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Geschrieben von JoVi66 am 17.02.2006, 12:35 Uhrzurück

Re: @schwoba zu deinem posting an Benny , @all

Ich habe mich im Rahmen meines FA´s auch einmal 14 Tage ( wenig, gebe ich zu) mit Sexualdelikten im Fach Rechtsmedizin auseinandersetzen müssen und du schreibst: „ Die Ursachenforschung wird forciert vorangetrieben“
Leider muß ich dir da wiedersprechen. Es wäre besser, wenn es so wäre, doch hauptsächlich ist bei den Tätern solcher Sexualdelikte auf eine Prävention ohne Ursachenforschung hingearbeitet worden. Da wurde nicht gefragt, wodurch wurde ein Mensch zum Sexualstraftäter, sondern zeige ihm Wege, seine „Neigung“ zu kontrollieren und das halte auch ich für zu wenig.
Ist im Prinzip nichts anderes, als einem Alki die Flasche wegzunehmen und zu sagen, wenn´s dich wieder überkommt denk an was schönes! Sage dir immer wieder, ich brauche das nicht, geh Joggen und lauter solch Krimskrams. Es wird in der Tat viel zu wenig Ursachenforschung betrieben. Eigentlich musste man schon bei einem misshandelten Kind mit der Prävention anfangen, denn die meisten Sexualstraftäter wurden selber missbraucht und hatten kein oder zu wenig Ventil zu einer Zeit, in der es noch möglich gewesen wäre auf das Ofer einzuwirken, damit es später nicht Täter wird. Leider ist es so, dass ca 80% der Täter auch mal Opfer waren.
Gruß Johanna

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