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Geschrieben von ZeynepsMama am 21.10.2005, 14:28 Uhrzurück

Re: @maleja

Ich würde sagen, du widersprichst dir selbst.
Auf der einen Seite siehst du ein, dass die Religionen Islam und Christentum die Würde beider Geschlechter gleichberechtigt behandelt, aber eben in der Ausführung dies nicht beachtet wird.
NAch dieser Aussage würde ich doch sagen, dass du Frauen, die unterdrückt werden, aus der falschen Ecke verteidigst. Männer missbrauchen den Islam, um ihre Frauen abhängig von sich zu machen. Meistens sind es unwissende Frauen, die dann auch folgen. Überwiegend kommt dieses Dominieren der Männer über die Frauen aus ihrem Kulturkreis, was meistens gar nichts mit dem Islam zu tun hat. So lange diese beiden Töpfe gemischt werden, werden kopftuchtragende Lehrerinnen verboten, weil man davon ausgeht, dass der Islam frauenfeindlich ist. ISlam ist eine Religion des Friedens. Wenn man endlich davon überzeugt wäre, dass der Islam mit all dem Terror, der Tyrannei und Unterdrückung nichts zu tun hat, dann würde man kopftuchtragende Frauen mit ganz anderen Augen aneshen.
Ihr interpretiert in das Kopftuch eure eigenen Komplexe.
Aber weil macnche Männer den Islam missbrauchen heißt es lange nicht, dass im Islam die Frau schlechter gestellt ist. Ich wiederhole nochmal: Islam ist eine Religion, die Frauen und Männer gleichberechtigt behandelt.
Und wieso ist das eine Trotzreaktion, wenn man Kopftuch trägt? Schon wieder eine Interpretation aus auren Komplexen. Wir brauchen nichts zu trotzen.
Lasst doch die kopftuchtragenden Frauen in Ruhe! Wir tun niemandem was, keiner ist vom Anblick koftuchtragender Frauen tot umgefallen. Und wenn es Probleme gibt mit unterdrückten Frauen, die Kopftuch tragen, dann liegt das bestimmt nicht im Islam.

P.S.: eine kopftuchtragende Lehrerin vermittelt, dass Muslimas genauso gebildet sein können, wie westliche Frauen und eröffnet den kopftuchtragenden Schülerinnen Horizonte, anstatt dass sie designieren "Mit Kopftuch bekomme ich sowieso keinen gescheiten Job".
Und die nichtmuslimischen SchülerInnen sehen dann endlich, dass kopftuchtragende Frauen sehr wohl gebildet sein müssen. Glaub mir, beim Anblick einer muslimischen Lehrerin konvertiert nicht gleich eine 14-jährigr zum Islam.
Vielleicht setzt sie sich mit dem Islam jetzt anders auseinander, aber dadurch gibt es keine Massenkonvertierungen. Bis heute unterrichten 22 kopftuchtragende Lehrerinnen in NRW-Schulen. Fragt doch mal deren SchülerInnen, KollegInnen und Elternschaft, ob es irgendwelche Probleme gegeben hat.
Aber nein, Probleme machen ja immer diejenigen, die davon nicht betroffen sind!

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