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| Geschrieben von mily am 20.02.2013 |
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Hausstaubmilben
Liebe Frau Dr. Reibel,
meine Tochter (10) hatte seit Oktober bis heute monatlich eine Bronchitis, zuvor war sie nahezu nie krank. Der Allergietest im Januar zeigte Hausstaubmilben an. Sie hatte morgens starken Schnupfen, der nun mit den Allergikerbezügen sich sehr gebessert hat, aber noch nicht komplett verschwunden ist. Wir haben nun zwei Wochen lang getestet, ob Teppich-/Kissen-/Kuscheltierverzicht im Bett hilft, und nun eine Woche (natürlich nach Waschen von Bodenkissen und Kuscheltieren) die Sachen wieder in ihr Zimmer gelegt. Kein Unterschied. Reicht der Test von 14 Tagen aus?? Meine Tochter fühlt sich in ihrem Zimmer ohne den Teppich und Kuscheltiere nicht mehr wohl.
Ist davon auszugehen, dass sich die Infektneigung nun etwas bessert mit der Massnahme gegen den Milbenkontakt?
Vielen Dank für Ihre Meinung.
Mily |

Antworten:
Re: Hausstaubmilben
Antwort von roxithro am 20.02.2013
Hallo!
Unser Sohn ist auch 10 und leidet seit d 3. Lebensjahr unter starker Hausstaubmilbenallergie. Hatte anfangs auch ständig Bronchitis bis zum 7. Lebensjahr. Haben uns dann bei einem HNO Arzt für eine Konstitutionsbehandlung entschieden, nach 4 Jahren Erfolglosigkeit. Hat sehr gut angeschlagen, ist seitdem so gut wie beschwerdefrei.
Kuscheltierewandern bei uns regelmäßig in die Gefriertruhe, da Wäsche erst bei 60 Grad Milben tötet. Teppich in seinem Zimmer haben wir gegen Laminat ausgetauscht. ich sauge jeden Abend vor dem Schlafen sein Zimmer. Milbenbezüge wasche ich auch regelmäßig bei 60 Grad. Haben von Miele einen speziellen Staubsauger und Waschmaschine für Allergiker gekauft.
Seitdem geht es ihm ( zumindest zu Hause ) gut.
Vielleicht hilft dir das ein oder andere, sonst kontaktiere mich gerne,
LG Monika |
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Re: Hausstaubmilben
Antwort von Dr.Reibel am 21.02.2013
14 Tage sind eine Zeit die ausreicht , um Besserung anzuzeigen. Begrenzte Kuscheltierzahl und diese ab und zu in die Kühltruhe.
Auf jeden Fall bessert sich die Infektneigung, falls es ohne zusätzliche Medikamente nicht geht, würde ich an eine Hyposensibilisierung denken.
MfG S.Reibel |
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Re: Hausstaubmilben - Roxithro
Antwort von mily am 21.02.2013
Vielen Dank für Ihre Antwort
- An Roxithro -
Hallo, vielen Dank. Ging die Bronchitis auch jeweils schon ins Asthmatische? Meine Tochter braucht jedes Mal ca. zwei Wochen,
bis sie Sport etc. machen kann, vorher hat sie richtig Atemnot - schon beim Treppensteigen. Ich habe große Angst, dass sich ein richtiges Asthma entwickelt - wie vom Kinderarzt schon angekündigt, weil mein Mann Asthmatiker (auch allergiebedingt) ist.
Liebe Grüße
Mily |
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Re: Hausstaubmilben - Roxithro
Antwort von roxithro am 21.02.2013
Hallo,
Unser damaliger KInderarzt hatte wohl Asthma prognostiziert und gleich das ganze Geschütz aufgefahren: Cortison, Salbutamol .... Habe grundsätzlich nichts dagegen. Da unser Sohn aber in der Kindergartenzeit jeden Infekt mit Bronchitis begleitete und das alle 4 Wo, haben wir den Arzt gewechselt und eine Elektroakupunktut nach Voll ausprobiert. Bronchitis blieb, aber ich konnte besser damit umgehen. Im Schulalter haben wir uns dann eben für diese Konstitutionsbehandlung, die auch die KK übernimmt, entschieden. Im ersten Winter hatte er sofort keinen Infekt.
Ab und zu , aber sehr selten hat er mal eine Bronchitis, auch spastisch. Ich lasse ihn dann mit mit Salbutamol inhalieren. Mehr nicht. Seit wir den Arzt im Alter von 3 Jahren gewechselt haben, hat er kein Antibiotikum mehr gebraucht. Mein Mann ist auch Allergiker, allerdings kein Asthmatiker.
Wir wohnen im Süddeutschen Raum, BW. Hier gibt es einige gute Möglichkeiten.
Rückblickend würde ich sagen, hat die Konstitutionsbehandlung , was die Infektanfälligkeit angeht , am meisten gebracht.
Das macht- wie gesagt ein HNO -Ärztin.
Probleme mit Allergiesymptomen gibt es eigtl. nur, wenn wir verreisen. Aber dann ist die Bettwäsche und der Staubsauger- soweit möglich- dabei. Unsere Unterkünfte suchen wir nach " allergikergeeignet" aus.
Vielleicht machen wir auch mal eine Desensibilisierung. Aber nicht im Moment
LG
Monika |
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