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Geschrieben von ibag am 23.02.2006, 14:58 Uhrzurück

*Uiiiiiiiii* Vogelgrippe und Astrologen....;)

Die Vogelgrippe in Deutschland

Sie war immer ganz weit weg, die Vogelgrippe, irgendwo im Süden, und jetzt ist sie plötzlich auf Rügen, bei uns in Deutschland. Die Wissenschaftler rätseln, wie das Virus den Weg bis zur Ostsee gefunden hat. Das hätten sie nie für möglich gehalten. Dass sich das Virus auf den Menschen übertragen, es zu einer großen Seuche kommt mit vielen Toten, halten die Wissenschaftler für unwahrscheinlich. Aber wer von ihnen hätte vor einem halben Jahr geglaubt, dass die Seuche über Rügen nach Deutschland kommt?

Seuchen finden in der Astrologie ihre Entsprechung im Planetensymbol Neptun. Gerade jetzt, wo die Vogelgrippe Rügen erreicht hat, bildete Neptun ein Quadrat zu Jupiter. Dieser Aspekt steht für Trugbilder, Wahnvorstellungen, Fehlspekulationen. Wer die von den Medien kräftig geschürte Angst vor einer regerechten Epidemie bei uns im Herzen Europas in Anbetracht dieses Aspektgefüges als übertrieben und grundlos abtut, verschließt die Augen vor der uns mehr oder weniger exakten Saturn- Neptun- Opposition bis zum Juni 07. Diese Konstellation steht für Abwehr (Saturn) Schwäche (Neptun), Auflösung (Neptun) fester Strukturen (Saturn), Krankheit und Seuchen ganz allgemein. Als diese beiden Planeten 1918 eine Konjunktion im Tierkreiszeichen Löwe bildeten, starben weltweit gut 20 Millionen Menschen an der spanischen Grippe! Den Kopf in den Sand stecken im Glauben, es werde schon alles gut gehen, ist an Anbetracht dieser Konstellation sicher die falsche Strategie.

Von Plato stammt der Satz: "Schicksal gleich Seele." D.h. äußere Lebensumstände sind immer der äußere Spiegel für Dispositionen unserer Seele, die wir ohne diesen Spiegel nicht wahrnehmen könnten. Die Angst (Saturn) vor der unsichtbaren (Neptun) Bedrohung durch das Virus H5N1 ist begründet und entspricht den Konstellationen.

Wie sollten wir mit dieser Angst am besten umgehen, wenn von außen wenig effektive Hilfe zu erwarten ist?

Wir alle erleben, wie die Menschen am zur Zeit des Endes des 1. Weltkriegs, dass sich vertraute Strukturen auflösen. Alles was Sicherheit im äußeren Leben zu versprechen schien (Sozialstaat, Arbeitsplatz, Familien- Orts- Religionsgemeinschaften, Gewerkschaftsbündnisse) sind in Auflösung begriffen. Je mehr wir uns an diese alten Strukturen klammern, desto größer sind die Ängste, die uns befallen. Diese Konstellation fordert uns auf, mit dem lebendigen Fluss des Lebens in Einklang zu sein, zu erleben, wie sich in ihm immer wieder alte Strukturen auflösen und neue entstehen (Wasser- Eis). Je stärker jeder einzelne von uns daran arbeitet, seine Ideale und Wunschträume (Neptun) Realität (Saturn) werden zu lassen, sich dabei den Problemen und der Verantwortung im täglichen Leben nicht entzieht, desto geringer die Gefahr, Opfer dieser oder auch einer anderen Seuche zu werden.

Denken Sie einmal an die vielen einer inneren Berufung folgenden Helfer und Pfleger einer Leprastation, die auch nicht krank werden.
Angst ist ein beengendes Körpergefühl, das in der Herzgegend und im Oberbauch empfunden wird und entsteht, wenn man sich gegen eine Entwicklung sträubt, die den eigenen Vorstellungen zuwider läuft. Ängstliche Menschen können das Schicksal nicht zulassen. Sie kämpfen gegen sich selbst, den Schicksal gleich Seele (s.o.)

Sobald es gelingt, das eigene Schicksal als Lehrmeister über die eigenen Persönlichkeitsstruktur zu begreifen und willkommen zu heißen, lösen sich die Krämpfe, die Enge, verschwindet die Angst.

Vogelgrippe, Arbeitslosigkeit und Armut richtig verstanden sind die schicksalsmäßige Aufforderung, die eigenen Schwächen, Verdrängungen und Ängste zu durchschauen und seine Einmaligkeit, seine eigene Fähigkeiten und Stärken zu erkennen um die Welt, d.h. die Menschen, Ihr persönliches Umfeld auf eine Art und Weise zu bereichern, die Ihre Persönlichkeit ausmacht. Die Beeinflussung durch Massenmedien, die Anpassung an den sog. mainstream, an Institutionen oder andere Menschen auf Kosten Ihrer Eigenart führt zu einer schleichenden Depersonalisierung. Mit der Zeit entfernen Sie sich immer weiter von sich selbst, leben immer stärker in Scheinwelten, die irgend welchen Vorstellungen entsprechen. Wer sich ihnen anpasst, offenbart seine Ich-Schwäche. Und diese Ich-Schwäche findet ihre Entsprechung in einem schwachen Immunsystem.

In Krisenzeiten zeigt sich, wer bei sich angekommen ist und wer nicht. Letztere dürfte folgende Nachricht sehr beunruhigen: Die deutsche Seuchenschutzbehörde empfiehlt dem Bestattungsgewerbe eine vorausschauende Ressourcenplanung. Das schlimmste Szenario sieht vor, dass 150000 Deutsche an einer Vogelgrippe- Pandemie sterben.

WINFRIED NOÉ, im Februar 2006

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