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Geschrieben von fiammetta am 24.11.2005, 14:59 Uhrzurück

Re: Zum Thema von unten : Keinen Fernseher

Hi,

vor ein paar Jahren trieb sich eine Tussi von der GEZ bei uns herum. Eine von der ganz schlauen Sorte, die meinte, mit Dreistigkeit und Gesetzesbrüchen käme sie überall zum Zuge. Hätte sich auch nur die hiesige Nachbarschaft gewehrt, wäre die Gute wegen einer Latte an Delikten verknackt worden. Leider hatte sie sich mit mir die Falsche ausgesucht. Ich war zwar zu Hause, aber ich regiere allergisch, wenn jemand behauptet, er käme von einer Behörde, tatsächlich aber nur ein austauschbarer Subunternehmer ist. Auch habe ich mein Büro daheim, empfange dort jedoch nur auf Termin und entscheide selbst, wen ich hineinlasse. Folglich forderte ich sie über die Haussprechanlage (wie elend...) auf, mit mir einen Termin zu vereinbaren, die Nummer stünde im Telefonbuch. Außerdem verwies ich darauf, daß ich ihr gegenüber nicht auskunftspflichtig sei. Sich anzumelden war ihr natürlich zu viel Arbeit. Leichter war es für sie, täglich zu nerven. Dafür forderte ich sie jedes Mal ausgesucht höflich auf, einen Termin zu machen und - hehe - mir eine Kopie des Dienstausweises ihrer Behörde in den Briefkasten zu stecken, was sie natürlich nicht tat (wie auch). Nach einer Woche flehte sie regelrecht um Einlaß, worauf ich ihr erklärte, daß sie sich bei uns auf Privatgrund befände, sie sich nicht an die Regeln hielt und ich ihr daher Hausverbot erteilen müßte. Aufdringliche Menschen sind mir ein Greuel. Ihre Autonummer sei bereits notiert und bei Zuwiderhandlung bekäme sie eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

Mein gesamtes Vorgehen lag innerhalb der rechtlichen Vorschiften und verwundert nicht, wenn man weiß, mit welch dreisten und kriminellen Techniken sich diese Leute unerlaubten Zutritt zu Wohnungen verschaffen. Üblich ist es, z.B. aus der Anzahl der Schuhe auf der Treppe Rückschlüsse auf die Anzahl der Bewohner zu ziehen, den Fuß in die Türe zu stellen (können sie gerne `mal bei mir probieren. Einer Anzeige wegen Körperverletzung mittels einer zuschlagenden Türe würde ich mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Einschüchterungsversuchen kontern. Ich dolmetsche lange genug bei Gericht, um zu wissen, wer dann recht bekommt) oder alte Leute zur Seite zu stoßen (! - Ist einer meiner Kursteilnehmerinnen passiert) und einfach einzutreten. Auch beliebt: In der Küche die benutzten Teller zu zählen, ohne sich auszuweisen Fragen über das Baujahr des Autos oder Familienmitglieder zu stellen, etc. Solche Machenschaften können zur Anzeige gebracht werden (z.B. Hausfriedensbruch, Amtsanmaßung).

Es ist okay, wenn jemand seinen Job macht, aber wenn er dabei Gesetze überschreitet, dann muß man dem einen Riegel vorschieben.

Uns haben sie seither übrigens nicht mehr belästigt und ich gestehe, es gibt Menschen, bei denen genieße ich es regelrecht, sie schlecht zu behandeln.

LG,

Fiammetta
*die durchaus den Sinn und Zweck der GEZ begreift*

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