Anzeige

Nicht alle HA-Nahrungen
wirken gleich gut.

Aber wie erkenne ich
eine gute HA-Nahrung?

Was man bei einer HA-Nahrung beachten sollte:

Enthält hydrolysiertes Eiweiß, d.h. in
kleine Bausteine aufgespalten (auch
Hydrolysat genannt)

Niedriger Eiweißgehalt, am besten:
1,3 g / 100 ml

In klinischen Studien belegt, dass das
Eiweiß bzw. Hydrolysat der HA-Nahrung
das Allergierisiko senkt. Die weltweit
größte Allergiepräventionsstudie ist
die GINI Studie

Achten Sie beim Einkauf
auf das grüne Gini-Logo.

Anzeige

   
Rund ums Baby

  Expertenforen
  Foren
  Treffpunkte
  Community
  Mein RuB
  Testteam
  Videos
  Suche / Biete

Vornamen
Geburt
Stillen
Babypflege
Ernährung Milch
Ernährung Beikost
Kinderernährung
Entwicklung
Vorsorge
Kindergesundheit
Unverträglichkeiten
Allergien
Neurodermitis
Frauengesundheit
Wellness
Mein Haushalt
Kochen
Reisen
Familie
Erziehung
Tests
Finanzen
Flohmarkt
Gewinnspiele
Infos und Proben
Allergien vorbeugen
über die Ernährung
 
Allergien vorbeugen über die Ernährung
VIDEO: Interview mit
Frau Dr. Reibel
Infobereich Allergien
Infobereich Neurodermitis
 
 
 
  Prof. Dr. med. Radvan Urbanek - Allergieberatung

Kinderarzt Prof. Dr. med. Radvan Urbanek
Allergieberatung

 

Antwort:

Re: Auslassdiät oder neocate? Oder doch etwas anderes?

Ihre Schilderung entspricht einer "allergischen Proktokolitis", hierbei handelt es sich um eine Reizung der Dickdarmschleimhaut, die meist im Säuglingsalter bei der Einführung der Kuhmilch beobachtet wird. Obwohl das Blut im Stuhl zu Sorgen führt, fallen in der Regel die Blutbild- sowie Blutgerinnung-Untersuchungen normal aus, die meisten Kinder wirken nicht beeinträchtigt und wachsen und gedeihen normal.
Ihre Versuche mit der Eliminationsdiät -bei Stillenden wird ein Teil der Nahrungsbestandteile in die Muttermilch ausgeschieden- haben keine eindeutige ursächliche Noxe gefunden und so haben sie das Mittel Colibiogen erhalten, um eine bessere Darmflora zu erreichen. Hier ist die Zielsetzung einleuchtend, ein Beweis für die Wirkung muss noch erbracht werden.
Schließlich hat man auch eine Aminosäurenmilch (Neocate) gegeben, was die Stuhlfrequenz reduzierte, diese "Nebenwirkung" wird oft beobachtet, aber die Wirkung auf die Blutungen werden von ihnen leider nicht berichtet.

Mein Ratschlag bei einem nicht krank wirkendem Kind wäre, den Stuhl auf krankmachende Erreger nochmals zu untersuchen und anstatt der Kuhmilch entweder Ihre Milch oder eine Aminosäuremilch bzw. starke Hydrolysatmilch zu geben. Bei anhaltenden Blutungen sollte dann ein pädiatrischer Gastroenterologe in den Darm schauen (Endoskopie). Um die Überschaubarkeit der Maßnahmen zu erhalten, wäre es sinnvoll, die Beikost vorerst eingeschränkt zu belassen.


von Prof. Dr. Urbanek am 01.11.2017
Frage beantworten
  Unten der Beitrag und die bisherigen Antworten. Sie befinden sich in dem Beitrag mit dem grünen Pfeil.
    Die letzten 10 Fragen an Dr. med. Susanne Reibel  
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz
Forenarchiv
 
© 1998-2017 USMedia