Betreuung Baby und Kleinkind Betreuung Baby und Kleinkind
Geschrieben von AnnieGulli am 13.08.2017, 23:16 Uhrzurück

Verhältnis zur Mama/Oma

Hallo ihr Lieben,

ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Normalerweise bin ich nur Leserin. Es geht um das Verhältnis zu meiner Mama (Hausfrau), das bisher immer sehr gut war. Mein Mann und ich stecken gerade im Hausbau und wir haben einen 1,5 Jahre alten Sohn. Aktuell wohnen wir noch ca. 70 Minuten vom neuen Wohnort weg. Dort in der Nähe (auch der Grund für den Hausbau dort) wohnen meine Eltern. Schon seit der Planung sind wir immer mal wieder ein paar Tage die Woche bei meinen Eltern und seit wir gestartet haben, passt meine Mama auch immer mal wieder auf den Kleinen auf. Er ist super gerne dort und ich weiß auch, dass er gut aufgehoben ist. Meine Mama hat seit ca. 10 Jahren mit Wechseljahresbeschwerden zu kämpfen und hat schon sehr viel ausprobiert. Ich hab immer zu ihr gehalten und versucht sie zu verstehen. Sie ist ziemlich pingelig, was ihren Haushalt angeht also bzgl. Sauberkeit und Ordnung. Wenn wir dort sind, wohnen wir in einem separaten Geschoss und nutzen dort mein altes Zimmer und Bad. Ich versuch das auch regelmäßig sauber zu machen. Aber sie hat sehr hohe Anforderungen und macht es dann oft selbst.
Gerade ist es immer so, wenn ich frage, ob wir kommen können/dürfen wegen Hausbauthemen, dass sie schon immer zustimmt, aber ich merke schon an ihrem Ton, dass sie nicht so begeistert davon zu sein scheint. Das ist gerade mein Eindruck. Und es tut mir jedes Mal weh bzw. ich hab schon immer Bammel vorm Fragen. Zu meinen Schwiegereltern haben wir nicht so den Draht, dass wir dort mal schlafen könnten. Miete wollen meine Eltern nicht, aber ich bezahle regelmäßig Einkäufe. Ich komme mir voll oft wie Ballast vor und habe Angst ihren Alltag durcheinander zu bringen. Geweint hab ich schon zig Mal und will ihr wirklich nicht zur Last fallen. Aber es geht einfach grade nicht anders mit dem Bau. Mein Papa ist bedingungslos nett. Er ist der beste Mensch, den ich kenne...
Habt ihr einen Rat für mich? Oder hat das jemand schon mal ähnlich erlebt?

Ich würde mich über Antworten freuen.

LG Annie

 
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*7 Antworten:

Re: Verhältnis zur Mama/Oma

Antwort von LanaMama am 14.08.2017, 14:11 Uhr

Hallo,

das ist ein blöder Konflikt, ich kann gut verstehen, dass Dich das belastet.
Ehrlich gesagt würde ich ganz offen das Gespräch mit Deinen Eltern suchen. Und erstmal nur sagen, dass Du das Gefühl hast, dass Du Ihnen zur Last fällst, und was Du tun oder lassen kannst, dass sich alle wohlfühlen. Denn ob es wirklich am Putzen liegt, weißt Du ja gar nicht sicher, vielleicht ist es etwas anderes, auf das Du gar nicht kommst. Vielleicht am besten im Beisein Deines Papas, der kann bestimmt helfen, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Es steckt so oft nur eine Kleinigkeit hinter solchen Sachen, es lässt sich bestimmt einfach lösen, wenn Ihr nur an den Kern des Konflikts kommt. Viel Erfolg!

 

Re: Verhältnis zur Mama/Oma

Antwort von golfer am 15.08.2017, 7:33 Uhr

begib dich in keine Abhängigkeit....dort zu bauen is auch nicht das schlaust....abgrenzen musst dich auf alle Fälle...wenn sie andere Ansprüche an sauber hat....gib den Hinweis wo der eEmr steht und as es für dich so ok ist...du bist erwachsen....verhalte dich auch so

 

@golfer

Antwort von Jeckyll am 15.08.2017, 17:42 Uhr

Also das fände ich schon sehr dreist. Sie wohnt quasi Teilzeit im Haus der Eltern. Fast kostenlos include Kinderbetreuung. Und dann zu sagen "wenn es dir nicht gut genug ist kannst du ja selbst meinen Dreck weg putzen" fände ich mehr als unangebracht.

In diesem Fall zählt für mich "Wess' Brot ich ess' dess' Lied ich sing".
Oder nicht die Hand zu beißen, die einen füttert.

Ich würde zum einen das Gespräch mit den Eltern suchen und die Belastung für sie (und ja, es kann durchaus Belastung sein mehrere Tage Gäste zu haben, gerade wenn ein kleinstkind dabei ist) so gering wie möglich halten. Vieles am Bau lässt sich vielleicht doch aus der Ferne regeln oder terminlich abstimmen dass man seltener vor Ort sein muss. Dann gäbe es noch die Möglichkeit dass nur einer von euch hin fährt und der andere mit Kind daheim bleibt. Oder dass der Herr Papa die eine oder andere Aufsicht, Abnahme am Bau übernimmt und man gar nicht fahren muss.
Oder man schläft halt doch mal bei den Schwiegereltern.

So oder so finde ich Tränen aufgrund dieser Situation überzogen. So ein Bau dauert ja nicht ewig und ein offenes Gespräch hilft schon oft weiter.

Jeckyll

 

Re: @golfer

Antwort von Nachtwölfin am 15.08.2017, 23:57 Uhr

Sehe ich genauso.
Und sollte bei dem Gespräch herauskommen, dass es für die Oma zu belastend ist, so lange und oft Gäste im Haus zu haben, dann könntet ihr ja fragen, ob ihr evtl einen Wohnwagen o.ä. hinstellen könntet.

 

Re: @golfer

Antwort von golfer am 16.08.2017, 6:54 Uhr

wenn so verschiedene Putzansichten hereschen wird es schwieriger......wenn man dort wohnt wird es noch schwieriger....enn ihr euch net den falschen wohnort aus den falschen Gründen gesucht habt...aber werdet ja sehen

 

Was du alles geschrieben hast sind doch

Antwort von Golden_Girl am 18.08.2017, 10:46 Uhr

alles Fakten.
Was ist also dein genaues Problem?
* Dass sie Probleme mit den Wechseljahren hat?
* Dass sie pingelig ist?
* Dass sie nachputzt?
* Dass dir ihr Ton am Telefon nicht passt?
* Dass du ihr nicht zur Last fallen möchtest.

Beschwert sie sich wirklich über euer Kommen?
Wenn ja - dann musst du es akzeptieren .
Aber du sagst ja selber ihr müsst das jetzt so machen- also musst du es so akzeptieren. Weinen ist da echt daneben, denn ihr schränkt ja schließlich ihre Freiheiten ein.
Wenn nein , dann interpretier nichts rein. Ihr macht es vielleicht nichts aus nachzuputzen. Das musst du halt akzeptieren.

Du schreibst, als ob es nervig ist, dass sie schon "10Jahre" Wechseljahrsbeschwerden hat. Da ist jeder anders und du solltest es akzeptieren.
Was meinst du wie es bei dir später ist?

Ehrlich mir erscheint es, dass du eine Erwartungshaltung hast, dass deine Eltern euch jedesmal freudig erwarten sollen.
Aber weisst du, deine Eltern haben ein eigenes Leben, welches du akzeptieren musst. Egal ob Bauzeit oder nicht. Deine Eltern haben das vielleicht schon alles durch und möchten ganz einfach nicht.

Also bleibt dir nichts anderes übrig als woanders zu schlafen oder auch mal ihre
Seufzer auszuhalten. Gehört auch zum Erwachsenwerden dazu !

 

Re: Verhältnis zur Mama/Oma

Antwort von Baerchie90 am 31.08.2017, 12:20 Uhr

Meine Mutter ist zwar nicht pingelig im bezug aufs Putzen, aber ich merke ihr auch oft einfach an, dass wir bzw unsere Kinder (2&4) "zu viel" für sie sind.
Sie ist es einfach nicht mehr gewohnt, dass da Zwerge durchs Haus huscheln, teilweise tobend oder mal lauter spielend. Ich kann das verstehen, wirklich, sie möchte einfach irgendwann ihre Ruhe haben, ohne das da jemand weint oder laut spielt oder ständig "dazwischen quatscht". Aber so läuft das mit Kindern ja nunmal nicht immer, die haben keinen Knopf dafür. ^^

Weil ich weiß bzw merke, dass sie sich über unsere Besuche freut, aber eben auch froh ist, wenn sie hinterher wieder ihre Ruhe hat, sind wir eher "dosiert" bei ihr und selten über Nacht. Wir fahren dann abends wieder nach Hause (wir fahren je nach Verkehrslage 1,5 Stunden).
Das ist mir persönlich einfach lieber, denn sonst stresst mich das irgendwie zu sehr, einfach weil ich da nicht zur Last fallen will.

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