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Geschrieben von JoVi66 am 19.10.2005, 14:34 Uhrzurück

@maleja (von unten)Als Emma(nze)-Leserin, weiß man was das ist:....

Appell der 33:
"Es ist an der Zeit, nüchtern festzustellen: Die CDU/CSU hat die Wahlen gewonnen, wenn auch knapper als erwartet. Daraus leitet sich für die stärkste Fraktion das Recht ab, den Kanzler zu stellen, genauer: die Kanzlerin. Denn der Anspruch der Kandidatin ist innerhalb ihrer Partei bisher unhinterfragt.

Zur Zeit stehen alle Weichen auf Große Koalition. Die beiden Parteien werden sich also zusammenraufen müssen. Dem im Weg steht bisher der Anspruch der SPD auf Führung und ihre Forderung, Angela Merkel habe sich zurück zu ziehen. Wenn schon Schröder nicht Kanzler wird, soll auch Merkel nicht Kanzlerin werden, heißt es. Denn: “Was vor uns liegt, kann Merkel nicht”.

Das wirft Fragen auf. Aus welchem Grund greift die SPD in die Personalpolitik der Union ein, und warum will sie ausgerechnet die Kanzlerkandidatin stürzen? Existiert für die Sozialdemokraten ein sachliches Motiv, die Herren Wulff oder Stoiber oder Koch einer Frau Merkel vorzuziehen? Oder hat die Ablehnung einer Kanzlerin etwa mit ihrem Geschlecht zu tun? Geht es hier in Wahrheit nicht um Sachfragen, sondern um die symbolische Liquidierung des Anspruchs von Frauen auf Führung?

Wenn das so ist, wäre das für alle Frauen alarmierend, egal welche Partei sie wählen. Wir – Frauen wie Männer – erwarten 87 Jahre nach Erringung des Frauenstimmrechtes von allen deutschen Parteien, dass sie einer potenziellen Kanzlerin mit derselben Fairness und demselben Respekt begegnen wie einem Kanzler."....
Selbstverständlich habe ich als alte Frauenrechtlerin da mitunterschrieben. Man kann nämlich trotz schwarzer polit. Neigung auch frauenpolitisch denken. Das der Karren der CSU/CDU rein frauenpolitisch aus dem Dreck gezogen werden muß ist ein muß für jedes weibliche Mitglied der CSU/CDU (mit eigenständiger Denkweise respektive, nicht nur übernahme der männerpolitischen schwarz-Ansichten :-)
Bei den Grünen ist eine Gleichberechtigung keine Frage , aber in den konservativen Parteien schon. Man muß nur klar machen, dass man als Frau kein gleichwertiger oder besserer Mann sein will, sondern eine gute Frau! Das haben noch nicht alle Parteifreunde/innen kapiert, aber ich bleib dran.
Gruß Johanna

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