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Mein Baby wird mobil

Mein Baby wird mobil

Mit etwa sechs Monaten wird Ihr Baby immer aktiver. Es beginnt damit, sich zu drehen, sich hochzustemmen und versucht auch schon die ersten Krabbelbewegungen. Damit ändern sich die Ansprüche an die Bekleidung: Jäckchen, Hosen und Co. sollten jetzt viel Bewegungsfreiheit lassen und Ihr Baby in seinen Aktivitäten nicht behindern.

Außerdem muss die Kleidung fürs zweite Lebenshalbjahr strapazierfähiger und gut waschbar sein, da sie beim Krabbeln auf dem Boden stark beansprucht und auch ordentlich schmutzig wird.

Jetzt müssen Knie und Hosen was aushalten!

Dass Ihr Baby in der Krabbelphase ist, merken Sie sicher bald auch an seiner Garderobe: Kaum eine Hose, Strumpfhose oder Leggins im Schrank, die an den Knien noch nicht durchgewetzt ist. Und das wird noch eine Zeitlang so bleiben, denn selbst wenn ein Kind laufen kann, werden beim Spielen auf dem Boden die Knie noch lange beansprucht. Zum Glück gibt es für dieses Alter Hosen, die an den entscheidenden Stellen mit ledernen Einsätzen oder gepolsterten "Knie-Patches" verstärkt sind.

Knieschoner & Co. für ungetrübtes Krabbelvergnügen

Selbst wenn die Lieblingshose ein Loch hat, ist das noch lange kein Grund, sie wegzuwerfen. Stoffaufnäher oder Lederaufnäher gibt es mit den lustigsten Motiven, für jeden Geschmack, passend zu jeder Hosenfarbe und für Eilige auch zum Aufbügeln. Außerdem findet man im Handel inzwischen sogar Knieschoner für Babys. Die streift man einfach über Hose oder nackte Beinchen. Bündchen oben und unten sorgen für einen guten Sitz, kleine Noppen helfen gegen das Abrutschen auf glatten Böden. So sind Hosenbeine und Knie immer perfekt geschützt.

Röckchen und Kleidchen: beim Krabbeln eher unpraktisch

Junge Damen lieben Kleider, am liebsten natürlich in Pink und Rosa. Lange Röckchen und Kleidchen sind beim Krabbeln und bei den ersten Gehversuchen aber eher hinderlich. Ihr kleiner Schatz könnte sich leicht im Saum verheddern und stolpern. Ideal für Nachwuchsprinzessen sind kurze Kleidchen, die gerade über den Popo reichen mit Leggins oder im Sommer mit kleinen Höschen drunter.

Sicherer Stand mit rutschfester Sohle

Für die Rutsch- und Krabbelphase müssen Sie noch keine Schuhe anschaffen. Die braucht Ihr Baby erst, wenn es wirklich zu laufen beginnt. Bis dahin ist es mit sogenannten ABS-Socken bestens ausgerüstet. Die schränken die Füßchen in ihrer Bewegungsfreiheit nicht ein und sorgen mit weichen Gumminoppen dafür, dass es auf glatten Böden und Treppen nicht abrutscht. Und was tun, wenn sich Ihr Kind die Socken ständig selber wieder auszieht? Gestrickte Hüttenschuhe mit weichen, rutschfesten Ledersohlen sind hier eine gute Alternative. Mit ihren elastischen Bündchen reichen sie bis über die Wade und halten deshalb besser.

Die ersten Schuhe

Für die ersten richtigen Schuhe wird es Zeit, wenn Ihr Baby draußen laufen möchte. In erster Linie sind sie nämlich als Schutz gedacht gegen Kälte, Nässe und Verletzungen. Drinnen sollten Sie Ihr Kind weiterhin so viel wie möglich barfuß oder mit ABS-Socken laufen lassen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Schuhe leicht, elastisch und atmungsaktiv sind. Babys haben nämlich schon genauso viele Schweißdrüsen an den Füßen wie Erwachsene und schwitzen deshalb schnell. Anfangs dürfen die Schuhe etwa 1 bis 1,5cm länger sein als der Fuß, damit etwas Spielraum zum Wachsen bleibt. Sobald sie drücken, sollten sie schnellstens gegen größere ausgetauscht werden, da zu enge Schuhe zu Fehlstellungen führen können.

Für draußen

Haben Sie schon mal versucht, ein Krabbelkind im Kinderwagen festzuschnallen? Großes Geschrei ist meistens die Folge. Sind Kinder erst mal mobil, wollen sie es auch bleiben - ganz egal ob sie sich dabei nass oder dreckig machen. Ideal für diese Zeit sind "Matschhosen", Latzhosen aus gummiertem, wasserfestem Material, die man einfach über Hose oder Strumpfhose drüber ziehen kann. Gummistiefel und eine Regenjacke machen das Outfit an nassen Tagen komplett. Und nach dem Spielplatzbesuch kann man die Sachen einfach unter der Dusche abwaschen.

von Maxi Christina Gohlke

Zuletzt überarbeitet: April 2017

   

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