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Geschrieben von Ralph am 13.09.2004, 12:48 Uhrzurück

Zwei Dinge

Hi Tina,

ich weiß nicht, ob dem so ist, daß jemand 2 JAhre auf bewährung erhält, wenn er ein Kind im besoffenen Zustand totfährt. Dann müßte man die gerichte mehr sensibilisieren, denn die Strafen (Gesetze) sind da, sie müssen nur angewandt werden.
DAs ist die strafrechtliche Seite dieser Angelegenheit.

Es müßte über sehr viel drastischere Maßnahmen im Verkehrs- und Ordnungswidrigkeitenrecht nachgedacht werden.
Meine Vorstellung wäre, daß man zur alten 0,8 Promille-Regelung zurückkehrtund zusätzlich eine "Karenzspanne" bis 1,0 Promille einführt. Wer einmal zwischen 0,8 und 1,2 Promille erwischt wird, zahlt eine Geldbuße in Höhe eines MonatsBRUTTOgehalts (um zuverhidnern, daß Steuerkünstler weniger bezahlen) und 9 Monate Führerscheinentzug, wobei letzteres wegfallen sollte3, wenn der Führerschein zum Broterwerb der Familie benötigt wird (dafür dann empfindlich höhere Geldstrafe). Bei Wiederholungstätern in dieser Spanne bzw. über 1,2 Promille Fahrerlaubnis einziehen (bei allen) und Neuerteilung nicht vor Ablauf von 10(!!!) Jahren. Zusätzlich noch eine Haftstrafe zur Bewährung (wenn niemand zu Schaden gekommen ist) bzw. eine empfindliche Geldstrafe.

Dieses ganze Herumgeeiere mit Psycho-test usw. bringt nichts. Die Täter trifft man nur an zwei Stellen: Bei der Fahrerlaubnis und im Portemonaie! Ich würde eine schöne Mischung beider Varianten bevorzugfen... s.oben! :-)

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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