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Der erste Brei - die Beikost Der erste Brei - die Beikost
Geschrieben von Drachenfrosch am 01.09.2017, 11:48 Uhrzurück

Wie geht's weiter?

Hallo Ihr Lieben,
Wir geben unseren Wunder jetzt seit ca. 6 Wochen Brei. Wir haben mit ein paar Löffeln mittags begonnen, waren dann recht fix bei einem kleinen Gläschen.
Nach einem Monat haben wir den Frühstücksbrei eingeführt. Davon könnte sie gefühlterweise nie genug bekommen. Aber ich habe das gefühl, je mehr sie morgens bekommt desto weniger isst sie Mittags.
Meist gibt es gegen 7:30 Uhr den frühstücksbrei und um 10:30 /11:30 (je nachdem wie müde sie ist) den Mittagsbrei. Die letzte Stillmahlzeit ist dann meist 46 bis 60 Minuten her.

Aktuell sind wir bei 100g morgens und mittags. Steigern sich die Mengen von selbst so dass sich das Stillen danach irgendwann erübrigt ? Morgens verlangt sie nach den 100g keine Milch mehr. Mittagsschlaf wird aber ohne Milch (stillen) nicht gemacht. Mehr als die 100g will sie aber auch nicht essen.

 
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*2 Antworten:

Re: Wie geht's weiter?

Antwort von lanti am 01.09.2017, 12:06 Uhr

Hallo,

wie alt ist Dein Kind denn und was genau bekommt sie als "Frühstücksbrei"?

Wie viel die Kleinen essen, ob und wie lange sie danach noch Milch verlangen sowie nach welcher Menge sie satt sind, dürfen Kinder immer selbst bestimmen. Das ist von Baby zu Baby individuell und kann zudem je nach Phase stark schwanken.

Menschenkinder sind Säuglinge. Ihre wichtigstes Nahrungsmittel im ganzen ersten Jahr ist daher Milch. Alles außer Milch ist lediglich Beikost zum kennenlernen und ergänzen. Stillen kann Dein Baby also solange, soviel und so oft es möchte.

Weniger Stillen kommen mit der Zeit ganz von selbst. Wie Du siehst, möchte sie ja morgens nach 100 g bereits keine Milch mehr und ist offenbar satt. Mittags wird es nach der gleichen Menge Brei beim Stillen eher um Ritual zum einschlafen gehen als um Sättigung. Das ist bei vielen Babys so, ganz normal und völlig ok. Stillen ist ja mehr als Nahrungsaufnahme und spendet auch Nähe, Geborgenheit und somit gute Einschlafbedingungen.

LG

 

Re: Wie geht's weiter?

Antwort von emilie.d. am 02.09.2017, 9:12 Uhr

Das ist ganz unterschiedlich bei Kindern und auch in den verschiedenen Lebensphasen. Am wenigsten Streß hat man finde ich, wenn man zumindest die ersten zwei Jahre Beikost füttert und Milch (Stillen oder Pre) nach Bedarf. Also, wenn gewünscht, eben auch im Anschluss. Beim Zahnen, Krankheit wird Beikost oft komplett verweigert. Unser Ältester hat z.B. morgens auch mit 2 Jahren nicht wirklich gefrühstückt, sondern Milch getrunken. Sein Bruder ist begeisterter Müsliesser bzw. isst ganz normal Familienkost jetzt. Hat aber auch immer mal Tage, wo er nur wenig isst.

Einschlafstillen bzw. Preflaschen zum Einschlafen machen eigentlich viele Eltern, die ich gut kenne. Findet sich auch bei 3 und 4-jährigen noch. Es ist ein bißchen verpönt und viele geben das offen nicht so direkt zu, weil die "guten" Eltern ihrem Kind beibringen, mit Schnuller, Lied und Co. selbstständig einzuschlafen. Da musst Du schauen, was zu Euch gut passt. Ich habe immer Einschlafstillen praktiziert, mein Mann bei Kind 1 Preflasche und Schaukel, Kinderfrau schuckeln im Kiwa.

Bei Kind 2 legt mein Mann ihn neben sich ins Bett, Kinderfrau schuckelt ihn. Prinzipiell
"brauchen" gerade ältere Kinder mittags nicht unbedingt Milch. Es ist aber schon förderlich für die Verdauung (Muttermilch enthält Verdauungsenzyme und auch Proteine, die die Zink und Eisenaufnahme drastisch erhöhen).

Ich würde es letztlich so machen, wie ihr am besten damit klarkommt.

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