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Geschrieben von Pimboli am 16.09.2017, 19:09 Uhrzurück

Medikamente bei ADS Kindern

Mein Sohn 11 J. hat die Diagnose ADS . Ich überlege , evtl. noch mal Medikamente auszuprobieren , um zu gucken , ob er z.B. in der Schule
anders zurechtkommt . Brauche ich dazu die Zustimmung vom KV , wir haben gemeinsames Sorgerecht .

 
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*10 Antworten:

Re: Medikamente bei ADS Kindern

Antwort von KKM am 16.09.2017, 20:21 Uhr

Hier nicht....

Hängt evtl. vom Arzt ab...

 

Re: Medikamente bei ADS Kindern

Antwort von mf4 am 17.09.2017, 9:21 Uhr

Mich hat noch nie ein Arzt nach dem SR gefragt und den vielen Jahren... auch bei diesem Medikament nicht.

Da ich zu 100% den Alltag mit den Kindern bestreite und den Einblick habe auf die schulische Leistung usw. würde ich mir da auch nicht reinreden lassen vom Vater, bei dem es nie Alltag gibt.

 

Re: Medikamente bei ADS Kindern

Antwort von Mutti32 am 18.09.2017, 7:15 Uhr

Bei uns war es so, das beide Elternteile zum Gespräch in die Klinik mussten und wir mussten auch beide dafür unterschreiben das wir mit der Medikamentengabe einverstanden sind.

 

Re: Medikamente bei ADS Kindern

Antwort von Holzkohle am 18.09.2017, 13:54 Uhr

normalerweise müsste hier tatsächlich nach dem Ok des anderen Sorgerechtsberechtigten gefragt werden. Oft wird das versäumt. Ich würde mich einfach darauf einstellen....
Bei mir wurde gefragt, musste ein Schreiben des Jugendamtes vorlegen, dass ich alleinige Sorge habe. Immerhin reden wir hier nicht von ein paar Halsbonbons...

 

Re: Medikamente bei ADS Kindern

Antwort von mf4 am 18.09.2017, 19:56 Uhr

Ich wurde noch nie gefragt und musste tatsächlich NOCH NIE das ASR einem Arzt oder im KH nachweisen, nicht wegen OP, nicht wegen Medikamenten, wegen Therapie und und und.
Dass es MAL versäumt worden ist kann ich mir also nicht vorstellen.

 

Re: Medikamente bei ADS Kindern

Antwort von desireekk am 18.09.2017, 20:43 Uhr

Naja, klar, es sind keine "Halsbonbons".
Aber:
Ich wurde auch seltenst gefragt ob der Papa da ein Mitspracherecht (Sorgeberechtigt) ist. Und selbst wenn es gewusst wurde, habe ich zu 99% alles alleine unterschrieben.

WENN er sich quegestellt hätte, dann wäre eben ein freundliches Schreiben zum Gericht gegangen mit der Bitte die Unterschrift zu ersetzen.
Klar, ist extra Aufwand, aber mei...Ich wäre von vornherein darauf eingestellt (gewesen).

Gruss

D

 

Ich bin nicht AE aber mich fragt ja auch keiner um die Unterschrift meines Mannes

Antwort von Mutti69 am 19.09.2017, 8:49 Uhr

Wenn ich für das Kind etwas unterschrieben habe, dann war es gut (z.B. OP bei Hodenhochstand). Da hat keiner gefragt, ob ich das alleinige SR habe oder wo mein Mann ist.
Vielleicht hätte man gezuckt, wenn ich ganz hektisch gefragt hätte "Die Unterschrift von meinem Ex-Mann brauchen sie nicht???" oder wenn es um eine nicht ganz klare Geschichte gegangen wäre.
Ich könnte mir vorstellen, wenn ein ausländischer Vater einen kleinen Buben zur Beschneidung ins Krankenhaus bringt und es ist "nur" eine relative Vorhautenge zu erkennen oder gar der Wunsch nach einer rituellen Beschneidung...

 

Re: Medikamente bei ADS Kindern

Antwort von Holzkohle am 19.09.2017, 10:13 Uhr

die Frage nach der Bescheinigung bzw. der Zustimmung des anderen Sorgeberechtigten hatten wir hier schon xfach durchdiskutiert, vor allem z.B. im Thema Reisen. Wenn bei euch nie nachgefragt wurde - schön. Oder auch nicht, je nach Umstand und Fall.

Wie gesagt, wenn der KV mit gemeinsamen Sorgerecht euer Kind ohne euer Wissen durch den Zoll schleust, weil ein Beamter vergisst, nach der Zustimmung des zweiten Sorgeberechtigten zu fragen und auf Nimmerwiedersehen im Ausland verschwindet, reden wir weiter...

Wenn es den hier Anwesenden durch Nicht-Nachfragen bisher leichter gemacht wurde, auch gut. Die AP fragt "Kann es sein..." und ich sag, joooah kann passieren - ihr sagt, nöööö ist mir noch nie passiert. DASS nachgefragt wird, ist so wahrscheinlich wie auch unwahrscheinlich. Und beides sollte die AP wissen...

LG Sue

 

Re: Medikamente bei ADS Kindern

Antwort von shortie am 21.09.2017, 12:26 Uhr

Ich hätte sie gebraucht, alleine die Anamnese wollte der Arzt nicht ohne zweite Unterschrift tätigen. Geschweige denn einen Therapie beginnen.
Auch für anschließende Maßnahmen, bei denen eine Kooperation mit dem Landkreis erforderliche gewesen wäre, wäre es hier nur mit diversen neuen väterlichen Unterschriften gegangen.
(Deshalb haben mehrere Betroffene andere Wege gesucht, weil sie dort zu viel Konfliktpotential sahen!)
Im Endeffekt bekam ich gerichtlich die alleinige Gesundheitssorge und einiges mehr zugesprochen, weil der KV sich nicht äußern mochte und alles verzögerte. Mehrfach verzögerte.

 

Re: Medikamente bei ADS Kindern

Antwort von 4_Monster am 22.09.2017, 13:45 Uhr

Ich musste die Genehmigung vom Vater einholen, für SPZ, LVR und das Medikament Medikinet.

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