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Geschrieben von sasu am 15.04.2003, 14:01 Uhrzurück

und wie soll syrien beweisen, dass es keine abc-waffen hat ?.......mt

oder um es mit blix's worten zu sagen: hat ein land keine abc-waffen, wird es angegriffen !?!?


Dienstag, 15. April 2003
Besorgnis wegen Syrien
Straw verlangt Beweise


Der britische Außenminister Jack Straw hat Syrien aufgefordert, Vorwürfe der USA über eine Aufnahme von Mitgliedern der irakischen Regierung zu widerlegen. Mit Blick auf die Einstufung Syriens als "Schurkenstaat" sagte Straw auf einer Pressekonferentz in Katar, Syrien habe die Gelegenheit zu beweisen, dass diese Kategorie nicht zutreffe.

Syrien solle die neue Realität in der Golf-Region anerkennen, sagte Straw. Damaskus müsse einige wichtige Fragen beantworten, darunter die nach dem Besitz chemischer Waffen.

Die USA werfen Syrien vor, chemische Waffen zu besitzen und Terrorismus zu unterstützen; außerdem hatten sie in den vergangenen Tagen die Führung in Damaskus davor gewarnt, Mitgliedern der gestürzten irakischen Regierung Unterschlupf zu gewähren. Syrien hatte die Vorwürfe der USA zurückgewiesen.

Am Montag hatten die USA mitgeteilt, gegen Syrien diplomatische und wirtschaftliche oder Schritte anderer Art zu erwägen.

Frankreich und Türkei: Keine Beweise

Frankreich und die Türkei machten unterdessen deutlich, dass sie keine Informationen darüber haben, dass Syrien Massenvernichtungswaffen besitzt. "Wir haben keine entsprechenden Beweise", so die französische Europaministerin Noelle Lenoir im französischen Fernsehen.

Der türkische Außenminister Abdullah Gül sagte in Luxemburg nach einem Treffen mit EU-Politikern, seine Regierung wisse nicht, ob Syrien Massenvernichtungswaffen besitze. Sie habe dafür keine Belege, und wenn die USA solche habe, "werden wir sie sehen", erklärte Gül.

Annan besorgt

UN-Generalsekretär Annan äußerte sich nach Angaben seines Sprechers Fred Eckhard besorgt, dass die zunehmende US-Kritik an Syrien und dessen Rolle im Irak-Krieg den ohnehin instabilen Nahen Osten weiter destabilisieren könnte. Annan habe bekräftigt, dass jeder Vorwurf einer Bedrohung der internationalen Sicherheit und des Friedens in Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen behandelt werden müsse, sagte Eckhard.

Annan habe gemahnt, die jüngsten US-Äußerungen in Richtung Syrien dürften nicht zu einer weiteren Destabilisierung der Region führen, die durch den Krieg gegen den Irak bereits schwer getroffen sei, sagte Eckhard.

Israel fordert Druck auf Syrien

Der israelische Premierminister Ariel Scharon forderte die USA auf, auf Syrien wegen dessen Unterstützung radikaler Palästinensergruppen verstärkten Druck auszuüben. Dies bedeute nicht, dass gegen Syrien Krieg geführt werden solle, aber diplomatischer und wirtschaftlicher Druck ausgeübt werde, sagte Scharon in einem in Auszügen vorab veröffentlichten Interview der Tageszeitung "Jedioth Ahronoth" (Mittwochausgabe).

Scharon forderte die USA dazu auf, u.a. dafür zu sorgen, dass in Syrien radikale Palästinensergruppen wie Hamas und Islamischer Dschihad nicht mehr operieren dürfen. Die Gruppen haben sich zu zahlreichen Selbstmordanschlägen Israel bekannt, bei denen Dutzende Menschen getötet wurden. Zudem müsse die anti-israelische Hisbollah-Organisation aus dem Südlibanon entfernt werden, sagte Scharon. Syrien gilt mit seinen tausenden Soldaten im Libanon als Schutzmacht
quelle:http://www.n-tv.de/3153543.html

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