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Geschrieben von Ralph am 26.07.2004, 13:08 Uhrzurück

Wieder da und nochmal wegen Beamte, Diebstahl... etc.

Hallo,

war eine Woche in Urlaub und konnte deshalb an der lebhaften Diskussion unten nicht weiter teilnehmen.

Tina, Dein Beitrag weiter unten trifft den Nagel auf dem Kopf, dem habe ich nichs hinzuzufügen. :-)

Abgesehen davon vermischen einige hier eine Diskussion über Sinn oder Unsinn von Individualpausen mit eindeutigem Diebstahl. Wie das?

Wenn ich auf Kosten des Arbeitgebers telefoniere, dann ist das zunächst einmal ein eindeutiger Diebstahl. Allerdings kommt es auf den Eionzelfall an, inwieweit ein Arbeitgeber, ob öffentlich oder privat, solche Terlefonate basierend auf Treu und Glauben toleriert oder nicht. Ich denke, ein Ferngespräch Madrid ist etwas anderes als ein kurzes Ortsgespräch. Bei uns gibtes z.B. die zitierte PIN-Abrechnung nicht, ich persönlich würde das für ein sehr probates Mittel halten, und zwar flächendeckend in der Privatwirtschaft und im ÖD.

Und das Internet? Kein Arbeitgeber wird etwas dagegenb haben, wenn sein Mitarbeiter in der Pause seine E-Mails abruft. Eine Standleitung/Flatrate hat jede Firma, und der Performanceverlust des Gesamtcomputernetzwerks der Firma, der durch das Abrufern der Mails theoretisch eintritt, so greing, daß er nicht einmal meßbar sein dürfte.

Die Fälle, die Sterntaler aufgezählt hat sind im Einzelnen jeder für sich ein starkes Stück. Nur sind es eben Einzelfälle, wie auch die entsprechenden Gegfenstücke in der Privatwirtschaft Einzelfälle sind. Andernfalls frage ich mich, wenn alle oder die überwältigende Mehrheit im öffentlichen Dienst soolche faulen Luschen sind, weshalb unser Gemeinwesen dann im Großen und Ganzen noch gut funktioniert?
Und im Falle des mittagsmüden Kollegen im Archiv... da gehört nicht nur ihm, sondern auch dessen Vorgesetzter ein Disziplinarverfahren angehängt.

Es gibt die Regularien, um solche "lieben Kollegen" aus dem verkehr zu ziehen, ob Beamter auf Lebenszeit hin oder her. Und in Hamburg besteht seit einigen Jahren die DIE (= dienstinterne Ermittlungsstelle). Bei ihrer Gründung zu Anfang eher belächelt ("Was können die denn schon ermitteln und herauskriegen...?") hat sich diese Stelle sehr schnell den Ruf erabeitet, korrekt und unerbittlich zu sein. Diese herrschaften wünsche ich mir jedenfalls nicht auf meiner Fährte. Wenn die DIE im Hause ist und das logischerweise irgendwann durchsickert, geht inzwischen ein Raunen durch die Büros.
Und aufgedeckt worden ist seitdem auch einiges, insbesondere seitdem sie auch anonyme Hinweise entgegen nehmen.

Und Handyhandel während der Dienstzeit, ja, also, wer das durchgehen läßt, sowojl als Mitarbeiter oder Vorgesetzter... ist selbst schuld. Da gibt es ja nun so viele Ansätze aus dem Dienstrecht, um dem entgegenzuwirken.
... aber vieleicht haben die einfach noch keine DIE... ;-))

Nein, ich denke, weitestgehend wird hier das Klischee vom öffentlichen Dienst nur einmal mehr aufgegossen.
Aber das ist ein alter Zopf, das kenne ich, und die (Schein-)argumente dafür sind eigentlich auch immer dieselben. :-)

Viele Grüße aus der Mittagspause ;-)
Ralph/Snoopy

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