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Geschrieben von Moni + Dana am 01.02.2003, 17:24 Uhrzurück

Wie man so schön sagt: Die Geister die ich rief. So unbelehrbar wie Sharon ist auch Bush.

Wer hier nicht aus der Geschichte lernt, dürfte doch wohl ziemlich klar sein. Auf Gewalt mit Gegenegewalt zu reagieren hat noch nie funktioniert.

Dass man mit Bush nicht reden kann, ist nicht nur auf seine persönliche Unfähigkeit des Sprechens zurück zu führen. Der will Krieg, ohne Rücksicht auf irgendwas. Er will der Große Held sein, einer von diesen pathetischen Großpresidenten, die in den Märchenfilmen ala Hollywood laufen. Speichellecker Blair gesellt sich dazu wie einer kleiner reudiger Pudel, der sich an Bush's Bein reibt, George Michal hats schon richtig getroffen.

I.ü. ist es schon ein heiße Behauptung, hier würde Massenhysterie durch die Medien betrieben. Wer geht denn mit so beknackte Worten wie 'Achse des Bösen' auf Sendung? Und wenn es die Amerikaner kalt lässt, wenn von Atombombeneinsatz die Rede ist, dann dürfte da auch schon einiges kaputt sein.
Und warum steht nur noch knapp 60 % der USA-Bevölkerung hinter ihrem geistig minderbemittelten Oberbefehlshaber?
(CNN-Meldung, dass die Popularität vom Bush nachlässt, keine deutsche ach so unwissende Zeitung!)

Und hier die dpa-Meldung, von der ich hoffe, dass sie nur verzweifeltes Säbelrasseln ist.

Hamburg (dpa) - Der Irak will bei einer amerikanischen Invasion «Tausende von Selbstmord-Attentätern einsetzen», kündigte Vizepräsident Taha Jassin Ramadan in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin «Spiegel» an. Sein Land habe weder Massenvernichtungswaffen noch Langstreckenraketen, sagte der Stellvertreter Saddam Husseins, aber «die Selbstmord-Märtyrer sind unsere neuen Waffen, und die werden nicht nur im Irak zum Einsatz kommen».

Der Krieg werde sich zum «Flächenbrand in der ganzen Region ausweiten», die arabische Welt für die Amerikaner «zu einem Meer aus Widerstand und Gefahr» werden.

Ramadan beharrte darauf, dass der Irak «seit langem frei von Massenvernichtungswaffen» sei. «Wir haben nicht mal eine Stecknadel davon im Sand versteckt». Aber die Amerikaner suchten krampfhaft nach einem Vorwand zum Angriff. Es gehe ihnen um die Macht in der Öl- Region, alles andere sei zweitrangig.

Entschieden verwahrte Saddams Stellvertreter sich gegen amerikanische Beschuldigungen, es gebe Verbindungen Bagdads zu Bin Ladens El-Kaida-Terroristen. Das sei zum Lachen, die laizistische Baath-Partei und El-Kaida seien zwei verschiedene Welten. Ramadan: «Wir hatten niemals etwas mit Islamisten zu tun, schon gar nicht mit solchen Terroristen wie den Bin-Laden-Schurken. Wir hatten auch nie offizielle Beziehungen mit dem afghanischen Taliban-Regime - ganz im Gegensatz zu Amerikas Verbündeten Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Pakistan.»

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