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Geschrieben von emmal j. am 12.11.2005, 18:40 Uhrzurück

Re: @rio

Ich bestreite ja nicht, daß ein guter Teil der Verhaltensweisen anerzogen/von der Umwelt geprägt ist.
Wär ja schlimm wenn nicht, sonst könnt man sich das Großziehen sparen, weil das erwachsene Ergebnis schon feststeht.

Aber der genetische Unterschied besteht nun mal auch, mE ist er sogar größer als vermutet. (>50%)
Warten wir die Forschungen ab!
Und trotz allem solle jedes Kind nach seinen Talenten gefördert werde und nicht nach einem Rollenverständnis.


lg



Für Dich:
Geschlechtsentwicklung zwischen Genen und Hormonen
Der weibliche Chromosomen-Satz umfasst 46 Chromosomen sowie zwei X-Chromosomen, der männliche 46 Chromosomen sowie ein X- und ein Y-Chromosom. Das Geschlecht eines Kindes wird durch die vom Vater weitergegebenen Chromosomen festgelegt. Die Geschlechtsunterschiede entstehen durch diese genetische Anlage sowie durch Hormone. Männer und Frauen unterscheiden sich aber nicht nur durch die Geschlechtsorgane und eine veränderte Hormonproduktion, es finden sich auch geschlechtstypische Unterschiede im Gehirn. So gibt es in einer Region des Gehirns einen Kernbereich, der bei Männern im Vergleich zu Frauen deutlich größer ist und besonders stark auf Hormoneinwirkung anspricht. Diese Unterschiede sind vermutlich die Ursache für bestimmte Verhaltensweisen im Rahmen von Fortpflanzung und Brutpflege, außerdem für die charakteristische Geschlechtsverteilung bei bestimmten psychiatrischen Krankheitsbildern. Frauen haben dafür mehr Verbindungen zwischen den Gehirnhälften, können sich besser mit mehreren Dingen gleichzeitig befassen.

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