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Geschrieben von ninas59 am 07.06.2005, 0:46 Uhrzurück

Re: @ninas59

Ich habe das Prinzip schon verstanden, nur ist es eine Tatsache, dass die Finanzen auschliesslich durch den Verkauf des Produktes eingehen.
Dies wird grundsätzlich im MLM Prinzip negiert. Woher bekommst du deine Prozente, wenn nicht irgendeiner unter dir in der Pyramide das Produkt zu Geld macht.

Ich kenne diese Argumentation, das Produkt sei sekundär und man verdiene an Vertriebsleuten. Ich wundere mich jedes Mal wie man so eine Milchmädchen Rechnung überhaupt an den Mann bringen will.

Ich werde definitiv niemals bezweifeln, dass die Spitze der Pyramide ausgesprochen gut verdient. Aber wie nah bist du der Spitze? Sobald dich jemand anwirbt, bist du in dem Schneeballsystem eine Stufe drunter. Wie sieht es mit dem Einkommen des über dir in der Pyramide liegenden aus?

----- Je weiter unten man sich in der Pyramide befindet, desto ausgedünnter ist der Abnehmer Markt.
Einfach wie in jedem Schneeballsystem.---

Genau bei diesem Satz muss ich mich sehr über deine Fürsprache für dieses Prinzip wundern. Es dient einzig und alleine zur Bereicherung der Spitze.

Sorry, aber das MLM Prinzip entspricht dem Schneeballsystem eins zu eins. Nur da Schneeballsysteme inzwischen sehr zweifelhaft sind, hat man das ganze einfach neu eingekleidet. Es funktioniert aber nach dem Schneeballsystem.

Solltest du innerhalb von 2 Jahren ein Vermögen angehäuft haben, habe ich mich wohl geirrt. aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht stattfinden wird.
Ich habe eine ehemalige Klassenkameradin die diese Aloe Vera Produkte über das MLM System vertreibt. Sie hat mir vor 5 Jahren eröffnet, dass sie in einem Jahr ihre Terassenwohnung beziehen wird. ... Naja, Haupteinnahmequelle bleibt bei ihr heute noch Sozialhilfe.
Freunde haben sich distanziert, weil sie Anfangs ihr Produkt verkaufen wollte inzwischen Vertriebsleute sucht. Die Vielfalt der Überzeugung von Eigenverbrauch zum EK bis hin zum Handel ist groß. Ich habe ihr mehrfach vorgerechnet warum das Prinzip nicht funktioniert (nehme grundsätzlich die Spitze aus)
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"Wieviel hast du eigentlich schon verdient? Wieviel würdest du verdienen wenn du dich jetzt zur Ruhe setzen würdest? Welchen Stundensatz würdest du für dein derzeitiges Arbeitspensum (dazu zähle ich auch Freundschaftsbesuche zur Kundengewinnung)?"

Das ist genau der Punkt, der im Buch detailliert erklärt wird - der Unterschied zwischen Unternehmern (die für ein Resultat bezahlt werden und immer ein System haben) und Angestellten bzw. Selbständigen (die ihre Zeit gegen Geld eintauschen und - sobald sie das nicht mehr tun oder tun können - auch nicht mehr bezahlt werden)
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Diese Frage ist nur an dich gerichtet, und ich kann die Antwort nicht in einem Buch nachlesen.
Das Prinzip ist klar, und die außergewöhnliche „Verdienstmöglichkeit“ auch. Wie beim Schneeballprinzip sieht das ganze in der Realität anders aus.

-----Franchising wurde in der Anfangszeit auch verteufelt, als illegal beschimpft etc. ---
Das Franchising Prinzip ist ein anderes, Allerdings ist davon auch die Infrastruktur abhängig und der Erfolg des Unternehmen nicht auf dem Misserfolg des individuellen ausgerichtet.
Im Franchisement werden trotzdem individuelle Betriebe auf der vorgegebenen Infastuktur aufgebaut.
Am Ende steht eindeutig der Verkauf. Je erfolgreicher dieser, desto erfolgreicher die Franchisementnehmer.

-----MLM ist einfach die Weiterentwicklung von Franchising: Der Einkauf in ein bestehendes und funktionierendes System ohne eine solch hohe Anfangsinvestition.---
Das ich Mumpitz. Beim MLM ist das Produkt sekundär. Beim Franchismentnehmer steht der Verkauf im Vordergrund, nur daher funktioniert es.

Ich glaube es gibt kaum noch jemanden der Amway nicht kennt.
Kaum jemand der nicht von jemanden versucht wurde anzuwerben.
Amway hatte gut Zeit die Argumentationskette zu perfektionieren. Allerdings bleibt das Produkt nach wie vor sekundär.
Ich gebe zu, gehört zu haben, dass die Produkte einen qualitativen Standart haben sollte. dennoch kenne ich niemanden der sie benutzt. Warum? Weil wir unsere Produkte im Handel erwerben.

Wenn du die Geschäftidee weitergibst kannst du nur verdienen wenn am Ende der Kette der Umsatz steht.
Der Eigenverbrauch reicht bei weitem nicht aus. Das bedeutet in diesem Falle, dass die Ausgaben der unteren Pyramidenebene ausreichen müssten (allerdings nur deiner Teilstrecke).
Die Quantität der Produkte sagt nichts über die Quantität des Umsatzes aus.

Am Ende steht trotz allem deine Bankbewegung. Und wie sieht es da wirklich aus?

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