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Geschrieben von JoVi66 am 26.10.2005, 21:33 Uhrzurück

Re: @saulute, warum kein Nestlé:

Ich habe mal eine Zeit lang neben der Arbeit im KH in einem Forschungslabor ( allerdings zum Thema Laserlicht und apoptotischer Einfluß auf Prostatakarzinomzellen)gearbeitet. Eine andere Gruppe aus dem Kreis "Biochemie-Genforschung bei Pflanzen" hat mit Genmanipuliertem Mais gearbeitet, bzw, in gezogen ( in der Nähe von München ich glaube in Garching) und ich wusste jetzt nicht mehr genau die Stoffe die sie verwand haben, fand aber diesen Artikel und darin kommt das Insektengift, das ein gewisser "Bacillus thuringiensis" erzeugt vor. An diesen Namen konnte ich mich noch erinnern, dass die damit hantierten:



"Genmanipulierter Mais vergiftet Boden


Beschreibung
Pflanzlich produziertes Insektengift tötet Schmetterlingsraupen

Der gentechnisch veränderte Bt-Mais gibt das von ihm produzierte Insektengift in den Boden ab, berichten Biologen der New York University im britischen Fachjournal "Nature" Schon vor einigen Monaten geriet der Pollen der Maispflanze in Verdacht, toxisch für Schmetterlingssraupen zu sein.

Sowohl bei Maispflanzen, die auf künstlichem Nährsubstrat wuchsen, als auch bei Pflanzen, die auf natürlichen Boden standen, fand der Wissenschafter Deepak Saxena das Gift in unmittelbarer Wurzelnähe. Das Gift-Gen stammt aus dem Bakterium Bacillus thuringiensis. Offensichtlich gibt der Mais das Insektengift über seine Wurzeln in den Boden ab, wo es nach Angaben der Wissenschafter über die gesamte Versuchdauer von 234 Tagen aktiv blieb. Vermutlich bindet es sich an feine Bodenpartikel, wo es vor einem Abbau geschützt ist.

Die Wissenschafter betonen jedoch, dass es keine Hinweise darauf gibt, ob das von den Wurzeln abgegebene Gift irgendwelche Auswirkungen auf im Boden lebende Insekten hat. Das Bt-Toxin wird auch in der biologischen Schädlingsbekämpfung verwendet. Ursprünglich war vorgesehen, dass das Gift-Gen des Bakteriums den Mais vor Fraßschäden durch Schädlinge schützen sollte.

Inwieweit das durch den Mais in die Umwelt gelangende Gift in natürlicher Umgebung Schäden unter den Insekten anrichtet, ist unter den Fachleuten jedoch umstritten. Im Mai dieses Jahres hatten Forscher der Cornell University eine Studie über Fütterungsversuche mit Pollen von Bt-Mais veröffentlicht. Raupen von Monarch-Schmetterlingen, die im Laborversuch künstlich mit Pollen bestäubte Blätter fraßen, zeigten Entwicklungsstörungen oder gingen sogar zu Grunde. ".....
http://www.municipia.at/news/sp5/n0000359.html

und da hört der Spass auf bei Kindernahrung,
.
Gruß Johanna

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