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Geschrieben von JoVi66 am 10.01.2006, 11:49 Uhrzurück

Re: @fiammetta

Da kann ich einfach nur meinen Beitrag von gestern hochholen ( ich weiß nicht ob du ihn gelesen hast).

...."Wie bio sind wir und woher weiß ich, wenn ich in einen Bioladen gehe und mir weniger schöne Äpfel kaufe, dass sie wirklich Bio und ungespritzt sind oder einfach nur Äpfel zweiter Wahl?
Ich habe kein Labor in meiner Küche, in dem ich mein Abendessen zuerst analysieren kann. Ich muß mich darauf verlassen, was irgendeiner mir erzählt, oder was auf der Füllhotnpackung steht! Und es geht wohl den meisten so, die nicht wirklich persönlich den Bauern kennen, von dem sie alles beziehen.
Und, wie ist dies in einer Stadt sagen wir wie München nachvollziehbar?
Kaum.".......
Gruß Johanna

Und das ist meine Meinung. Ich denke das viel Betrügereien damit laufen. In der Kleinstadt, in der meine Eltern leben, hat es einmal eine sollchen Skandal ( neben dem erst kürzlich aufgebrachten Fleischskandal) gegeben. Da wurde gespritze und konventionell behandelte Ware wenn sie Schadflechen aufwies und eigentlich 2. Wahl war, als Bioware verkauft, teurer als die erste Wahl und keiner hat es gemerkt. Der Bauer, hatte dies jahrelang betrieben und war in der Region auch als Biobauer bekannt. Erst eine Untersuchung und eine Anzeige von einem benachbarten Bauern haben den Skandal an die Öffentlichkeit gebracvht.
Deswegen auch meine Fraghe: Wie Bio ist Bio wirklich?

Ich habe einen Artikel von 5/05 hier reingestellt , der auch mal zum Nachdenken anregen sollte:
"Lebensmittelkontrollen mangelhaft
Die Kontrolle unserer Lebensmittel auf Pestizidrückstände ist in deutschen Landen langwierig und nicht effizient. Von Bundesland zu Bundesland wird sie anders gehandhabt: Bis die Daten da sind, sind die Waren bereits verzehrt. Und längst nicht alle Pestizide werden gemessen, nur auf ca. 100 bis 150 untersuchen die meisten Landesämter. Für viele Wirkstoffe gibt es keine Analysevorschrift, oder sie werden nicht in die Untersuchung einbezogen, weil sie in Deutschland ohnehin verboten sind, so geschehen im Nitrofen-Skandal. Der Babynahrungshersteller Hipp entdeckte den seit 1990 in der Deutschland verbotenen Stoff im hauseigenen Labor. Die Halle, in der das Getreide lagerte, war verseucht, weil sie zu DDR-Zeiten als Pestizid-Lager benutzt wurde.
Bei Importen aus Nicht-EU-Ländern sind auch Pestizide inklusive, die in der EU nicht erlaubt sind - aber diese müssen erst einmal gefunden werden. Dann erst kann bei der Einfuhr eine Vorführpflicht, wie sie seit Anfang 2003 wegen bis zu 80 Prozent Grenzwertüberschreitungen derzeit für türkische Paprika gilt, angeordnet werden. "...
Gruß Johanna

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