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Kinderarzt Dr. Posth

Dr. Rüdiger Posth - Entwicklung von Babys und Kleinkindern

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eintrittsalter kindergarten

Hallo Herr Dr. Posth,
meine Tochter soll mit 1,5 jahren in eine altersgemischte krippe mit 30 kindern und 6 erziehern kommen.
nun muss ich nicht dringend arbeiten gehen, ist es vorteilhafter mit der krippe zu warten, bis sie 2 jahre alt ist oder ist es eher mit 1,5 günstiger, was mir viele sagen..??
vielen dank! ivonne

von ivonne am 08.09.2003

*Antworten:

Re: eintrittsalter kindergarten

Hallo Ivonne,

ich möchte vor Herrn Dr. Posth antworten, da seine Antwort wahrscheinlich Deine Frage nicht beantworten wird;-), es sei denn Du möchtest hören, dass Du Deinem Kind sozial-emotionale Schäden zufügst.

Ich denke, dass die Eingewöhnung in der Kita meistens mit 1 - 1/2 Jahren am einfachsten ist. Ich habe schon von vielen Erzieherinnen gehört, dass 2 Jahre ein ungünstiges Eintrittsalter sein soll.

Natürlich gilt aber:

Jedes Kind ist verschieden und jedes Kind nimmt Fremdbetreuung anders an. Manche Kinder sind mit 4 Jahren ungerne im Kiga, andere sind mit 2 schon zu Hause unterfordert.

Auf jeden Fall sollte die Eingewöhnungszeit mind. 3-4 Wochen dauern.

Viel Erfolg dabei und Du wirst Deiner Kleinen bestimmt nicht schaden, eher nützen:-).

Grüße
Anna.

Antwort von Anna am 09.09.2003 Uhr
 

Re: eintrittsalter kindergarten

Hallo,

ich denke auch ,es hängt sehr davon ab, was Eltern ohne die "Unterstützung" einer Krippe ihrem Kind an Entwicklungsmöglichkeiten bieten können. Ist ein soziales Netz vorhanden mit Freunden und Bekannten und sogar den Großeltern und anderen Verwandten, dann ist die Frage nach der Tagesstätte in dem Altern oft ja noch hinfällig, es sei denn natürlich, beide Eltern müssen dringend arbeiten. Wenn keine Kontakte da sind, kann eine Krippe (muss in dem Alter ja noch nicht den ganzen Tag sein) ganz hilfreich sein. Dort findet ein Kind ja ganz andere Situationen vor als zu Hause, logischerweise. Es gibt vieles zu lernen, das würde sicherlich keiner abstreiten.
Auf der anderen Seite kommt das alles noch früh genug, mit drei Jahren gehts spätestens in den Kindergarten. Ich bin beispielsweise Freiberuflerin und daher flexibel, meine Tochter (14 Monate) wird in keine Stätte gehen, bevor sie zwei oder zweieinhalb ist. Der Grund: Purer Egoismus meinerseits. Ich hab sie viel zu gerne bei mir bin bei ihren Unternehmungen dabei. Für alle, die das falsch finden: Sie entwickelt sich prächtig...

Das ist eine Sache, die absolut abhängig ist von der jeweiligen Familiensituation und die daher jeder für sich entscheiden muss. Es gibt für beides so viele Vor- und nachteile, dass es glaube ich nicht möglich ist, zu sagen, das eine ist falsch und das andere ist richtig. Hat deswegen auch keinen Sinn, auf Müttern herumzureiten, die gerne mit ihrem Kind drei Jahre lang zuhause sind oder auf Müttern, die ihr Kind mit acht Wochen in eine Ganztagesbetreuung geben. Leben und leben lassen, nö??

Gute Zeit udn Gruß

Antwort von Niki am 09.09.2003 Uhr
 

Re: eintrittsalter kindergarten

Hallo!
Mach es doch einfach so, dass Dein Gefühl dabei stimmt, unabhängig davon, was andere Leute Dir raten. Warum solltest Du Dein Kind mit Bauchweh so früh und ohne Not zur Krippe bringen? Und wenn Du sagst "mein Kind soll in eine Gruppe gehen...": Was heißt "soll"? Dass Du das gerne so hättest? Dann ist ja alles in Ordnung. Dass Dein Mann, Schwiegereltern, Bekannte etc das sagen? Dann denk nochmal drüber nach.
Bei mir im Bekanntenkreis ist es ziemlich in Mode, auch wenn Mütter nicht arbeiten, dass die Kinder so früh wie möglich in eine Krippe gebracht werden. Alle haben Panik, dass sie blöd dastehen, wenn ihre Kinder mit anderthalb noch zuhause sind und die Mutter auch und dass ihr Kind etwas lebenswichtiges in der Krippe verpassen könnte. Wird ja auch so hingestellt: "Die Kindergärten reißen sich ja später um Kinder mit Krippenerfahrung", war neulich zu hören. Das erinnert doch schon stark an Bewerbungsschreiben in der freien Wirtschaft, wie?!? "Hat Ihr Kind Krippenerfahrung? Nein?? Na, dann hat es auch keine Chance auf einen Kindergartenplatz!" Nun, früh übt sich.

Eine Mutter, auch aus meinem Bekanntenkreis, hat sich von anderen so unter Druck setzen lassen, dass sie das mit der Krippe jetzt um jeden Preis durchzieht, seit vier Monaten. Das blöde ist nur, dass ihr 17 Monate altes Kind nicht so mitspielt, wie es alle gerne hätten: Der Kleine heult noch immer beim Hinbringen, dass die Wände wackeln und verbringt die Stunden in der Krippe laut Betreuerinnen "für sich". Die Mutter heult dann, wenn sie wieder zuhause ist und hat ein schweres Herz. Die anderen raten ihr, jetzt nicht nachzugeben, weil sie ein Mamakind heranziehen könnte.

Ist das vielleicht der Sinn der Sache?? Aber klar, werden hier viele sagen, die Kleinen müssen beizeiten lernen, sich anzupassen. "Irgendwann wird er drüber weg sein", sagte die Mutter. Klar, schon die Kleinsten lernen zu verdrängen. Ich wollte jedenfalls nicht, dass mein Kind in dem Alter schon einen solchen Preis zahlen muss, wenn keine Not besteht. Nur, damit man selbst gut dasteht.

Ich will mich im Übrigen niki anschießen und würde auch nie jemanden beurteilen wollen, ob er nun das Kind weggibt oder zuhause lässt. Jede Situation ist anders, jede Mutter denkt und fühlt anders. Ich würde mich aber niemals von einer Mehrheit zu etwas zwingen lassen (davon kommt später noch genug auf mich und mein Kind zu).

Ein Kind sollte glücklich sein, und wenn es in der Krippe glücklich ist: Wunderbar!!! Wenn es aber zuhause glücklicher ist und es zu früh ist für Fremdbetreuung: Dann warte ich halt noch ein bisschen! Was ist daran so schlimm? Was für das eine Kind gut ist, muss für das nächste nicht auch gut sein. Deshalb finde ich auch Pauschalisierungen wie "mit zwei Jahren ist es dann viel schwieriger für das Kind" der blanke Hohn. Wer sowas sagt, muss jedes einzelne Kind der Welt kennengelernt haben, um seine These zu stützen.

Du kennst Dich und Dein Kind am besten, also richte Dich nach Eurem Gefühl, das Ihr dabei habt.

Gruß,Renate

PS Ich glaube nicht, dass es eine Niederlage ist, es einfach mal zu probieren, und wenn es für Dein Kind noch zu früh ist, wieder damit aufzuhören. Falscher Ehrgeiz ist noch schlimmer.

Antwort von Renate am 09.09.2003 Uhr
 

Re: eintrittsalter kindergarten

Hallo mitanand,

also ich muß ehrlich sagen, ich verstehe nicht ganz, was Du sagen willst mit "Mein Kind soll mit 1,5 Jahren in eine (..) Gruppe kommen". Hä? Gut, mit sechs Jahren sollen die meisten Kinder dann langsam mal in die Schule kommen, ich soll um sechs nach hause kommen, andere sollen und so weiter. Wen zitierst Du da?

Bitte entschuldige, falls ich Dein Posting zu genau nehme, aber die Formulierung ist meiner Meinung nach seltsam. Warum soll ein Kind mit 1,5 in die Krippe kommen? Wer bestimmt da?

Ich bin eine Verfechterin der Zufriedenheits-Theorie: Wenn die Mutter, die Familie und das Umfeld im großen und ganzen zufrieden sind, dann wird sich diese Zufriedenheit positiv auf das Kind oder die Kinder auswirken. Wenn also eine Mutter aus Pflichtgefühl und schlechtem Gewissen ihren Beruf ganz an den Nagel hängt, um für die Kinder dazusein, dabei aber frustriert und unglücklich und nicht ausgefüllt ist, finde ich das nicht gut. AUch für die Kinder kann eine chronisch unzufriedene Mutter nicht das gelbe vom Ei sein. Wenn eine Mutter zufrieden zu Hause ist und ihre kinder den ganzen Tag um sich hat und dabei glücklich ist, ist das doch schön. Warum sollte man da was ändern.
Umgekehrt genauso: Wenn eine Mutter arbeiten geht und ihr Kind früh in eine Gruppe bringt, es ihr und/oder dem Kind aber schlecht dabei geht, sollte man was ändern.
Ich finde es immer erstaunlich, wie viele Mütter ihre Kinder brüllend bei der Betreuung abgeben. Sicher, viele haben keine andere Wahl! Viele andere hätten aber durchaus eine andere Wahl!!
Wenn Du Dein Kind lieber zuhause hast, vor allem, wenn Du nicht dringend arbeiten mußt: Dann warte doch noch! Wovor solltest Du Angst haben?

G

Antwort von Yvonne2 am 09.09.2003 Uhr
 

Re: eintrittsalter kindergarten

Liebe Ivonne, es ist ganz offensichtlich so, daß weder mit 1,5 noch mit 2 jahren eine Fremdbetreuung, z.B. in einer kleinen altersgemischten Gruppe, eine unproblematische Sache für das Kind ist. Das widerlegt auch nicht die Tatsache, daß es einige Kinder gibt, die diese frühe und oft völlig unvorbereitete Trennung von der primären Bezugsperson scheinbar widerspruchslos tolerieren. Wahrscheinlich nutzt man bei solchen Kindern nur deren besonderes Bedürfnis nach Kontaktaufnahme aus, welches sie mehr im Verhalten leitet, als die Scheu oder Fremdenangst. Ein solches Kind wird dabei höchstwahrscheinlich auch keinen Schaden nehmen. Aber es handelt sich hier unbedingt um die Minderheit. Die Mehrheit der Kinder in der Loslösungsphase hat mit solchen Schritten allerdings ein Problem, und dieses Problem löst sich erst mit 3-4 Jahren, wenn nämlich die Selbstentwicklung einen gewissen Abschluß gewonnen hat (und auch nur dann!).
Bis dahin muß jedes Kind in der Fremdesituation ein Ersatzbezugsperson finden, die ihm die harte Trennung von der pr. Bezugsperson Mutter oder manchmal auch Vater erleichtert. Im andern Fall fühlt sich das Kind ausgestoßen aus der familiären Bande und persönlich gekränkt in der Anfangsphase des Selbst!), und es reagiert mit heftigem Schreien oder massivem Trotz. Tagtägliche Erfahrung in Kindergärten!
Ich verstehe die Erzieherinnen wohl gut in ihrer Vermeidungshaltung diesen Dingen gegenüber, weil sie sich überfodert fühlen müssen, dieses Leid aufzufangen. Und sechs Erzieherinnen (wenn alle schon ausgebildet) für vielleicht "nur" 20 potentielle "Schreier" und "Trotzer" (die sich in Wahrheit ja nur wehren), das klappt nicht.
Es müßte in dieser Altersklasse zunächst immer eine 1-zu-1-Betreuung sein, welche auch über einen vom Kind bestimmten Zeitraum vorab vorbereitet sein müßte. In manchen Kindergärten sind dazu Erzieherinnen freiwillig bereit und machen das, wenn nicht gerade fünf neue Kinder gleichzeitig aufgenommen werden müssen. Ihnen gebürt größter Respekt.
Wir wägen uns in einer gut funktionierenden Gesellschaftsform und haben reichlich Möglichkeiten für verschiedene Lösungen aufkommender Probleme. Warum unterschlägt man aber so häufig die notwendigen Lösungen für die Kinder? Wenn man von Kindern spricht, dann immer nur aus der Perspektive ihrer Eltern. Kinder hatten noch nie eine effektive Lobby! Sie können sich noch nicht artikulieren und sind erst vollwertige Gesellschaftsmitglieder, wenn sie am Produktionsprozeß teilnehmen. Das ist der fatale Irrtum aller industriellen Gesellschaften - und davor war es auch nicht viel besser. Daher sinken in diesen Ländern die Geburtenzahlen dramatisch immer weiter und steigen die psychischen und psychosomatischen Krankheiten in entsprechender Relation. Und die Lösung, die uns die Politiker verkaufen wollen, soll sein, die Kinder schon ganz früh der rationalisierten Erziehung in Krippen zu unterwerfen, ohne auch nur fünf Minuten darüber nachgedacht zu haben, was die moderne Entwicklungspsychologie mit Bindungstheorie und emotionaler Integration dazu zu sagen hat.
Statt die Familien schon bald nach der Geburt der Kinder um des Produktionsprozesses und der Lohnabgaben willen auseinanderzureißen und die Kinder anonym und kollektiv in Gruppen zu horten, wäre es viel konstruktiver, die Familien in ihrem individuellen Erziehungsauftrag zu unterstützen und den Eltern soviel Spielraum im Produktionsprozeß zu geben, daß sie die nachfolgende Generation heil über die Klippen der Selbstwerdung bringen können. Arbeitszeitmodelle dazu gibt es zu genüge und Geld wäre auch da, wenn man z.B. berechnet, wieviel Krankheitskosten später damit eingespart werden könnten.
Die postmoderne Gesellschaft hat ein großes Problem. Sie verliert schleichend immer weiter den Bezug zu den wahren Bedürfnissen Ihrer Nachkommenschaft. Diesen Mangel mit Sachwerten übertünchen zu wollen, rächt sich eines Tages. Kinderkrippen sind der Anfang der Zerstörung der Familienstruktur. Aber wo die Familien zerstört werden, gibt es für Kinder keine Zukunft mehr. Die Menschen spüren das und dokumentieren diesen Befund unbewußt in der fortgesetzten Reduktion der Kinderzahl. Wir befinden uns im Aufbruch zur kinderlosen Gesellschaft! Liebe Ivonne, es tut mir leid, daß es Sie getroffen hat mit dieser Antwort. Aber Ihre Fragen sind für mich einfach auch Ansporn, ein bißchen über das Tagesgeschäft hinaus zu denken. Viele Grüße

Antwort von Dr. Rüdiger Posth am 09.09.2003
 

"Kinderkrippen sind der Anfang der Zerstörung der Familienstruktur" - Herr Dr. Posth, bitte nicht so etwas...

...Kinder brauchen vieles, aber keine Ideologie.

Grüße
A.

Antwort von Anna am 10.09.2003 Uhr
 

Re:

Es ist ein alter und längst entlarvter Trick, Meinungen abseits des Mainstreams als "Ideologie" und somit als lächerliche Verirrung abtun zu wollen, wohingegen die Mehrheit im Besitz der Vernunft sei. Herr Dr. Posth besitzt in vielem eine klare Meinung und scheut sich nicht, diese hier in der Öffentlichkeit zu formulieren (heutzutage nicht mehr so üblich). Seine Meinung zu diesem Thema muss eine kontroverse Diskussion hervorrufen, alles andere wäre seltsam gewesen.

Aber "Ideologie"?

Wenn ich mich gegen Fremdbetreuung entscheide und dafür lieber mit meinem Kind zusammenlebe, bin ich eine Ideologin, wenn ich meinem Kind das Essen selbst koche anstatt buntes Pulver mit Wasser zu vermischen, bin ich eine Ideologin, und wenn ich mich zur Homöopathie hin orientiere, statt mein Kind bei Erkältung einer chemischen Arzneimitteltherapie zu unterziehen, bin ich eine Ideologin.

Und dass sich das öffentliche und private Leben bei uns schon lange an den Interessen und Vorlieben bzw. Abneigungen wirtschaftlicher Unternehmen orientiert: Das ist vielleicht keine Ideologie? Dass Müttern auf die Schulter geklopft wird, wenn sie ihr Neugeborenes in die Ganztagesstätte bringen, um für die Firma weiterzufunktionieren? Was ist das denn? Keine Ideologie? Sondern? Vernunft? Verstand? Welche Begriffe werden dafür unter stromlinienförmigen Eltern ausgetauscht? Würd mich mal interessieren.
G

Antwort von Yvonne am 10.09.2003 Uhr
 

@Anna

Herr Posth hat ja keine Ahnung. Er hat ja nur Entwicklungspsychologie studiert, sich auf Kinder und Kleinkinder spezialisiert und sagt etwas, das alle Psychologen, die sich mit Kinder beschäftigen unterstützen.

z.B. gestern der Themenabend auf arte. Da war man auch gegen Krippen. Weil ein Kind erst mit 3 Jahren in der Lage ist, auf andere alleine zuzugehen. Und das saugen die sich ja nicht aus den Fingern.

Antwort von Lola am 10.09.2003 Uhr
 

Re:

Liebe Anna, wenn die Ideologie da mal nicht auf der anderen Seite zu finden ist! Daß es Protest geben würde auf meine Antwort, war mir klar. Was ich sage, paßt nicht ins derzeitige Erziehungsklischee. Es wirkt auch antiemanzipatorisch, und glauben Sie mir, ich weiß, was ich dabei sage. Alice Schwarzer würde mir den Hals umdrehen. Aber die Entwicklungspsychologie ist viel moderner, als die meisten Menschen glauben. Wir stehen sogar an der Schwelle, die "Narben der Kindheit" auf speziellen computertechnischen Aufnahmen vom menschlichen Gehirn wenigstens indirekt sichtbar machen zu können. Lesen Sie mal in der Zeitschrift "Gehirn und Geist", Ausgabe 1/2003, S. 50.
Aber ich will nicht besserwisserisch sein. Ich sehe das Problem der modernen Gesellschaft, der ich selbst angehöre, nur zu gut. Es gibt nur die eine Lösung, daß wir Kinderkrippen u.ä. auf der Basis der Entwicklungspsychologie weitgehend atraumatisch für die Kinder gestalten. Also hierzu keine Politik ohne fachkundige Psychologie! Viele Grüße

Antwort von Dr. Rüdiger Posth am 10.09.2003
 

Re: @Anna

Liebe Anna, ich verstehe Ihre Folgerungen nicht. Außerdem habe ich eigentlich Medizin studiert und bin von Haus aus Kinderarzt. Was heißt denn eigentlich "nur Entwicklungspsychologie" ??? Schätzen Sie dieses Forum so gering?
Was ich allerdings mache, ist eine Zusatzausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, jenes manchmal belächelte Fachgebiet, das sich damit abgibt, die seelischen Verletzungen der Kinder früh schon zu behandeln. Viele Grüße

Antwort von Dr. Rüdiger Posth am 10.09.2003
 

Re: @Anna

Lieber Herr Posth,

das war etwas flapsig von mir nach dem Motto: Kein Wunder, dass der Posth keine Ahnung hat, weil der sich ja auch nur intensiv damit auseinandersetzt und solche Dinge permanent studiert.

Sc heinbar ist diese Ironie nicht wirklich erkennbar geworden.
Ich gehe mit Ihrer Meinung völlig d'accord. Obwohl ich da in meinem Bekanntenkreis alleine da stehe, wo schon Babies mit 8 Wochen fremdbetreut werden usw. Ich bin da die Glucke, weil ich seit 10 Monaten stille und 3 Jahre mich nonstop um mein Kind kümmern will.

Nix für ungut!

Antwort von Lola am 10.09.2003 Uhr
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