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Geschrieben von Rio am 20.12.2005, 13:01 Uhrzurück

Re: zweischneidig

Hallo,

es steht ja nicht drin, dass der Elternwille dann überhaupt nicht mehr berücksichtigt werden soll.
Es steht zudem nicht drin, WIE die Entscheidung künftig getroffen werden soll, WER das tun soll und welche Wege bei strittiger Entscheidung gegangen werden können.

Auf gut deutsch: diese Verlautbarung besagt erst mal überhaupt nichts Konkretes. Lediglich, dass der Elternwille zukünftig nicht mehr ALLEINIGES Entscheidungskriterium sein soll.

Andererseits kann in meinen Augen auch die Empfehlung einer Lehrerin ebensowenig alleiniges Entscheidungskriterium sein. Obwohl ich generell deutlich pro Lehrer eingestellt bin, habe ich doch auch schon Negativbeispiele erlebt. Lehrer, die einzelne Kinder regelrecht auf dem Kieker haben, die ihnen so viele Steine wie möglich in den Weg legen. Und so jemand soll dann die alleinige Macht haben, den zukünftigen Schulweg eines Kindes zu bestimmen?

Ich persönlich finde die Möglichkeit der Testung (obwohl auch nicht fehlerfrei) ein gutes Mittel, wenn Elternwille und Schulempfehlung nicht deckungsgleich sind. In unserem Bundesland gibt es das meines Wissens nach überhaupt nicht. Die Eltern können die Kinder völlig unabhängig von der Empfehlung dort anmelden, wo sie es wünschen.

Viele Grüsse,
Rio

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