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Geschrieben von Tiziana30 am 23.01.2006, 10:22 Uhrzurück

@Suka73

Hallo Sue,

Du hattest doch vor kurzem hier wegen dem Spiel gepostet. Ich hab jetzt die Anleitung rausgekramt, ich tipp Dir das mal kurz rein:

Kokolores ist ein unterhaltsames Gesellschaftsspiel für 2-6 Personen. Die Anzahl der Mitspieler kann jederzeit erhöht werden, wenn zwei oder mehr Spieler ein Team bilden.
Es wird in Runden gespielt, Spieldauer pro Runde ca. 5 Minuten. Gesamtdauer des Spiels mindestens 40 Minuten.
Das Spiel ist zu Ende, wenn der erste Spieler durchs Ziel geht und damit Kokolores-König wird. Der Spaß ist am größten, wenn die Fragen mit Humor und Phantasie beantwortet werden - je mehr Quatsch und Nonsens dabei herauskommt, desto unterhaltsamer wird es!

Das Spielbrett wird aufgebaut und die Fragekarten werden neben dem Spielbrett bereitgelegt. Jeder Spieler wählt seine Spielsteinfarbe und geht an den Start, also in die Mitte des Spielfeldes.
Generell gilt, daß alle Felder mit mehreren Spielsteinen belegt werden können.
Es ist außerdem ratsam, für alle (Streit-)Fälle ein Lexikon oder Wörterbuch bereitzulegen.

Die Spieler würfeln. Der Spieler mit der höchsten Augenzahl beginnt, er wird Spielleiter der ersten Runde.
Der Spielleiter zieht eine Fragekarte, würfelt und liest die entsprechende Fragekarte vor (Augenzahl "1" = Frage "1" etc.).
Wenn der Spielleiter eine "6" würfelt, darf er keine Frage stellen. Er muß die Leitung der Spielrunde und die Fragekarte an den Spieler, der links von ihm sitzt, abgeben.
Würfelt der Spielleiter eine Zahl zwischen "1" und "5", liest er allen anderen Spielern den entsprechenden Fragebegriff vor. Nun haben die Spieler 30 Sekunden (oder länger, bitte vorher ein Zeitlimit vereinbaren) Zeit, den Begriff im Uhrzeigersinn zu erklären oder zu raten. Lassen Sie sich schnell etwas einfallen - je verrückter und spaßiger, desto besser!
Der Spielleiter liest die richtige Antwort vor. Als richtig gilt eine Antwort auch dann, wenn sie nicht buchstabengetreu, sondern nur sinngemäß der Antwort auf der Kartenrückseite entspricht.
Sollten mehrere Spieler die richtige Antwort kennen, so gilt nur die erstgenannte Antwort. Die anderen Spieler mit der richtigen Antwort dürfen nur einmal würfeln.
Der Spieler mit der richtigen Antwort darf zweimal würfeln und mit seinem Spielstein um die entsprechende Augenzahl vorrücken. Alle anderen Spieler dürfen nur einmal würfeln und vorrücken. Der Spieler, dem überhaupt keine Antwort einfiel, geht leer aus: er bleibt sitzen, darf also nicht würfeln. Der Spielleiter darf weder würfeln noch vorrücken.
Kartenverteilung: Wer die Antwort kennt, darf die Karte behalten. Falls niemand die Frage richtig beantworten konnte, darf der Spielleiter die Karte behalten.
Damit ist die Runde beendet und die nächste Runde beginnt. Der Spieler links vom Spielleiter übernimmt die Leitung der neuen Runde. Er zieht eine Fragekarte, würfelt...

Kommt ein Spieler auf sein Heimatfeld, rückt er automatisch um drei weitere Felder vor.
Heimatfeld bedeutet, daß die Feldfarbe mit der Farbe seines Spielsteins übereinstimmt.

Sobald einer der Spieler auf ein Risikofeld kommt, zieht der Spielleiter speziell für ihn eine Fragekarte. Weiß er auf die erste Frage auf der Karte keine Antwort, muß er würfeln und die gewürfelte Augenzahl rückwärts gehen. die Fragekarte geht dann an den Spielleiter.
Wenn der Spieler die richtige Antwort kennt, gehört die Karte ihm und er darf - wie sonst auch - zweimal würfeln und vorrücken.

Kommt einer der Spieler auf die Rutsche, muß er bis ans Ende der Rutschbahn zurückgehen.

Auf jeder Fragekarte befindet sich in der linken Ecke ein Buchstabe. Wenn man aus mindestens vier gesammelten Karten mit den Eckbuchstaben ein sinnvolles Wort bilden kann, darf der Spieler soviele Felder vorrücken, wie sein Wort Buchstaben hat. Beispiel: LEXIKON = 7 Buchstaben = 7 Felder vorrücken. Die Karten, aus denen bereits ein Wort gebildet wurde, werden neben dem Spielfeld abgelegt.

Variante 1: Um das Spiel einfacher oder schneller zu machen, können die Spieler festsetzen, daß man auf die Risikofelder verzichtet. Das bedeutet, daß nichts passiert, wenn ein Spieler auf ein Risikofeld kommt.

Variante 2: Die Spieler ziehen zu Beginn jeder Runde eine Fragekarte. Damit erhöht sich die Chance, mit den Eckbuchstaben längere Worte zu bilden. Die Spieler kommen dann schneller zum Ziel und der Spaß am "Wörter bilden" ist größer.

Variante 3: "Kokolores paradox" heißt die Variante, bei der nicht die Frage, sondern die Antwort vorgelesen wird. Die Spieler müssen dann versuchen, den entsprechenden Fachbegriff zu finden.


So, das war's, ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.

Liebe Grüße, Tiziana

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  • @Suka73 - Tiziana30 23.01.06, 10:22
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