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Geschrieben von krissie am 08.01.2004, 14:55 Uhrzurück

Re: wenn dem so ist,@krissie, aber!...

Hallo Sterntaler,

ich gebe gerne zu und hab ja auch geschreiben, dass die Realität für viele, die alleine da stehen, ganz anders aussieht.

Ich glaub auch nicht, dass man berufstätig sein muss, um zufrieden zu sein. Ich kann mir einige Interessen vorstellen, die nicht bezahlt werden, denen ich nachgehen könnte. Aber: Was dies erfordert ist Zeit, neben Kindern und Küche. Und die Zeit muss ja logischerweise jemand anderes mit meinen Kindern verbringen, damit ich "frei" habe, entweder muss ich jemanden dafür bezahlen oder mein Mann kommt dafür in Frage, der dann aber nicht dauernd arbeiten kann. Also ist es sinnvoller, ich versuche, Interesse und bezahlte Berufstätigkeit zu verbinden, finde ich.
Es gibt bestimmt einige Frauen wie deine Großmutter.Ich kann nur für mich sprechen, ich bin nicht so. Und das war es nur, weil Du irgendwie so schriebest, als seien alle Frauen gerne nur Hausfrauen und Mütter, wenn es finanziell ginge. Glaube ich halt nicht.

Ich bin mit unserem Leben zufrieden, ich bin nur ein wenig schockiert über einige Ansichten, die mir sehr biologistisch vorkommen, sehr wenig gleichberechtigt und partnerschaftlich. Das geht auch gar nicht gegen Dich, ich bin nur echt immer noch etwas schockiert von den Postings von Moneypenny, die die Auffassung vertritt, dass eine an ihrer Berufstätigkeit interessierte Frau besser keine Kinder bekommen sollte. Da kann ich halt nur entgegen halten und das ist meine aufrichtige Meinung: ein Mann, der voll berufstätig ist + Überstunden etc. und das auch nicht einschränken will, sollte nicht unbedingt Kinder bekommen.
Nun gut, es führt alles zu Recht wenig, worin ich übereinstimme mit vermutlich den meisten hier, Kindererziehung wird nicht sehr anerkannt und Kinderbekommen ist unter Umständen ein Weg in die relative Armut, das darf nicht sein. Es stimmt allerdings, dass gerade die "traditionelle" Rollenaufteilung in der Ehe noch am stärksten subventioniert wird, das ist m.E., wie ja auch Marit ausführte, nicht angebracht. Ich bin daher auch dafür, das Ehegattensplittig abzuschaffen, dafür Kindererziehung stärker zu honorieren als mit dem mitlerweile auch noch gekürzten Erziehungsgeld.

LG Kristina

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