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Kinderarzt Dr. Posth

Dr. Rüdiger Posth - Entwicklung von Babys und Kleinkindern

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Antworten von Dr. Posth zum Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter
Frage:   Angst- und Nicht-schlafen-wollen bei 2-jähriger

Hallo Dr. Posth,

seit einiger Zeit hat unsere 2jährige Tochter vor ALLEM möglichen Angst. BobbyCars, manchmal Papa, wenn es draussen stürmt, etc pp.

Zu allem Überfluß möchte sie auf mal nicht mehr schlafen.
Sobald wir sie in ihr Bett bringen, steht sie auf und klettert aus ihrem Bett.
Wir haben sie erst immer wieder rein gebracht und ihr gesagt, daß schlafenszeit ist, aber ohne Erfolg.
Nun ist es soweit, daß meistens mein Mann solange drin bleibt, bis sie eingeschlafen ist. Das kann dann schon mal 2 Stunden dauern und ich finde das keine gute Lösung, wobei es momentan leider das einzige ist, wie wir sie in ihrem Bett halten können.
Ansonsten ist es so, daß sie schon aufsteht, wenn man auf die Kinderzimmertür zugeht.
Wir haben schon ein extra Licht ins Zimmer gestellt, aber auch das hilft nicht.
Ist das in dem Alter eine Phase? Kann man irgendwas machen um ihr und uns das ins Bett gehen zu erleichtern?
Wir haben es schon mit der Gute-Nacht-Lotion von Penaten versucht.Danke

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, über die zunehmenden Ängste im zweiten und dritten Lebensjahr habe ich hier schon oft geschrieben. Sie haben etwas damit zu tun, daß aus den Gefühlen der Ursprungsangst sich jetzt durch die geistigen Fortschritte Realängste entwickeln, die sich schnell auf alles beziehen, was der kleine Verstand noch nicht richtig begreifen kann. Wie stark so etwas wird, hängt sicherlich mit gewissen Veranlagungen zusammen, allerdings auch mit der allgemeinen inneren Entspanntheit oder eben dessen Gegenteil.
Kinder in diesem Alter realisieren viel stärker als kleinere den Trennungsprozeß am Abend, wenn es ans Einschlafen geht. Sie lieben weder die Trennung selbst, noch das Alleinsein als solches. Und da sie noch keine rechten Vorstellung davon besitzen, wo ihre Eltern dann sind, wenn sie allein im Bettchen liegen, wird ständig gerufen oder auch aufgestanden, um nachzuschauen. Verbietet man das, erfinden die Kinder lauter Ausreden für ihr Aufstehen.
Auch jetzt also ist noch das Einschlafritual sehr wichtig und die Geduld, solange sein Kind liebevoll zu belgeiten, bis es tief eingeschlafen ist. Die Dauer hängt ab von der Stärke der Angst, die das Kind hat vor dem Verschwinden von Mutter oder Vater. Je sicherer das Kind ist, desto schneller und entspannter schläft es ein und auch durch. Die Geduld, die Eltern hier investieren, zahlt sich später in der Eltern-Kind-Beziehung absolut aus. Ein angenehme Schlafumgebung so wie Schlafbegleiter usw. sind auch weiterhin noch sehr wichtig.
Erst mit gut drei bis vier Jahren schaffen es die meisten Kinder, in ihrem eigenen Zimmer und in der häuslichen Umgebung völlig entspannt und ohne personelles Dabein eines Elternteils einzuschlafen. Aber selbst dann muß noch Rufnähe zu den Eltern bestehen und vielleicht ein gedimmtes Nachtlicht an sein. Die Eltern können natürlich mit entsprechender Anlaufzeit durch Großeltern oder Babysitter ersetzt werden. Viele Grüße

 
Frage:   Abstillen und schlafen

HAllo Dr. Posth,
ich möchte demnächst meine Tochter (14 Monate) allmählich abstillen.
Sie wird abends und nachts in Schlaf gestillt. Mittags schläft sie im KiWa oder ggf. im Auto ein. Sie nimmt keinen Schnuller oder Fläschchen.
Außer Abstillen möchte ich auch ihre mittägliche Kiwa-Einschlafgewohnheit ändern. Sie soll im Bett einschlafen.
In welcher Reihenfolge sollte ich nach Ihrer Erfahrung und Meinung nach mit der Umgewöhnung vorgehen? Was kann ich irh als Trost anbieten (außer mir selbst natürlich). Sie ist völlig außer sich, wenn sie die Brust nicht zum Einschlafen bekommt. Mit Brust klappt das Einschlafen fast ausnahmslos sehr schnell. Daher hat sich das ja so eingeschlichen.
Vielen Dank und Gruß,
Maya

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, es erscheint mir am günstigsten, zunächst einmal das Abendritual zum Einschlafen zu ändern und erst dann das Mittagsprogramm. Das Entscheidende bei all dem ist, die intensiven Beruhigungsreize durch vergleichbar intensive, andere Reize zu ersetzen. Das geht aber nie ohne, daß man selbst noch dabei ist oder eben die nächste Bezugsperson, der Vater, resp. eine Ersatzbezugsperson.
Wenn ein Kind außer der Mutterbraust keine anderes "orales Objekt", also Trinkfläschchen oder eigenen Finger akzeptiert, bleibt nur der zweitstärkste Reiz, die Bewegung, oder das Wiegen und Herumtragen. Erst danach kommen alle anderen Reize, wie Übergangsobjekte, leise Musik, Singen oder Geschichten erzählen usw. Auf diesem Programm baut sich regelmäßig das Entwöhnungsgeschehen auf. Erst wenn das alles gut funktioniert und das Kind die damit erworbene, innere Sicherheit in sich etabliert hat, dann lernt es auch, alleine einzuschlafen. Viele Grüße

 
Frage:   Will nach Einschlafstillen immer wieder aufstehen 13 Monate

M Tochter ist beim Einschlafstillen bis vor einiger Zeit gut eingeschl.Jetzt gleiches Ritual v Vater mit Wickeln kurzes Buch u Spieluhr bis sie Augen reibt u quengeltDann stille ich u sie ist ganz ruhig u auf einmal fängt sie mit Armen zu rudern,reden u will wieder aufstehen.Manchm ist sie so müde das sie wieder zusammenfällt aber rappelt sich immer wieder hoch bis sie kompl wach ist.Egal wie Tag war ob ich sie immer wieder hinlege o hochnehme u trage singe schaukel es dauert 30 Min bis 1 Std bis sie schläft.Habe Mittagsschl 1 Std gekürzt das sie Nachm quengelig ist morgens eher geweckt immer selbe Spiel als wenn etw in ihr steckt das sie nicht einschl lässt.Sie probiert es immer wieder d wegdrehen aber Schlaf will lange Zeit nicht kommen.Sie schreit nicht aber quengelt reibt sich die Augen u ist nervös u verzweifelt.Mittags ist alles gleich aber klappt gut.Ist sehr gesund u von Zähnen unabhängig.Weiss auch nicht wie ich Einschlafstillen abstelle schläft dann durch nichts anderes ein

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, was haben Sie denn alternativ probiert? Mit 1 Jahr kommt der Zeitpunkt, an dem sich eine Mutter entscheiden muss, ob sie weiterhin Stillen als Einschlafritual anbieten will oder nicht. Macht sie weiter, ist der Vater als zweite Bezugsperson für das Einschlafritual ausgeschlossen. Dann muss sie allein den Übergang vom Wachsein zum Schlaf gestalten. Das Hinübergleiten in den Schlaf ist für ältere Säuglinge und junge Kleinkinder generell nicht ganz leicht, da in ihnen ein nahezu unerschöpflicher Antrieb steckt, "wieder auf Achse" zu gehen. Daher sollte die Einschlafsituation schon zeitig angebahnt werden und allzu interessante Reize sollten abends einfach nicht mehr angeboten werden. So sollte zum Einschlafen größtmögliche Ruhe herrschen und Unterbrechungen möglichst ausbleiben. Es sollte auch relativ dunkel sein oder zumindest dämmrig, damit die Augen nicht soviel wahrnehmen können. Das Kind muss satt sein und sollte in der Nacht auch keine Nahrung mehr angeboten bekommen. Selbstverständlich sollten Kinder am späteren Nachmittag nicht schlafen. Viele Grüße

 
Frage:   Nachtschlaf

Hallo Dr. Posth, meine Tochter ist nunmehr 25 Mon. alt u.es ist leider noch nicht an Durchschlafen zu denken. Ich weiß einfach nicht weiter u.mache mir viele Gedanken, woran es liegen könnte.
Sie schläft mittags 1Std., schläft dann gegen 20 Uhr. Sie wird zu unterschiedl. Zeiten,meist ab 24 Uhr,4-5x wach. 1-2x klappt es mit Trinken, dass sie weiterschläft. Die anderenmale sitzen wir eine ganze Zeit am Bett. Sie schläft auch abends nicht alleine ein. Dann ist sie in letzter Zeit schon gegen 5.30 Uhr wach und will aufstehen.
Heute Nacht habe ich auf unserem Gästebett bei ihr geschlafen (Bett an Bett). Sie war zwar auch unruhig, aber fand schneller wieder in den Schlaf. Nur ist das doch keine Dauerlösung, oder?
Manchmal ist es auch Hunger, was sie aufwachen lässt, da sie leider abends nicht sehr viel isst. Aber ich kann sie ja nicht zum Essen zwingen. Sie hat auch häufig schlechte Träume und weint sehr.
Wir haben seit jeher das gleiche Ritual u. es hat sich bei uns nichts geändert.

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, eigentlich ist es ganz normal, dass ein 2-jähriges Kind nicht allein einschläft. Nur wir Erwachsene erwarten das von dem Kind. Diese Haltung unterstützen wir dann mit allerlei erzieherischen Grundsätzen. Aber die Wahrheit sieht eben anders aus. Ängst vor der Trennung, wenn die Eltern das Zimmer verlassen, Einsamkeitsgefühle, Unbehagen in der Dunkelheit usw., all das sind die Abende begleitende Gefühle. Daher ist es geradezu Tradition, dass einer der Eltern sein Kind zu Bett bringt und mit Vorlesen, Lieder singen oder Erzählen es in den Schlaf begleitet. Das nun im Zimmer da, wo auch die Eltern schlafen, ist die Voraussetzung für ruhiges Durchschlafen. Ein eigenes Zimmer wünschen sich die Kinder frühestens ab 3-4 Jahre. Vorher gibt es für sie überhaupt keinen Grund, die Nächte von den Eltern getrennt zu verbringen.
Auch erzieherisch ist das völlig unsinnig, denn nur das Kind wünscht sich mit zunehmender Selbstständigkeit ein persönliches Refugium, das die Nähe seiner Eltern ausgiebig hat genießen dürfen. Viele Grüße

 
Frage:   Kind schläft nicht im eigenen Zimmer

Hallo Hr. Dr. Posth,
unsere Tochter (14M) haben wir dank Ihrer Tipps vor 5 Wochen nachts erfolgreich von der Brust entwöhnt. Seitdem schläft sie 10-12 Stunden idR mit einmal aufwachen,manchmal Tee trinken. Für uns ein Traum!
Als nächstes möchten wir sie an Ihr eigenes Bett (schläft noch bei uns im FB) und irgendwann an Ihr eigenes Zimmer gewöhnen (zum Mittagsschlaf schläft sie in Ihrem Zimmer,in Ihrem Bett ohne Probleme in 5 Min ein)

Wie lange „sollte“ das Kind im Elternschlafzimmer schlafen (im eigenen Bett)? Wie lange braucht es die Sicherheit? Unsere Tochter braucht scheinbar noch unsere Nähe/Anwesenheit nachts, wenn wir sie abends in ihr bett/zimmer legen zum, einschlafen, weint sie und schläft nicht ein. Das Einschlafen im FB dauert aber auch mind.1 h, warum? Hat das kind angst vorm alleinsein? Sie kommt einfach nicht in den schlaf.

Wir wollen nichts überstürzen, haben aber angst, dass sie sonst nie in ihrem zimmer schlafen wird.
Danke für ihre antwort.

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, für jeden Entwicklungsschritt gibt es genau genommen ein natürliches Zeitfenster. Leider sind diese Grundregeln im Umgang mit Kindern heutzutage weitgehend verloren gegangen. Das ist auch mit ein Grund dafür, warum die meisten Eltern so immens verunsichert sind, und warum immer mehr Ratgeber zu Erziehungsfragen auf den Markt drängen, obwohl das meiste schon zigfach gesagt und geschrieben worden ist.
Das Zeitfenster für die Verselbstständigung in der Nacht liegt etwa bei 3-4 Jahren, je nach charakterlicher Veranlagung des Kindes und emotionaler und sozialer Vorerfahrungen. Bis dahin hat das Kind in der Tat Angst vor dem Verlassenwerden zum Schlafen und dem Gefühle, die ganze Nacht allein sein zu müssen. Die Nacht war in der Vorgeschichte der Menschheit die gefährlichste Zeit von 24 Stunden. Nicht nur Kinder spüren das intuitiv immer noch. Aber das Kind braucht nicht mit im Elternbett zu schlafen, nur 1 Zimmer sollte es sein. Die räumliche Vorstellung des Kindes in diesem Alter reicht noch nicht aus, sich vorzustellen, dass die Eltern nur ein Tür weiter schlafen.
Mit 3-4 Jahren aber wächst das Interesse des Kindes von ganz allein, sich in der Wohnung einen eigenen "Raum" zu erobern. Viele Grüße

 
Frage:   Eigenes Kinderzimmer

Sehr geehrter Herr Posth,
ich bin eine begeisterte Leserin Ihrer Bücher und alleinerziehende Mutter eines 20 Monate alten Sohnes. Ich wurde als Kind selbst fremdbetreut und habe diese Zeit sehr negativ in Erinnerung, daher ist die Thematik für mich auch aus einer anderen Perspektive interessant. Nun zu meiner Frage. Ich schlafe mit meinem Sohn zurzeit noch in einem Zimmer, er schläft in seinem eigenen Bett. Ich weiß zwar, dass ein eigenes Zimmer überflüssig ist, ich möchte dennoch bald aus unserem gemeinsamen Schafzimmer ausziehen, da der Platz für (spielzeug etc) fehlt. Ich würde mir mein Schlafzimmer im Wohnzimmer direkt neben seinem Zimmer einrichten. Da die beiden Räume Durchgangszimmer sind, könnte ich Nachts die Tür auflassen, so könnte er mich von seinem Bett aus sogar sehen. Mich würde Interessieren, was Sie von dieser Alternative halten? Er schläft ohne Probleme in seinem eigenen Bett. Loslösungsvorbild ist die Oma, die sich ca. 3 mal die Woche intensiv kümmert. Grüße, Mara

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Liebe Mara, im zweiten Lebensjahr genügt den Kindern normalerweise der Blickkontakt zu den Eltern, um sich in der Nacht zu beruhigen. Schläft man zusammen in einem Zimmer ist auch der Hörkontakt gewährleistet. Im 3. Lebensjahr sollte aber der Rufkontakt genügen, wobei sich diese schrittweise Loslösung von der Bezugsperson auf die Einschlafphase bezieht. In der Nacht selbst sollten Eltern und Kinder ja noch in einem gemeinsamen Zimmer schlafen. Nun ist dieses Prinzip sicher auch bei ineinander übergehenden Zimmern gewahrt. Und wenn sogar noch Blickkontakt möglich ist, dann sollte es auch funktionieren. Aber es darf natürlich nicht stockdunkel in den Zimmern sein. Notfalls lässt man ein gedimmtes Nachtlicht leuchten. ASlso icvh denke, Ihren Plänen dürfte nichts im Wege stehen. Viele Grüße und danke für Ihre anerkennenden Worte.

 
Frage:   Schlafschwierigkeiten

Hallo Herr Dr. Posth!
Unsere Tochter (mittlerweile 12 Monate) wacht eigentlich seit sie 2 Monate alt ist, so gut wie immer nach 30 Minuten auf. Ganz egal, ob am Vormittag, Mittag, Nachmittag oder am Abend. D.h. sie schläft tagsüber nur sehr wenig maximal eine Stunde (zweimal 30 Minuten), manchmal auch nur einmal 30 Minuten.
Daher ist sie tagsüber oft quengelig und einfach unausgeschlafen. Ich habe es schon damit probiert, mich vor die Zimmertür zu setzen und beim ersten Laut reinzugehen, um sie zu beruhigen – leider mit nur mässigem Erfolg, selten schläft sie dann noch einmal ein.
Besonders am Abend ist es anstrengend: sie schläft zwar problemlos ein, aber wacht eben nach 30 Minuten wieder auf, das Spiel wiederholt sich dann oft mehrmals hintereinander in kürzeren Abständen, bis sie dann endlich für ca. 4-5 Stunden am Stück schläft.
Unsere Tochter schläft in ihrem eigenen Bett, nach der ersten langen Schlafphase schläft sie im Familienbett weiter.
Vielleicht haben Sie eine Er

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, aus Ihrem Schreiben höre ich heraus, dass Sie Ihre Tochter allein schlafen lassen. Dafür ist ein 1-jähriges Kind von seinem Reifestand her noch zu jung. Die Folge ist, dass es unter Stress einschläft und in der ersten Traumschlafphase wieder aufwacht, um zu kontrollieren, ob Mutter oder Vater noch erreichbar sind. Sozusagen also ein Sicherheitsmodus, der aber zu Lasten des Durchschlafens erreicht wird. Denn die Stresshormone nehmen nicht so schnell ab. Erst wenn Sie Ihre Tochter dann ins Familienbett nehmen, schläft sich entspannt ein. Vermutlich hat sich sich inzwischen an das Einschlafen allein in gewisser Weise gewöhnt, hat aber anfangs sicher auch dabei Schwierigkeiten gemacht. So ist jetzt das ganze Schlafkonzept in Unordnung und müsste noch einmal von Grund auf neu konzipiert werden. Das heißt im Besonderen liebevolle und geduldige Einschlafbegleitung mit Ritual. Erst wenn Ihre Tochter tief schläft, kann sie allein gelassen werden. Dann mit Babyphn aufs Wachwerden horchen und sofort higehen, dass gar nicht erst der Eindruck entsteht, sie wären nicht dagewesen. Es wird einige Zeit dauern, bis Ihre Tochter ihre Einschlafangst abgelegt hat, aber dann kann sie auch im Elternschlafzimer durchschlafen. Viele Grüße

 
Frage:   Sanftes Einschlafen

Hallo Herr Dr. Posth,

Danke für Ihre bisherigen Ratschläge (http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/Umzug-ins-eigene-Zimmer_48970.htm) Unser Sohn (ist gerade zwei geworden) hat sein neues Zimmer sofort akzeptiert, war ganz aufgeregt wegen der neuen Dinge, hat sich sogar richtig gefreut und schläft seitdem auch dort und es klappt meistens sehr gut. Einschlafritual und Einschlafbegleitung haben wir wie vorher beibehalten; ruft ab und zu nachts nach uns und möchte dann auch meist mit zu uns ins Elternbett, ist für uns aber in Ordnung. Wir würden nun gerne den nächsten Schritt wagen: wie könnten wir ihn sanft dazu bekommen ganz entspannt allein in seinem Bett einzuschlafen?! Danke im voraus und viele Grüße, BigApple

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, das ist von einem Kind dieses Alters noch ein bisschen viel verlangt. Das Einschlafen ist für ein Kind ein spürbares Trennungserlebnis, das eben Begleitung verlangt, solange die eigene Selbstkonstruktion nicht stabil genug ist. Selbstkonstruktion heißt in diesem Zusammenhang, dass ein Kind und später der Mensch weiß, wer er ist, wie er auf andere wirkt, welche Fähigkeiten er besitzt und was er aushalten kann und was nicht. Diese Form von Selbstständigkeit im Fühlen und Denken entwickelt ein Kind erst mit 3 bis 4 Jahren.
Natürlich gibt es Kinder, die ein Einschlafen alleine schon früher bewältigen. Das sind dann Kinder, die entweder so müde sind und sofort einschlafen, dass sie gar keine Gefühle von Unsicherheit und Angst entwickeln oder solche, denen man das Einschlafen ohne elterliche Begleitung (oder andere Bezugsperson) aufgenötigt hat. Was den Eltern aber gar nicht klar ist, dass sie mit diesem Durch oder Zwang ein Stück Bindung opfern, das vielleicht eine Tages sehr wichtig gewesen wäre. Also alles, weas man in dieser Hinsicht seinem Kind in diesem Alter bietet, zahlt sich später in jeder Weise aus. Viele Grüße

 
Frage:   Nachfrage einschlafen

Hallo Herr Dr. Posth,
ich habe noch eine Nachfrage zu meiner letzten Frage. Ab wann sollte man denn versuchen das Baby alleine einschlafen zu lassen- ohne stillen?
Danke schon mal!

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, wie schon oft hier gesagt, es ist aus entwicklungspsychologischer Sicht kein besonderes Ziel ein Baby oder ein Kind frühzeitig alleine einschlafen zu lassen. Säugling und Kleinkind brauchen die Einschlafbegleitung ihrer Eltern, Mutter oder später auch Vater. Das Einschlafstillen kann ohne Bedenken bis ins 2. Lebensjahr mit hinüber genommen werden. Dann folgen am Bett sitzen, streicheln, Hand halten, zunehmend loslassen,erzählen und Lieder singen und ab 3 bis 4 Jahre dann Rufkontakt, noch mal reingehen und schauen, ob das Kind einschläft usw. Man ist in der frühen Kindheit mit dem Einschlafen seines Kindes lange beschäftigt. Nur wenige Kinder schlafen ohne Umstände frühzeitig von allein ein. Viele Grüße

 
Frage:   Einjähriges hat Einschlafprobleme

Sehr geehrter Herr Dr Posth,
unser Kind hat seit wenigen Wochen starke Einschlafprobleme. Bisher haben wir es immer mit einem Lied in den Schlaf gewogen oder Einschlafgestillt. Jetzt ist es jedoch so, dass es zum Herunterkommen das Einschlafritual braucht aber sobald es richtig schlafen möchte wird es ganz wütend, schreit und streckt sich. Legen wir es ins Bett so ist es sofort ruhig aber wälzt sich eine Halbe Stunde hin und her und jammert bis es einschläft. Was ist der Grund für so ein Verhalten und was können wir tun. Danke

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, wenn das Einschlafstillen wegfällt (man kann es aber noch bis weit ins 2. Lebensjahr beibehalten!), muss etwas anderes an seine Stelle treten. Als bestes dafür eignet sich das Tragen, weil es die zweitstärkste Beruhigungsmethode nach dem Saugen ist. Aber Schnuller, Wasser- oder Teefläschchen gehen natürlich auch, wenn das Kind es akzeptiert. Trotzdem muss man als Eltern (am besten zunehmnd wechselweise) noch dabei bleiben, bis das Kind tief eingeschlafen ist. Grundvoraussetzung sind ausreichende Müdigkeit, Sattsein und Schmerzfreiheit. Wie ist es bei Ihrer To/ So mit dem Zahnen? Außerdem: Ist sie/er schon ausreichend müde? Wann war der Mittagsschlaf? Kehrt abends rechtzeitig Ruhe ein? Das alles sind wichtige Fragen, die Sie sich noch stellen müssen. Vielleicht hilft Ihnen das schon weiter. Viele Grüße

 
Frage:   Schlafen

Sehr geehrter Herr Dr.,
mein Sohn 16 M. forumsgerecht erzogen hatte schon immer Probleme einzuschlafen. Er ist sehr aktiv u voller Energie das es ihm trotz langem Einschlaritual schwerfällt runterzukommen. Bis jetzt lege ich mich noch zu ihm ans Bett u muss ihn schuckeln,streicheln ect. Er hat ein Beistellbett direkt an unserem u nachts wach er auf u kommt dann zu mir ins Bett. Jetzt zu meiner Frage. In diesem Alter können die Kinder es da schaffen allein einzzschlafen oder ist das noch zu früh? also ich meine das man das Kind hinlegt noch was vorsingt u dann das Zi verlässt? wenn ja wie kann man ein Kind daran vorsichtig u ohne Verlassensängse gewöhnen?

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, gerade mit etwa 1/2 Jahr entwickelt sich beim Kleinkind im Rahmen der Loslösungserscheinungen die Wiederannäherungskrise (s. gezielter Suchlauf). Da ist eine Kind noch einmal verstärkt auf die Einschlafbegleitung angewiesen. Es sollte aber kein dauerhafter Körperkontakt mehr nötig sein. Die einfache Anwesenheit einer Bezugsperson und das Sehen und Hören müssen genügen. Im 3. Lebensjahr nach dem 2. Geburtstag kann dann mehr und mehr das Rufprinzip zur Geltung kommen. Das heißt, das Kind darf in der Einschlafphase seine Eltern immer wieder rufen, um sich ihrer Anwesenheit zu versichern. Da muss man dann auch zuverlässig antworten. Denn noch kann sich das Kind nicht genau vorstellen, wie weit weg sich die Eltern aufhalten. Nur in sehr kleinen Wohnungen hat das Kind dafür eine ausreichende räumliche Vorstellung. Erst im vierten Lebensjahr ist es dann einem Kind aufgrund seiner Reife möglich, alleine einzuschlafen, was nicht heißt, dass es noch gerne etwas vorgelesen, erzählt oder am Bett gesungen haben möchte. Viele Grüße

 
Frage:   Wie gelingt der Übergang zum Einschlafen im eigenen Bett am besten?

M. Tochter 18 M. schläft z.Z. ein, indem wir sie umhertragen, bis sie eingeschlafen ist. Das hat bisher auch super (5min) geklappt, nun windet sie sich aber auf dem Arm hin und her (aus meiner Sicht, weil sie nicht die optimale Schlafposition findet, da sie im Bett immer auf der Seite/Bauch schläft, k. Schmerzen o.ä.). Bis sie einschläft, kann es nun bis zu einer halben Std dauern, obwohl sie müde ist! Ich würde deshalb gerne dazu über gehen, dass sie in ihrem Bett einschläft (während ich bei ihr bin!), dazu ein paar Fragen: Ich gehe mal von Protest aus, wenn ich sie in ihr Bett lege. Wie bringe ich sie dazu, dass sie liegen bleibt? Kann ich sie, wenn sie doll weint, wieder raus nehmen oder ist das eher hinderlich? Kann ich ihre Ängste beruhigen, wenn ich bei ihr bin und sie streichel ohne sie aus dem Bett zu nehmen? Welche Methode ist am schonensten? Gibt es eine Methode ohne Weinen oder ist Weinen, solange man als Mutter dabei bleibt, vertretbar?

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, was das Weinen bei den Eltern angeht, muss man unterscheiden, ob es sich um Protest handelt oder um aufkommende Angst. Denn Ablehnung oder Zwang verusacht beim Kind schnell auch Angstgefühle. Außerdem spielt das Alter eine große Rolle. Was man einem kleinen Säugling nocht nicht zumuten kann, ist bei einem 1 1/2-jährigen Kind u.U. aber ohne Folgen möglich. Der Protest allein wirkt auf das Kind erst einmal wie eine Spannungsabfuhr und erleichtert innerlich aufkommende Spannung. Das wäre dann tolerabel.
Vielleicht wird Ihre tochter gar nicht protestieren, wenn Sie sie gleich im Bettchen zum Schlafen bringen, aber bei ihr bleiben und sich die ersten Male sogar noch neben sie legen. Dann sollten Sie aber auf das altersübliche Einschlafritual mit neben dem Bett sitzen und erzählen oder Lieder singen übergehen. Sollte es dann wirklich noch Widerstand geben, dann ist Ihre Tochter letzlich bei Ihnen absolut sicher, solange Sie ruhig und zugewand bleiben. Ob Sie sie im Einzelfall noch einmal kurz hochnehmen, dann aber wieder hinlegen, bleibt Ihrer Großzügigkeit überlassen. Viele Grüße

 
Frage:   Schlafen

Sehr geehrter Herr Dr. Posth,
wir haben seit Geburt Probleme mit unserer Tochter (knapp 21 Mo.) mit Einschlafen. Ich liege bei ihr (Familienbett), bis sie schläft, aber es dauert i.d.R. 30-60 Minuten, bis sie in den Schlaf findet, wenn es schlecht läuft, auch noch länger. Sie schläft dann etwa 10-11 Std. nachts. Wenn sie aber bei der Oma schläft (selten), schläft sie innerhalb kürzester Zeit bei ihr ein und schläft auch viel länger, ca. 12 Stunden. Woran kann das liegen? Ich denke, die Oma und ich machen das gleiche, wir liegen einfach bei ihr, bis sie schläft. Aber bei mir dauert es um einiges länger, sie spielt immer mit meinen Haaren rum und kann einfach nicht einschlafen. Mit dem Mittagsschlaf haben wir bereits sämtliche Varianten durch, von kurz bis länger, von früher bis später hinlegen...

Und noch eine kurze Frage: ab welchem Alter ungefähr können Kinder ohne Begleitung einschlafen, also ohne danebenliegen?

Danke!!! Viele Grüße, Brigitte

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Liebe Brigitte, die Gewohnheiten, die sich das Kind beim Einschlafen aneignet, können auch Schlaf behindernd sein. Insofern empfehle ich nach dem 1. Geburtstag langsam das Einschlafen ohne Körperkontakt zu üben. Das heißt aber, dass Mutter oder Vater im Zimmer bleiben und am Bettchen sitzen, um sich durch Erzählen und Singen dem Kind bemerkbar zu machen. Sicher kann mann dann hin und wieder auch noch einmal die Hand geben und sein Kind Streicheln, aber der Hör- und so weit im Dunkeln möglich auch Sichtkontakt müssen dann genügen. Das können Sie mit Ihrer Tochter jetzt so durchführen. Wahrscheinlich macht es die Großmutter so, und der Körperkontakt ist nicht mehr oder war nie nötig. Ob ein Kind deswegen länger schläft, das bleibt abzuwarten. Einschlafbegleitung ist sicher bis zum 4. Geburtstag nötig. Aber mann muss schließlich nicht mehr so lange neben dem Bett sitzen, und das Kind lernt dann zu rufen, wenn es sich der Anwesenheit seiner Eltern noch versichern möchte.
Viele Eltern begleiten aber auch bis zum Schulalter ihre Kinder in den Schlaf, z.B. mit Vorlesen und dann leise rausgehen, wenn die Augen des Kindes zugefallen sind. Oder man vereinbart eine gewisse Zeit oder ein Kapitel vorlesen etc. Viele Grüße

 
Frage:   Unruhiger Schlaf Sohn 16 Monate

Hallo Dr. Posth, aus unserem Baby mit schwierigem Temper. u Schlafst. ist mit viel Geduld u Liebe ein fröhl. u ausgegl. KleinK geworden. Vielen Dank für Ihr Forum, das uns schon oft Mut gemacht hat, unseren Weg weiterzugehen. Unser Sohn schläft nun meist 10-12 Std. am Stück in seinem Bett direkt neben mir, z.T. allerd. noch sehr unruhig. Dabei wälzt er sich, fummelt im Gesicht u stöhnt rel. laut. Meist halte ich seine Hand u beruhige ihn. Sollte ich lieber erst eingr., wenn er wirkl wach ist? Träumt er schon? Das Einschl. geht abends auf dem Arm sehr schnell. Mittags oft zu aufgedreht u wehrt sich zun., beruhigt sich aber auf dem Arm rel. schnell. Leider ratlos, wie es mit dem Einschl. im Liegen funktion. soll. Hab mich schon oft daneben gelegt, aber er scheint dann gar nicht zu kapieren, dass Schlafenszeit ist. Ab wann sinnv. eine Gesch. vorzul.? Evtl. dann leichter!? Bisher schaut er gerne Bücher, lauscht meinen Erkl. sobald ich ablese, verliert er den Spaß.

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, das Einschlafritual profitiert sehr stark von Musik oder musikalischen Äußerungen wie Singen. Vor falschen Tönen muss man sich nicht fürchten, die hört das Kind noch nicht wirklich. Aber Geschichten erzählen oder Vorlesen geht in diesem Alter noch nicht. Das Kind mit 16 Monaten hat nicht die Ausdauer, länger zuzuhören und darüber einzuschlafen. Es hat sich bewährt, in diesem Alter immer wieder Versuche zu starten, sein Kind hinzulegen und sich dann neben das Bett zu setzen. Auch wenn es die ersten Male nicht klappen will, das Kind muss spüren, dass eine neue Methode im Anmarsch ist. Diese sollte aber eben nicht mit Zwang durchgesetzt werden, sondern mit liebevoller Beharrlichkeit. Im Übrigen sollten das Abendprogramm, die zunehmende Dunkelheit und die Stille bis auf die leise Musik dafür sorgen, dass dem Kind klar ist, jetzt geht es zu Bett. Sobald Ihnen das gelingt, wäre auch das Schlafen im eigenen Bett ratsam, aber bei Ihnen im Zimmer, denn noch sollten kleine Kinder bei ihren Eltern schlafen. Viele Grüße und danke für Ihr Lob.

 
Frage:   Im eigenen Bett einschlafen

Sehr geehrter Herr Dr. Posth,

ich weiß, dass ich mit meinem Vorhaben sehr spät dran bin, gerade deshalb möchte ich nichts falsch machen und frage um Ihren Rat.

Meine Tochter ist 18 Monate alt und kann bisher noch nicht in ihrem eigenen Bett einschlafen, sondern nur wenn Mama oder Papa direkt neben ihr liegen.
Dies hat unterschiedliche Gründe: Sie hatte schlimme Dreimonatskoliken und hat in dieser Zeit gelernt entweder durch Herumgetragenwerden oder durch Stillen einzuschlafen.

Wenn wir sie in ihr eigenes Bett legen, das im Elternschlafzimmer steht, richtet sie sich sofort auf und beginnt zu weinen. Da sie ab Herbst zu einer Tagesmutter geht und teilweise auch dort Mittagsschlaf halten wird, sollte sie lernen im eigenen Bett einzuschlafen.

Wie soll ich nun vorgehen? Ihr erzählen, dass sie ab sofort im eigenen Bett einschlafen wird, wir aber dabei sind? Was mache ich wenn sie weint? Ist es richtig den Körperkontakt durch Streicheln oder Handhalten vorerst bestehen zu lassen?

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, Ihre Tochter ist ganz offensichtlich noch nicht so weit, dass ihr ein Danebensitzen und Lied singen oder leise etwas erzählen genügte, um einzuschlafen. Sie braucht noch die große Nähe und den Körperkontakt. Sie können jetzt nur schrittweise vorgehen und das der Reife gemäße Einschlafen einüben. Dazu wäre es wichtig, sich z.B. nicht mehr neben ihre Tochter zu legen, sondern am Bettrand sitzen zu bleiben und ihr ruhig zureden oder die Lieder zu singen. Körperkontakt sollte immer nur in Momenten aufkommender Angst stattfinden, danach sollte der reine Hör- und Blickkontakt genügen. Die Kinder blicken dann noch zu ihren Eltern, wenn sie meinen, dass das Hören nicht ausreicht. Aber das verliert sich, wenn sie spüren, dass die mutter oder der Vater nicht weggehen. Gelingt nun dieser Schritt, kommt der nächste, das Einschlafen im eigenen Bett unter denselben Bedingungen. Vielleicht wird jetzt am Anfang der Körperkontakt durch Streicheln und Berühren mit der Hand noch etwas intensiver sein müssen. Aber die Entwicklung geht in dieselbe Richtung. Ist auch jetzt das Vertrauen geschaffen, schläft das Kind auch nur mit potenziellem Blick- und realem Hörkontakt ein. Hört man die ruhigen und tiefen Atemzüge seines Kindes, darf man leise!! herausgehen. Die Tür bleibt einen Spalt offen, damit man sein Kind weiter hören kann oder man stellt ein Babyphon neben das Bett. Viele Grüße

 
Frage:   Einschlafen

Hallo Dr. Posth,

unsere Tochter ist 13 Monate alt. Das Einschlafen klappte in den letzten Monaten super! Nach dem Ritual hat sie sich hingelegt und geschl. oder noch wach gelegen ohne schreien. Seit kurzem ist es so, dass wir das Zimmer nicht mehr verlassen dürfen. Sie schreit dann richtig! Sie steht auch immer wieder auf und plappert los. Wir müssen sie öfters wieder auf dem Arm nehmen und legen sie wach wieder rein; iwann packt sie es dann. Wenn sie nachts richtig wach wird, lässt sie sich auch nicht mehr beruhigen. Wir nehmen sie dann mit in unser Bett. Seit gestern steht ihr Bett wieder im Elternschlafzimmer. Sie hat zumindest die ganze Nacht in ihrem Bett geschlafen.
Sollen wir das Einschlafritual ändern? Sie kommt einfach nicht runter. Oder hat sie Angst dass wir das Zimmer verlassen? Ist es richtig sie immer wieder aus dem Bett zu nehmen bis sie die nötige Bettschwere hat? Hat sie Angst dass ich "verschwinde"? Tags kommt sie mir nicht so vor. Ist sehr fröhlich.

Danke :-)

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, mit 13 Monaten versteht ein Kind schon, dass die Mutter nicht völlig verschwindet, nur wenn sie den Raum verlässt. Aber der Moment des Hausgehens ist eine Trennung, die eine negative Gefühlsreaktion auslöst. Dieses negative Gefühl möchte das Kind nicht erleben und lehnt sich dagegen auf. Kehren Sie dann aber nicht rechtzeitig zurück, wie beim zeitlich dosierten Konditionieren ("Ferber-Methode"), erlebt das Kind mehr als nur ein negatvies Gefühl gegen das es sich wehren kann. Es erlebt Nicht-beachtet-werden, Hilflosigkeit, Angst und schließlich Panik und Verzweiflung. Das aber erzuegt eine massive Stress-Reaktion, die nachhaltige Folgen auf das gesamte Schlafverhalten hat und zunehmend auch auf das Bindungsgefüge (im Sinne von Vermeidung). So ist es zunächst einmal wichtig, dass das Kind weiß (das ist jetzt altersgemäß), im Schlafzimmer seiner Eltern einzuschlafen. Dann genügt auch das eigene Bett.
Der Zeitpunkt des Einschlafens sollte optimal angepasst sein. Wenn ein Kind also im Bettchen erst einmal noch herumturnt und gar nicht schlafen will, ist es auch noch nicht müde genug. Dann sollte man es etwas später hinlegen, aber wiederum nicht zu spät. Sicher kann man ein 13 Monate altes Kind bei großen Einschlafschwierigkeiten auch immer noch einmal wieder auf den Arm nehmen, aber das Ziel sollte jetzt immer deutlicher sein, im Bettchen bei liebevoller Begleitung mit schönem Einschlafritual einzuschlafen. Viele Grüße

 
Frage:   Wie kann 13 Monate altes Mädchen sich daran gewöhnen, alleine einzuschlafen?

Guten Tag,
meine Tochter ist 13 Monate alt u. sie schläft schon immer schlecht.
Nachts wacht sie sehr oft auf, ca. 2–6 Mal. Sie schläft noch bei uns im Schlafzimmer.
Abends ist sie eine zeitlang nur an der Brust eingeschlafen. Um ihr das abzugewöhnen, habe ich sie immer herumgetragen.
Mittlerweile will sie zum Schlafen nur von mir herumgetragen werden. Sobald ich stehen bleibe oder mich gar hinsetze protestiert sie lautstark. Sie wach in ihr Bett zu legen funktioniert gar nicht. Sie kommt dann nicht zur Ruhe. Sie steht wieder auf, schreit u. weint o. springt in ihrem Bett herum bis sie sich stößt. Auch durch Vorsingen, die Spieluhr u. Streicheln lässt sie sich nicht beruhigen.
Haben Sie eine Idee, wie wir ihr das abgewöhnen können?
Wenn sie nachts wach wird schreit sie auch immer direkt los u. setzt o. stellt sich hin. Sie will dann aus ihrem Bett heraus u. schläft idR wieder ein, wenn sie herumgetragen wird.
Woran könnte das liegen? Wie können wir ihr helfen?
Vielen Dank

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, bei Einschlaf- und Durchschlafproblemen müssen immer 3 Dinge Beachtung finden: erstens die Überlegung, ob das Verhalten nicht noch im Bereich des Alters-normalen liegt und/oder körperliche Beschwerden den Schlaf in der Traumschlafphase unterbrechen (Zahnen, Infekt, Bauchschmerzen usw.); zweitens, ist der Säugling/ das Kleinkind überhaupt satt und kann aufgrund eines ausgewogenen Stoffwechsels lange genug durchschlafen; und drittens, stimmen das Einschlafritual und die nächtliche Betreuung, sprich, wo schläft das Kind, wer versorgt und wie macht er das? Zur richtigen Beantwortung dieser Fragen gibt es hier im Forum im Suchlauf unter dem Stichwort Einschlafprobleme zahllose Antworten.
Herumtragen ist nach dem Stillen und Saugen das zweitstärkste Beruhigungsmittel für einen Säugling und ein Kleinkind, wobei man gar nicht immer laufen muss (die Kinder sind in diesem ALter schon schwer), sondern rhythmische Bewegungen wie Wiegen und Schaukeln auf einem Stuhl etc. tuns auch. Das könnte zwar mal am Anfang etwas Ärger geben, aber der lässt sich durch liebevolle Beharrlichkeit überwinden. auf demselben Prinzip basiert das Bettchen auf Rädern (Baumarktware). Ein Zeitlang funktioniert auch der Kinderwagen. Mit anderen Worten, Ihr nächster Schritt wäre der, das Herumtragen durch solche Maßnahmen umzulenken auf ein Einschlafen ohne unmittelbaren Körperkontakt. Aber die anderen Voraussetzungen müssen stimmen. viele GRüße

 
Frage:   Einschlafprobleme

Hallo,
vielen Dank für Ihre tolle Arbeit. Unsere Tochter 24 mo, forumsgerecht erzogen, sehr impulsiv, LL gut, lässt sich zur Zeit abends nicht hinlegen, obw. Sie müde ist! Schläft im eigenen Bett bei uns im Zimmer. Sie steht im Bett, schreit und schläft dann sogar im Stehen ein. Beim Versuch sie dann hinzulegen, ist sie wieder hellwach, steht auf, schreit, will raus, bis sie wieder im Stehen einschläft. Sie lässt sich erst hinlegen, wenn ich den Papa ablöse (45 min). Sie ist dann so kaputt, dass sie sich beruhigt und einschläft-ohne sie rauszunehmen.
Nach dem ersten Wachwerden zw. 2 und 3 Uhr das gleiche. T.will raus, in unser Bett. Wenn wir nur beruhigend auf sie einreden, ist sie und wir fast zwei Stunden wach. Nehme sie dann manchmal zu mir, wenn sie sich von selbst nicht beruhigt. Abendritual gleich, auch sonst nichts vorgefallen. Wir lassen sie nicht allein. Sie schreit erst wütend, dann verzweifelt. Wie sollen wir uns verhalten?

Antwort

Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, sobald das Schreien verzweifelt klingt, sollten Sie jede zurückweisende Maßnahme beenden und Ihre Tochter zu sich nehmen, egal wie. Das gilt für alle Situationen, z.B. auch für die Brustentwöhnung in der Nacht oder den Übergang vom Getragenwerden zum Hinlegen so um 1 Jahr herum. Denn die Wut führt Spannungen ab (was sie nicht unbedingt erträglicher macht), die Verzweiflung hingegen baut Spannungen auf. Und je mehr Spannung entsteht, desto schlechter erreichen Sie das, was Sie erreichen wollen. Aber auf den emotionalen Zusammenbruch zu warten (und das als erzieherischen Erfolg zu "verkaufen"), der dann nachhaltige Folgen hat, verbietet sich aus Gründen einer großen Gefährdung der psychischen Gesundheit und Gründen der humanen Ethik.
Wenn ich Sie richtig verstehe, versucht zunächst Ihr Mann seine Tochter hinzulegen, was noch nicht richtig funktioniert. Offenbar ist die Loslösung noch nicht entsprechend vorangeschritten. Das heißt, diese Methode wird erst dann gelingen, wenn Ihr Mann sich auch tagsüber so intensiv in die Versorgung und Betreuung seiner Tocher eingebacht hat, dass diese ihn abends zum Einschlafen geradezu herbeiwünscht. solange müssen Sie das Zubettbringen noch übernehmen. Manchmal gelingt es allerdings auch schon beim Vater, wenn die Mutter einmal nicht zu Hause ist. Das könnten Sie versuchen (mit Handy in der Tasche). Der abendliche Einschlafstress wirkt bis in die Nacht nach. So ist es zu erwarten, dass Sie in der Nacht noch einmal Einsatz bringen müssen. Sobald das Einschlafen friedlich verläuft, wird das nächtliche Wachwerden bald aufhören. Viele Grüße und danke für Ihr Lob.

 
Frage:   Lange Wachphasen nachts bei Kleinkind

Unsere Tochter (17mon) war noch nie ein guter Schläfer. Sie ist bei uns im Familienbett und braucht noch Körperkontakt zum Einschlafen. Seit etwa 7 bis 8 Wochen ist sie aber jede Nacht von ca. 2 bis 4 wach und wälzt sich hin und her, strampelt und kommt schlecht zur Ruhe. Z.Z gibt es keinen beobachtbaren Wachstumssprung, keine besondere Unruhe tagsüber. Was können wir machen, um da Ruhe reinzukriegen? Eigenes Bett? und wenn ja, wie können wir das einführen, ohne dass es für sie zu schwer wird? Kann man was machen, dass sie ohne Körperkontakt einschläft bzw. nachts dann auch in den Wachphasen zur Ruhe kommt?
Vielen Dank!

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Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, ein eigenes Bett ist durchaus empfehlenswert, es sollte nur erst einmal ganz nahe beim Elternbett stehen. Auf diese Weise lässt sich notwendiger Körperkontakt in der Nacht herstellen, ohne aufstehen zu müssen. Es gibt Fälle, bei denen sich Eltern und Kind im gemeinsamen Bett gegenseitig stören. Beim Einschlafen versucht man eine schrittweise Distanzierung zwischen sich und dem Kind herzustellen, in dem man erst einmal eine Zeitlang nur seinen Arm dem Kind auflegt, aber nicht mehr neben ihm liegt, dann nur noch die Hand reicht, und zum Schluss langsam auch die Hand entzieht. Misslingt etwas geht man immer auf den Stand zurück, der schon gelungen ist. Danach kommt dann das Übergangsobjekt zum Zug oder geliebte Kuscheltiere. Kinder, die einen Schnuller benutzen haben den Vorteil, eine orale Befriedigung weiter durchzuführen ohne Nahrung aufnehmen zu müssen. Den Schnuller muss man nachts allerdings dem Kind wieder in den Mund schieben. Dafür gibt es Schnuller mit beleuchtetem Knopf, damit man ihn im Dunkeln findet. Vieel GRüße

 
Frage:   Schlafprobleme- Gewöhnung an die Trennung beim Einschlafen

Sehr gehrter Herr Dr. Posth!
Unser Enkel (14 Monate) ist ein- wie wir finden- ausgeglichenes Kind, munter fröhlich und entdeckungsfreudig. Probleme indes gibt es dagegen beim Einschlafen. Er schläft nur auf dem Arm seiner Mama ein und das oft erst nach längerer Zeit. Beim Papa klappt es besser.
Tochter und Schwiegersohn lehnen die Ferber- Methode ab. Nun habe ich in einem Beitrag von Karl Heinz Brisch (Kinder und Jugendpsychiater und Psychotherapeut aus München) einen Beitrag zur " Gewöhnung an die Trennung beim Einschlafen" gelesen. Er nennt das bindungsorientierte Gewöhnung an das Allein- Einschlafen. Ich neige dazu das als geschönte F- Methode zu sehen, bin mir aber nicht sicher und würde gern Ihre Meinung dazu zu hören .Ist das vielleicht doch ein akzeptabler Weg .? Ihre Meinung ist mir wichtig und ich bedanke mich sehr für Ihren tollen Einsatz für die Belange der Kinder. Herzlichen Gruß Dagmar

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Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, Herr Brisch hat in der letzten Zeit ein paar neue Texte zum erzieherischen Verhalten in der frühkindlichen Entwicklung verfasst. Er steht wie jeder andere "Bindungstheoretiker" vor der Aufgabe, kindgerechtes elterliches Verhalten mit von vielen Eltern gewünschten (um nicht zu sagen geforderten) main-stream-Ansichten in Übereinstimmung zu bringen. Die gewöhnliche Psychologie, die ja stark verhaltenstherapeutisch ausgerichtet ist, unterwirft sich diesen Trends viel leichter. Ich selbst stehe vor demselben Problem, habe aber ein, wie ich finde, relativ ausgeklügeltes Programm entwickelt (BBFEE, s. mein neues Buch: Gewaltfrei durch Erziehung), in dem kindliche Bedürfnisse und elterliche Ansprüche miteinander verträglich werden. Allerdings steht bei mir das kindliche Bedürfnis, gemessen an seinem Entwicklungsforschritt und seiner Reife, immer an erster Stelle.
So befürworte ich die langsame Änderung der Einschlafbegleitung im zweiten Lebensjahr vom unmittelbaren Körperkontakt zum Blick- und Hörkontakt. Wie das ohne Angst und Stress für das Kind vonstatten gehen kann, habe ich im gezielten Suchlauf unter "Einschlafprobleme im Kleinkindsalter" des Öfteren erklärt. Aber bei mir gehört die Einschlafbegleitung bis ungefähr zum 4. Geburtstag, aber auch noch darüber hinaus, zum natürlichen Entwicklungsprozess des Kindes dazu. Das Alleine-Einschlafen ihrer KInder kann kein Ziel von Eltern in der frühen Kindheit sein. Allerdings können die Kinder, je nach Reife, ab 3 bis 4 Jahre in ihrem Zimmer schlafen und wollen das sogar. Denn dadurch fühlen sie sich in ihrer Selbstständigkeit gestärkt. Viele Grüße und danke für Ihr Lob.

 
Frage:   Einschlafen ohne nuckeln

Sehr geehrter Herr Dr. Posth,
ich versuche das Einschlafstillen meiner bald 16 Monate alten Tochter zu beenden, was sich als sehr schwierig herausstellt. Deshalb habe ich eine ganz allgemeine Frage zum Nuckelbedürfnis. Leider nimmt sie den Schnuller und die Flasche nicht mehr, nachdem uns vor einem halben Jahr von einer Schlafberatung davon abgeraten wurde sie zu benutzen - jetzt haben wir das Problem, dass sie sich nur an der Brust beruhigt.
Kann ein Kind einfach ohne nuckeln einschlafen, wenn es das bis dato immer getan hat? Sie weint sehr und ich habe das Gefühl, dass sie gar nicht weiß, wie sie ohne diese Hilfe einschlafen soll. Ist ihr weinen vertretbar, wenn ich dabei liege? Oder soll ich versuchen, den Schnuller wieder anzugewöhnen? Funktioniert das noch?
Herzlichen Dank für Ihre Antwort!

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Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, so spät einen Nuckel noch anzugewöhnen, gelingt meistens nicht. Da nehmen die Kinder schon eher doch noch ein Wasser- oder Teefläschchen, denn da kommt wie an der Brust immerhin noch etwas heraus. Tee muss gemocht werden. Das kann am Tag versuchen. Sonst geht es nur mit Wasser. Eine andere Möglichgkeit sehe ich aber nicht. Das Weinen, wenn Sie geduldig und ohne Ärger und Wut dabei sind, ist zunächst einmal immer nur eine Weinen aus Ärger und Wut auf Seiten des Kindes. Das ist noch zu verschmerzen, denn hier werden unangnehme Gefühle frei. Urvertruen und Bindung werden nachweislich nicht gestört. Nur zum verzweifelten Weinen darf es nicht kommen. Da hilft dann nur noch das Herumtragen oder die Rückkehr zur alten Gewohnheit (die dann aber nur für dieses eine Mal gewährt werden sollte). Viele Grüße

 
Frage:   Wann abstillen, welche Konsequenzen sind zu erwarten?

Sehr geehrter Herr Dr. Posth

Unser Sohn (18M) schläft nur noch an der Brust ein. Sie schrieben, dass Nuckeln, wenn es Gewohnheit geworden ist, zwanghaft ist und man, um bindungsorientiert zu handeln, stillen muss, bis das Bedürfnis von selbst versiegt. Welche Konsequenzen hätte ich bei liebevollem&langsamem Abstillen zu erwarten?

Wann wäre es am besten, das Einschlafen ohne Nuckeln zu üben (er nimmt keine Schnuller/Flasche/Kuscheltiere)?

Einerseits denke ich, jetzt braucht er es noch sehr, da ihm sein entstehendes Bewusstsein als Individuum resp. der Trennung von mir noch so neu und unheimlich vorkommt. Dazu kommt, dass sein Saugbedürfnis in 1/2 Jahr ev. nicht mehr so stark ist.

Andererseits, wenn er keine Alternative zum Einschlafen kennt, ist es dann vielleicht sogar noch schwerer für ihn, diese loszulassen. Meine Sorge ist, dass sein Bewusstsein dann schon so weit ausgereift und sein Wille so stark ist, dass es für ihn traumatisch sein könnte.

Herzlichen Dank!

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Stichwort: Einschlafen im Kleinkindalter

Hallo, es ist tatsächlich immer ein schwierige Entscheidung, wielange man auch ein Kleinkind noch weiter zum Einschlafen an der Brust saugen lassen soll. Grundsätzlich gilt: solange die Mutter es noch aushalten und auch innerlich vertreten kann, solange ist gegen da Einschlafstillen nichts einzuwenden. Es stimmt auch, dass in der Wiederannäherungskrise mit etwa 1 1/2 Jahren das Entwöhnen von der Brust am Abend besonders problematisch ist. Insofern relativieren 2 Dinge das Problem: erstens die Bereitschaft der Mutter und zweitens der Entwicklungsstand des Kindes. Aber nach der Selbstfindung wird es dann oft nicht leichter, weil die Gewohnheit ein hartnäckiger Faktor im Erhalten von Liebgewordenem ist. Ein echtes Übergangobjekt erleichtert den Schritt. Ist aber auch das nicht vorhanden, muss noch einmal ein relativ enger Körperkontakt ausgleichend herhalten.
Eine gute Loslösung schafft eine echte Alternative ohne Brust, und die ist der Vater als Einschlafbegleitung. Auch diese Änderng der Einschlafbegleitung am Abend sollte versucht werden, wobei es mnchmal sinnvoll ist, dass die Mutter erst einmal gar nicht da ist, um doch wieder herbeizitiert werden zu können. Aber wie gesagt, dafür muss die Loslösung schon ein gutes Stück ein Gang gekommen sein. Viele Grüße

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