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Geschrieben von Ralph am 05.02.2006, 13:55 Uhrzurück

@zeynepsmama

Hi Dilek (endlich kann man Dich richtig ansprechen! *gg*),

ich verstehe schon, worauf Du hinauswillst. Würde ich mehr Stimmen wie die des Hamburger Imams vernehmen, würde mir das den Glauben auf eine nennenswerte und auch offensiv-selbstbewußte friedliebende Glaubensfraktion des Islams zurückgeben. Diese Gruppe aber hat zulange geschwiegen. Sie steckt jetzt, wie der Westen auch, in einem Dilemma, nämlich nicht schon früher "Stop!!!" gerufen zu haben. Der Westen zumindest hat es mit Appeasement-Politik versucht, das ist gescheitert.
Was sich die muslimischen geistigen Führer z.B. in Deutschland mit ihrem Schweigen zu Verfehlungen ihrer Glaubensbrüder in den islamistisch geprägten Staaten gedacht haben, weiß ich nicht. War es Zustimmung, oder gar auch schon Angst? War es Bequemlichkeit?

Weißt Du, Dilek, genau diese Symtome hatten wir in Deutschland auch vor 1933, die einen hatten Angst vor der SA, andere stimmten zu, wiederrum andere (z.B. die Größen der deutschen Stahlindustrie) unterschätzten die Nazis und dachten, so könnten sie gute Geschäfte machen (wie so mancher westlicher Geschäftsmann heute auch... *würg*).
Das Ergebnis war ein blutiger Krieg, ohne den Deutschland und die Welt diese Verbrecher nie wieder losgeworden wäre.

Ich hoffe inständig, daß es noch nicht zu spät und die demokratische Welt wehrhaft genug ist, unsere westliche Wertedemokratie zu verteidigen. Dies käme letztlich ja auch den friedliebenden Muslims zugute. Denn eines steht ja wohl auch fest: Wenn wir hier langfristig einen Staat ala Iran haben, ist es auch für die gemäßigten Muslims aus!
Ich mag mir gar nicht vorstellen, was schon bald abgehen wird, und wie sehr der Westen kuschen wird, sollte den elenden Mullahs in Teheran tatsächlich der Griff zur Atombombe gelingen. Daß Indien und ausgerechnet Pakistan jetzt im Besitz des nuklearen Feuers sind, reicht mir schon, aber Iran? Never!
Dann lieber in ein letztes Gefecht ziehen mit allen Konsequenzen, als ein Leben unter dem Islam wie seit bald 30 Jahren vorgeführt, nein danke! Tot ist man wahrscheinlich in beiden Fällen.

Was bleibt zu tun? Für die friedfertigen Muslime, die in einigermaßen freien Staaten wie Westeuropa leben, müßte es jetzt eigentlich nur noch darum gehen, einerseits ihre Empörung auszudrücken, aber midnestens genauso vehement gegen den Dauermißbrauch des Islams zu argumentieren und sich vor allem auch in den Medien der jewieligen Länder Gehör zu verschaffen. Konzertierte Aktionen dazu, vielleicht eine europaweite Erklärung aller Vertretungen des Islams in Europa z.B., in denen die Kewrnaussage des Imams in HAmburg ausgedrückt wird, soetwas muß kommen, wenn man die Menschen hier davon überzeugen will, daß es den friedfertigen Islam eben auch gibt. DAs wäre jetzt so wichtig, gerade jetzt!
Schweigen sie im Grunde jetzt wieder... wer kann es uns Nichtmuslime verdenken, daß wir nicht mehr an einen friedfertigen Islam glauben können/wollen/dürfen?

Ich bemerke bei mir beim Schreiben zunehmend Beklemmungen, die ich so noch nicht erlebt habe, nicht einmal zu Zeiten des kalten Krieges Ende der 70er/Anfang der 80er.

Ja, ich fühle mich bedroht!

Viele Grüße
ein grübelnder Ralph/Snoopy

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