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Geschrieben von Mama Heike am 15.01.2006, 23:19 Uhrzurück

@welt der amelie_ Wohnen in Berlin

Hallo Amelie,

wir kommen auch aus Berlin und wohnen seit 1990 hier. Wie in jeder Großstadt gibt es gewisse Urteile über die einzelnen Stadtteile. Berlin hatte immer einen Sonderstatus, im Osten und im Westen.

Nobel in Westberlin waren immer Zehlendorf, Dahlem, Grunewald. Angesagt war auch die westliche Mitte Wilmersdorf. Steglitz gehörte den Altberlinern. Reinickendorf und Tegel sind schnell gewachsen, weil Berlin dringend billigen Wohnraum brauchte.

Wir kennen den Prenzlauer Berg, weil dort unsere erste Adresse war. Dann ging die ganze Sanierungsarie los und eine Kneipe nach der anderen entstand. Für uns familienunfreundlich und ungeeignet.

Wir sind dann ins südliche Wilmersdorf gezogen (Schmargendorf). Grenzt an Grunewald und Dahlem. Viele Botschaften sind fußläufig erreichbar. Insgesamt eine sehr gute Adresse in Berlin. Viele Beamte und betuchte Altberliner haben hier ihre Wohnungen. Ein Einfamilienhaus ist aber für Normalverdiener unerschwinglich. Daher ist der südliche Randzipfel/Speckgürtel von Berlin auch sehr beliebt.

Multikulti sind Tempelhof, Kreuzberg, Schöneberg, Tiergarten, Neukölln.

In Schmargendorf haben wir keine bezahlbare große Wohnung gefunden und sind nun nach Steglitz gezogen. In Steglitz ist auch die größte Verkaufsmeile von Berlin: die Schloßstraße. Super zum Einkaufen.

Schön und familienfreundlich finde ich persönlich auch Buckow, Lichterfelde und Rudow. Da haben wir auch nach einer Wohnung gesucht.

Mit den Ostbezirken haben wir uns nicht so auseinandergesetzt, was keine Wertung sein soll, sondern unsere persönliche Entscheidung.

Liebe Grüße
Heike

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