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Geschrieben von Ralph am 28.09.2005, 13:25 Uhrzurück

@agnetha und frosch

Hallo,

zu Agnetha: Das ist ja wohl hanebüchen, die Verantwortung der eigenen Entscheidung dem Arzt, dem Apotheker oder gar der Pharmaindustrie überlassen zu wollen.

Die Entscheidung, ob bei mir oder bei meinen Kindern, treffe letztlich ich als Eltern ganz allein. Es ist an mir, mich von Fachleuten beraten zu lassen, dann überlege ich Für und Wider, und danach treffe ich die Entscheidung. Wenn ich Experten habe, die nicht in der Lage sind, mir ihr Jägerlatein zu übersetzen, damit ich entscheide, habe ich die falschen Experten.

@Antje: Es ist völlig irrelevant, weshalb Impfschäden begünstigt werden, entscheidend ist, daß es sie gibt! So, und dann muß ich abwägen, ob das Restrisiko es wert ist, angesichts der evtl. Vorteile einer Impfung diesesa restrisiko einzugehen.
Damals bei meinen Kindern war uns das Restrisiko von über 10% eindeutig zu hoch!

Und z.B. Scharlach: ICH habe als Kleinkind Scharlach gehabt, und ich kann mich sogar noch daran erinnern, daß es kein Zuckerlecken war (Impfungen dagegen gab es noch nicht). Meine Spielsachen mußten durch einen Desinfektor damals entkeimt werden, und was mein Kuscheltier da alles mitmachen mußte... :-) DAnach aber war ich durch mit dem Thema Scharlach.
Heute gibt es bessere Medikamente und auch Impfstoffe, trotzdem gibt es keinen 100%igen Schutz, und wenn man Pech hat, macht das Kind diese Krankheiten sogar mehrfach durch, weil der Körper sich anhand der beigegebenen "Hilfestellungen" sich durch die krankheiten nicht 100% immunisiert. Klasse!

Und das Kinder heutzutage an einer Kinderkrankheit sterben, dürfte angesichts der heute zur verfügung stehenden Medikamenten ein bedauerlicher Einzelfall sein, der noch seltener anzutreffen sein dürfte als ein möglicher Impfschaden.

Ich will hier gewiß keine Religionskriegsführung anstreben. Auch unsere Kinder haben die bekannten Impfungen Tetanus, Diphterie, Polio und TBC, wobei letztere bei meinem Sohn lange aus gesundheitlichen Gründen verschoben werden mußte.

Von tetanus abgesehen hat er die erste Impfung erst mit 2 oder 3 Jahren erhalten können. Auch das war meine/unsere Entscheidung, nachdem ein ausführliches Gespräch mit dem Kinderallergologen geführt wurde.
Deshalb haben wir, zum damaligen Zeitpunkt, weder egoistisch noch verantwortungslos gehandelt. :-)

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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