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Geschrieben von sterntaler am 15.01.2005, 12:30 Uhrzurück

Re: wens interessiert, die geschichte von metro! :o)

Die Wurzeln der Konzernunternehmen, die heute zur METRO Group gehören, reichen teilweise bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die Unternehmensgeschichte der Kaufhof AG begann im Jahr 1879, als Leonhard Tietz in Stralsund ein Kurz-, Weiß- und Wollwarengeschäft eröffnete. Die Asko Deutsche Kaufhaus AG, die zusammen mit anderen Unternehmen 1996 zur METRO AG verschmolz, wurde im Jahr 1880 als Saarbrücker Eisenbahn-Konsumverein gegründet.

1964 gilt als Geburtsjahr des Metro-Konzerns: Otto Beisheim eröffnete den ersten deutschen Metro Cash & Carry-Markt, einen Abholmarkt für Gewerbetreibende. Pioniere wie Beisheim sowie innovative Geschäftsmodelle prägten die Entwicklung des Handels zu allen Zeiten.

Innerhalb von nur zehn Monaten entstand durch Verschmelzung der Handelsunternehmen Asko Deutsche Kaufhaus AG, Kaufhof Holding AG und Deutsche SB-Kauf AG die METRO AG. Diese ging noch im gleichen Jahr an die Börse. Am 25. Juli 1996 wurde die Aktie der METRO AG erstmals im Dax notiert. Mit einer Marktkapitalisierung von 12,07 Milliarden Mark gehörte die METRO AG Ende 1996 zu den 20 größten deutschen börsennotierten Unternehmen.

Der Konzern begann, sein Portfolio zu bereinigen. Randaktivitäten und auf Dauer nicht rentable Vertriebslinien wurden aufgegeben. Dennoch gliederte sich der Konzern damals noch in 13 Sparten von Großhandel bis hin zu Modemärkten. Gleichzeitig trieb die METRO AG die Expansion außerhalb Deutschlands voran: Der Auslandsumsatz erreichte 1997 einen Anteil von 7,1 Prozent am Gesamtumsatz.

Im bis dahin erfolgreichsten Jahr der Unternehmensgeschichte wuchs das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 63,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Mark. Die Metro-Aktie erlebte die beste Entwicklung aller Dax-30-Standardaktien. Der Konzern straffte weiter sein Portfolio: Zum Jahresende war die METRO AG mit vier Geschäftsfeldern und übergreifend arbeitenden Querschnittsgesellschaften ein klar strukturiertes Unternehmen. Auch die Internationalisierung schritt weiter voran. Das Auslandsgeschäft trug 1998 bereits 35,2 Prozent zum Umsatz bei.

Die METRO AG trennte sich von ihren Einzelhandelsimmobilien. Damit gewann sie Spielraum für wichtige Investitionen, die ihr Wachstum im Handel beschleunigten. Nach der Neuausrichtung des Konzerns im Jahr 1998 ging es nun verstärkt darum, die Vertriebskonzepte zu optimieren. Real und Kaufhof schlossen sich PAYBACK an, dem größten und bedeutendsten Kundenbindungsprogramm in Deutschland. Auch die internationale Präsenz der METRO AG wurde konsequent ausgebaut: 16 neue Metro Cash & Carry-Märkte, 10 Selbstbedienungs-Warenhäuser und 47 Nonfood-Fachmärkte kamen im Ausland dazu. Der Auslandsanteil am Umsatz stieg auf 39,2 Prozent.

Fünf Jahre nach der Verschmelzung ist der Metro-Konzern ein international ausgerichtetes Unternehmen mit starken, dezentralen Management-Teams. Der Auslandsanteil am Umsatz stieg auf 42,2 Prozent. Im Konzern arbeiteten mittlerweile fast 220.000 Menschen in 22 Ländern. Um seine Mitarbeiter weiter zu qualifizieren, baute der Konzern seine Personalentwicklung aus. Neue Qualifizierungs-, Beurteilungs- und Vergütungssysteme wurden eingeführt. Die METRO AG begann, sich zunehmend am Kapitalmarkt zu orientieren. Zu Gunsten einer höheren Transparenz der Rechnungslegung stellte sie den Konzernabschluss für das Jahr 2000 erstmals nach den International Accounting Standards (IAS) auf. Außerdem wurde zur Stärkung des unternehmerischen Denkens im Konzern das Steuerungs- und Managementsystem EVA (Economic Value Added) eingeführt. Die METRO AG rangierte im Jahr 2000 im Vergleich der Dax-30-Unternehmen auf Platz 18 und gehörte zu den 20 meistgehandelten Dax-Werten.
Das Geschäftsjahr 2001 erwies sich als ein Jahr der besonders großen unternehmerischen Herausforderungen. Die Gründe lagen zum einen in der anhaltenden Stagnation im deutschen Einzelhandel und zum anderen in den ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Vor allem die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington erschütterten die Weltwirtschaft und führten bei den Verbrauchern zu großer Verunsicherung. Viele Branchen mussten als Folge dieser Ereignisse erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen.

Vor diesem Hintergrund konnte die METRO AG gegen den allgemeinen Markttrend das Geschäftsjahr 2001 mit guten Ergebnissen abschließen. Die internationale Expansion wurde auch 2001 weiter vorangetrieben. Zwar bleibt Deutschland für den Metro-Konzern ein wichtiger Markt, gleichzeitig aber wächst die Bedeutung des unternehmerischen Engagements im Ausland. Das Vertriebsnetz wurde 2001 weltweit um 80 Standorte erweitert.

Neben der Internationalisierung ist die Weiterentwicklung der Vertriebslinien zu Retail Brands ein wichtiger Baustein für den Unternehmenserfolg. Diese sollen als klar positionierte, unverwechselbare Marken im Handel etabliert werden. Auch dabei wurden im Jahr 2001 gute Fortschritte erzielt.

Im November 2002 vollzog der Metro-Konzern einen weiteren Schritt zum modernen, internationalen Handelsunternehmen. Seit diesem Zeitpunkt tritt er weltweit als METRO Group auf und verdeutlicht so die Zusammengehörigkeit aller Vertriebslinien und Konzerngesellschaften in einem leistungsstarken Verbund. Darüber hinaus stellte die METRO Group ihr Profil als internationaler Handelskonzern und erfolgreiches Dax-30-Unternehmen heraus. Der Vorstandsvorsitzende der METRO AG, Dr. Hans-Joachim Körber, erklärt: "Die nachhaltige Profilierung durch einen unverwechselbaren Auftritt ist aus unserer Sicht ein Baustein des Unternehmenserfolgs. Wir wollten so das Markenprofil unseres Konzerns schärfen und unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Gewicht betonen."

Unterstützt wird der Auftritt als METRO Group durch die Markenbotschaft: "METRO Group – The Spirit of Commerce". Sie bringt die in den vorangegangenen Jahren entwickelte Unternehmensidentität des Konzerns zum Ausdruck: Modernität, Erfolgsorientierung und Internationalität. "Diese Botschaft unterstreicht, dass Handel für die METRO Group weit mehr bedeutet als nüchterne Zahlen und Fakten. Denn Handel ist für uns das Zusammenführen von Märkten und Menschen, von Waren, Ideen und Konzepten", so Dr. Körber.

Die METRO Group ist in 28 Ländern aktiv. Vor allem das Geschäft in Osteuropa und Asien trägt zur positiven Umsatzentwicklung bei. Als eines der führenden Unternehmen der Branche leitet die METRO Group die wohl tief greifendste Innovationsoffensive des Handels ein und gestaltet den Modernisierungsprozess maßgeblich mit. Im Rahmen der METRO Group Future Store Initiative testet sie im RFID Innovation Center in Neuss moderne Technologien entlang der gesamten Prozesskette vom Hersteller bis zum Verbraucher. Grundlage für den Einsatz von Hightech im Handel ist der so genannte "Smart Chip". Dieser ermöglicht ein effizienteres Lagermanagement und bietet dem Kunden umfassende Service-Informationen sowie einen beschleunigten Bezahlvorgang für einen bequemen Einkauf. Den Supermarkt der Zukunft erleben Metro-Kunden seit April 2003 im Extra Future Store im nordrhein-westfälischen Rheinberg.

Die METRO Group ist zum Jahresende weltweit in 30 Ländern tätig. Sie verfügt über ein klares, positives Imageprofil als modernes, leistungsstarkes Handelsunternehmen. Drei Vertriebslinien der METRO Group feiern in diesem Jahr Jubiläum: Media Markt und Saturn wird 25, Metro Cash & Carry 40 und Galeria Kaufhof blickt gar auf eine 125-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Mit der viel beachteten Ausstellung "Faszination Handelswelten" über die wichtigsten Themenfelder des Handels bietet die METRO Group der interessierten Öffentlichkeit erstmals überraschende und spannende Einblicke in die Branche. Mit der Eröffnung des RFID Innovation Centers in Neuss und der Einführung der Zukunftstechnologie RFID treibt die METRO Group zusammen mit führenden Partnern der Konsumgütertechnologie die technologische Innovation im Handel weiter voran.

liebe grüße
sterntaler

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