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Geschrieben von Moneypenny77* am 15.11.2005, 12:21 Uhrzurück

Re: Zufrieden mit dem Mittelmaß - kann das gut sein???

Ich finde, es kommt einfach darauf an, was in einem Kind steckt. Ich werde von meinen Kindern lediglich die schulischen Leistungen erwarten, die sie erbringen können und keine, die ihnen mangels Talent/Fähigkeiten/Intelligenz schier unmöglich sind. Natürlich gehört auch ein gewisser Druck dazu und die Umsicht der Eltern zu erkennen, WAS ein Kind kann und was nicht!

Ich war in der Schule immer gut in Mathe und Sprachen, dagegen eine totale Niete in (den anderen) Naturwissenschaften, Sport, Kunst und Musik. Da was besseres als eine 3 von mir zu verlangen wäre Quälerei und nicht drin gewesen. Aber das Abitur war für mich drin und da hat mein Vater sehr viel wert draufgelegt, denn es nicht zu machen wäre nur Faulheit gewesen.

So werden wir es auch machen: was schulisch drin ist, wird bis zum Abschluß rausgeholt und wenn es sein muß auch mal mit mehr Druck, aber unsere Kinder müssen keine Berge versetzen, wo es ihnen nicht möglich ist.

Was die sportliche Mittelmäßigkeit angeht, gebe ich Dir teilweise Recht: sich für den Sport zu schinden und auch mal die eigenen Grenzen zu überschreiten ist einfach nicht mehr "in". Aber Verhältnisse wie in Osteuropa, wo die Kinder für den Sport Gesundheit und Kindheit aufgeben, kann es auch nicht sein.

Klar setzen wir ein bißchen darauf, daß unser Sohn in unsere Bundesligastadt mal ein guter Fußballer wird (wir trainieren bereits weitsichtig den linken Fuß) oder auch gern ein versierter Golfer. Aber Bildung ist mir wichtiger! Da habe ich lieber einen HC 10 Golfer mit Abitur und "anständigem Job" zu Hause, als einen Fußballprofi der uns zum WM-Titel 2022 schießt, aber keinen klaren Satz rausbringen kann.

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