EntwicklungskalenderE-CardsRund-ums-Baby-Newsletter
Vornamen Stillen Ernährung Baby Entwicklung Kindergesundheit Mein Haushalt Reisen Familie Spielen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Kinderernährung Vorsorge Frauengesundheit Rezepte Tests Finanzen Fotos Infos & Proben
Babypflege
 
Erste Kontakte
 

Die Körpersprache

Das Mienenspiel ist ein Teil der genetischen Grundanlage, mit der jedes Baby zur Welt kommt, den es nicht erst "erlernen" muss. Alle Babys beherrschen diese erste, universelle "Sprache", die zwischen Nord- und Südpol überall verstanden wird. Die Natur gab Ihnen den herrlichen Blick aus großen Augen sicher auch deshalb mit auf den Weg, um zu gewährleisten, dass sie Aufmerksamkeit und Fürsorge erfahren. Es gibt wohl kaum einen Erwachsenen, der sich dem entziehen könnte - und nicht ganz instinktiv auf ein "Spiel-mit-mir-Lächeln" eingehen würde, oder sich angesichts eines "Hilfe-Blicks" nicht sorgen und kümmern würde.

Am leichtesten ist wohl Zufriedenheit zu erkennen. Das Baby liegt lachend und mit den Ärmchen rudernd auf dem Wickeltisch, spielt leise brabbelnd mit seinen Zehen oder Fingern. Vielleicht beäugt es mit interessiertem Blick ein Spielzeug oder animiert glucksend die Eltern, sich mit ihm zu beschäftigen. Das nennt man die "aktive Wachphase".

Weit geöffnete Augen signalisieren Aufmerksamkeit. Ein dabei geöffneter Mund und ein oder zwei ausgestreckte Ärmchen fordern deutlich zur Unterhaltung auf. Daneben können große Augen aber auch pure Freude, Staunen oder Angst bedeuten. Was tatsächlich dahintersteht, haben Eltern meist schnell herausgefunden. Halb geschlossene Lider können Zweifel, Langeweile oder einfach nur Müdigkeit verbergen. Eine Denkerfalte, angespannte Körperhaltung, mehr oder weniger zusammengezwickte Augen und geballte Fäustchen stehen für Unbehaglichkeit - das Baby ist irritiert oder mit irgendetwas unzufrieden.

Schlägt ein Kind die Augen nieder und dreht das Köpfchen ein Stück weit weg, will es meistens sagen: "... ich will das gar nicht wissen ..." Finger im Mund deuten beim Säugling auf Hunger hin, bei älteren Babys kann es heißen: "... jetzt will ich es aber genau wissen ..!". Fassen sich Babys (etwa ab der Fremdelphase zwischen dem 7. und 12. Monat) ans Ohr, steckt oft Verlegenheit und Unsicherheit dahinter. Manchmal vielleicht die Frage: "... wie sag' ich es Mami ..?"

Hochgezogene Augenbrauen drücken Erstaunen aus. Steile Falten über der Nasenwurzel signalisieren wie Querfalten auf der Stirn eine kritische Stimmungslage - es fühlt sich nicht wohl, ist unsicher. Wenn sich bei schon etwas älteren Babys dabei das kleine Kinn ein wenig nach vorn schiebt, möchte es gern einen eigenen Standpunkt durchsetzen oder einem Wunsch Nachdruck verleihen. Bekommt ein Baby den "Seemannsblick", schaut also ein wenig glasig - so, als würde es durch einen hindurchsehen, ist es dabei, abzuschalten und möchte seine Ruhe haben.

Neben der "aktiven Wachphase" gibt es die "inaktive Wachphase", in der sich das Baby kaum bewegt und vor sich "hinstarrt", als würde es angestrengt über etwas nachdenken. Das sind Ruhephasen, die der Körper auch im wachen Zustand braucht.

Etwas ältere Kinder ziehen sich dann in eine Ecke zum Spielen zurück, legen sich auf ihr Lieblingskissen oder halten einfach nur eine Schmusepuppe fest und "gehen in sich". Sie müssen in solchen Fällen nicht immer ins Bett, weil sie nicht unbedingt schläfrig dabei sein müssen - vielmehr oft nur ausruhen wollen. Störungen werden dann manchmal mit Schreien oder Weinen quittiert.

Babypflege