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Geschrieben von Leena am 17.06.2011, 17:11 Uhrzurück

Re: Vergewaltigung eines Säuglings

Ehrlich gesagt, meinem ganz persönlichen Eindruck nach liegt es zumindest dort in dem mir ansatzweise bekannten Fall nicht unbedingt an "so einer Veranlagung", und hat scheinbar wohl auch nicht direkt mit dem "Wissen von einer so nicht ausübbaren Sexualität" zu tun, sondern da dürfte es wohl eher darum gegangen sein, sich groß oder klein zu fühlen, machtlos oder allmächtig, Spielball oder Strippenzieher... also nicht Sexualität im eigentlichen Sinne, jedenfalls nicht so, wie ich sie definieren würde.

Aber das andere Problem ist ja auch - auch Menschen, die merken, dass sie "so eine Veranlagung" haben, und wissen, dass sie diese Sexualität nicht leben können und auch gar nicht leben WOLLEN, haben massivst Probleme, wenn sie sich Hilfe holen wollen. Ich erinnere mich an einen Bericht über ein entsprechendes Pilotprojekt in Berlin über Betroffene, die sich Hilfe holen wollten, und kaum welche bekommen haben, weil sie für alle nur die abartigen, perversen "Untermenschen" quasi waren. :-(

Damit tut man nun mit gefährdeten Menschen auch keinen Gefallen, und verhindert erst recht überhaupt nichts. :-((((

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