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Geschrieben von krissie am 25.08.2004, 21:14 Uhrzurück

Re: Umzüge

Ich bin auch in einer Kleinstadt aufgewachsen und mit 18 ganz freiwillig da weg... Ein Umzug in der Kindheit wäre sicher nicht schlimmer gewesen, als die Vorurteile, Sozialkontrolle etc., die ich täglich erlebte.
Mein Mann hingegen ist in seiner Kindheit viermal umgezogen, immer wegen eines noch besseren Jobangebotes für den VAter. Er hat es gehasst (aber natürlich auch überlebt) und unheimlich gelitten bei jedem Umzug! Allerdings war da noch seine Mutter, die sich dann zwar immer vor Ort eine Teilzeittätigkeit gesucht hat, aber erstmal natürlich da war und das emotional auffangen konnte.
Wenn eine Mutter wie sterntaler gezwungen ist, alle paar Monate (oder auch alle paar Jahre) zusammen mit ihrem Kind umzuziehen, dann ist das meines Erachtens für beide unzumutbar. Auch wenn es "nur" eine ganz kleine FAmilie ist, an die ganze Familie, die da noch mit dranhängt, wie moneypenny ja auch schreibt, denk ich da nicht mal... Gerade wenn der eine Elternteil oder beide Elternteile arbeiten, das Kind also "fremdbetreut" werden muss über mehrere STunden am Tag, kann ich doch einem Kleinkind nur ganz schwer einen Umzug zumuten. Seh denn das nur ich so? Wenn ich darauf angewiesen bin (oder es auch so will) mein Kind mehrere Stunden täglich an andere Bezugspersonen zu gewöhnen, dann kann ich die nicht einfach mal so wechseln. Diese Bezugspersonen sind für mein Kind mindestens genauso wichtig, wie der Job meines Partners, den er aufgeben müsste etc.
Lange Rede, kurzer Sinn: Seitdem ich ein Kind habe, sehe ich das mit der Mobilität viel problematischer.

LG Kristina

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