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Geschrieben von Cosmicos am 20.02.2006, 8:51 Uhrzurück

Todesstrafe und die Wahrscheinlichkeitsrechnung

Die Todessrafengegner scheissen sich doch nur in die Hose, weil sie irreversibel ist.

Menschen machen Fehler, und zwar mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten. Wenn ich einen A380 plane, dann kann ich errechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit der abstürzt. Wenn ich einen Microchip für einen Herzschrittmacher entwickle, dann funtkioniert der auch nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit. Trotzdem wird er in Verkehr gebracht, weil er mit der umgekehrten Wahrscheinlichkeit Leben verlängert.

Nun zur TS:

Gerichte machen Fehler. Wenn ich die Fehlerwahrscheinlichkeit auf ein erträgliches Mass zurückschrauben kann, dann kann man damit leben (und auch sterben). Durch das von mir beschriebene 2-stufige Verfahren multipliziere ich die Einzelwahrscheinlichkeiten eines Fehlurteils zu einem erträglichen Level.

Und zum unschuldig lebenslang Inhaftierten:

Was ist denn der große Unterschied zwischen lebenslang unschuldig inhaftiert und unschuldig todgespritzt?

Ein lebenslang unschuldig Inhaftierter wird jeden Tag extrem geistig gefoltert, dann er weiss ja, dass er unschuldig sitzt. Wenn dann die Ursache für die Verurteilung auch noch vorsätzliche Falschaussagen, staatsanwältliche Amtsmissbrauch, Manipulation von DNA-Analysen ist, dann würde ich als ein solcher Inhaftierter meine Intelligenz dazu nutzen, mit den Leuten aufzuräumen, die mir das angetan haben.
Die geistige Folter eines unschuldig Inhaftierten ist daher auch irreversibel.

Also besser gleich todspritzen, dann spart man sich solche Folgen und erspart dem Inhaftierten die Folter.

Auch wenn es ein Fehlrurteil ist - eben mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit.

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