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Geschrieben von Delphine0077 am 09.11.2004, 11:46 Uhrzurück

Re: @schwoba-papa,ninas und Andere Drogenkenner

Hallo Schneckchenmama
Verstehe nicht so ganz wieso du die Leute so anmachst ich verstehe ja das du eine schwere zeit hinter dir und noch vor dir hast.Denke aber wenn du solch ein Thema hie anschneidest muß du auch für alles offen sein soll nicht heißen das du die Legalisierung gut heißen sollst.Aber dennoch solltest du andere Meinungen respecktieren,auch wenn sie sogarnicht in euren Familienschicksal passen.Denn ich denke kein schicksal lässt sich mit einem anderen vergleichen jedes ist individuell anders und jeder Mensch geht mit seinen Schicksalen anders um.Und ich denke nicht das man einen ein Vorwurf machen kann nur weil einer für sich entdeckt hat das der "Drogenkonsum"seines Bekannten eigentlich nicht direckt was damit zutun hat das sie halt eben da waren.Des weiteren denke ich schon das man Alkohol und Rauchen auch als drogen werten kann.Auch wenn sie einen nicht so schnell und rapide kaputt machen wie Hasch oder sonstiges.Ich denke aber mal das einer der es noch nicht mal schaft mit den rauchen aufzuhören es schwerer hat vom Harten zeug runter zu kommen wenn er es genommen hat.Du kannst von mir aus nun denken die hat ja keine Ahnung ,aber das ändert nix daran das an dem Schicksal deines Sohnes nicht allein die Drogen schuld sind,denn bevor sie abhängig machen werden sie genommen und dazu haben die süchtigen teilweise andere meinungen weshalb sie sie genommen haben.Und erst wenn dein Sohn und du offen ohne vorbehalte über das thema reden könnt dann werdet ihr auch den Auslöser finden.Aber dazu muß dein Sohn von dem zeug runter sein.Was wie ich weiß ein langer und harter weg ist.Auch wenn ich keinen in der Familie habe.Habe aber sehr viele Drogenkranke während meiner Heimzeit miterlebt.Und obwohl ich nicht mit ihnen verwand war habe ich mich damal jedesmal gefragt wenn einer von ihnen Loszog ob er wieder kommt oder nicht.Und selbst ich habe jedem anderen die Schuld gegeben als meine Zimmerkameradin morgens tot im Bett lag,da sie sich den "goldenen schuß" gegeben hat.Jetzt bin ich allerdings etwas schlauer und weiß das das ganze ein kampf mit sich selbst ist soll heißen wer nicht sein inneren schweinehund besiegt kommt nicht von dem zeug los,der wird es im günstigen Fall bis zum methadonprogramm schaffen und weiter nicht.
Ich habe allerdings das zeug nicht genommen genauso wenig wie ich rauche und trinke für mich war das miterleben solcher Suchtkranken abschreckung genug.Genauso hat es auch so manchen Suchtkranken bei uns aus dem Heim geholfen zu sehen das es auch ohne drogen geht,manche haben den Absprung geschaft und die es bei uns nicht schafften die waren wohl schon zuweit drin.
Gruß delphine

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