten Überblick und es kann seine Arme und Hände freier bewegen. Bieten Sie ihm ein paar Dinge zum Greifen und Herumfuhrwerken an, etwa einen Holzlöffel, eine Rassel, einen kleinen Ball. Ab und zu ist das Sitzen für kurze Zeit auch ganz in Ordnung. Noch ist es ansonsten allerdings zu früh um Ihr Baby hinzusetzen. Seine Rückenmuskeln sind einfach noch nicht stark genug, den Körper aufrecht zu halten und den schweren Kopf längere Zeit zu balancieren. Verzichten Sie bitte darauf Ihr Kleines mit Hilfe von Kissen, Polstern oder anderen Stützen bereits hinzusetzen, etwa im Hochstuhl. In einigen Wochen wird Ihr Kind sich von selbst zum Sitzen aufrichten und frei sitzen können - dann darf es auch mal eine Weile im Stuhl sitzen.Viele Babys genießen es auch, wenn sie am Oberkörper so gehalten werden, dass sie aufrecht stehen und sich dann mit den Füßen kräftig von der Unterlage abstoßen können. Ihr Baby wird Ihnen durch sein Verhalten zeigen, welche Spiele es mag. Lassen Sie sich ruhig von ihm leiten.

Wann brauchen wir ärztlichen Rat?

Eltern sind häufig verunsichert, wenn sie beobachten, dass andere Babys schon viel mehr können als ihr eigenes. Doch normalerweise ist das kein Grund zur Beunruhigung: Kinder sind von Geburt an sehr unterschiedlich und jedes hat sein ganz eigenes Entwicklungstempo. Bei den so genannten Meilensteinen der Entwicklung gibt es daher viel Spielraum. Bei jeder Vorsorgeuntersuchung prüfen Kinderarzt oder -ärztin, ob der Entwicklungsstand eines Kindes innerhalb des normalen Zeitrahmens liegt.

Unabhängig vom nächsten Vorsorgetermin sollten Eltern jedoch mit dem Arzt sprechen, wenn ihr Kind:

  • eine Körperseite deutlich bevorzugt bzw. vernachlässigt
  • insgesamt auffallend steif oder schlaff wirkt
  • mit fünf Monaten überhaupt noch nicht zur Seite rollen kann
  • mit sechs Monaten trotz Unterstützung nicht für kurze Zeit aufrecht sitzen kann.

von Anne Malburg