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Geschrieben von Wonny-ist-daaa! am 28.06.2011, 10:28 Uhrzurück

Re: Suizid im Nachbarhaus - sind wir denn alle zu sensibel?

Ich denke Depressionen kann man nur nanchempfinden wenn man sie hat. Meine Tante sagte vor einigen Tagen zu meiner Schweser " Nun sei mal nicht so blöd und bekomme Depressionen. Das kann man auch anders machen."
Ich denke das von einr Apothekerin zu hören, ist Hammer. leider ist dies wohl die Meinung bei vielen Deutschen. Dabei bekommt jeder dritte eine Depression. 30% aller Deutschen bis zu ihrem 50. Lebensjahr.
Heutzutage ist alles schnelllebig. Der Druck , häufig hohe Anforderungen, die Schnellebigkeit die auf unserer Generation lastet ist häufig ein großes Risiko zu erkranken. kinder können häufig schon heute keine Kinder mehr sein. Siehe die Kinderpsychologen die Wartelisten bis zu einem Jahr haben.
Wenn dann noch Einsamkeit hinzukommt, weil das soziale Netzwerk nich gut ausgebaut ist, so wie früher zu Omas Zeiten.
Jede Generation hat seine Laster. Natürlich gibt es weniger registrierte Suizidversuche in den 30ern, 40igern. Erstens kommt der Überlebenswille. Die Natur dess Menschen. Außerdem wurde nicht jeder Suizid registriert so wie heute.
Dieses "Problem" ist auch in vielen Bereichen in Afrika noch vorhanden. Als erstes kommt der Überlebenswille. Dann wird nicht jeder Suizid registriert.
Ein Mischmasch aus allen würde ich sagen.
Wir sind nicht verweichlicht.
Depressionen sind da, die kann man sich nicht aussuchen oder unterdrücken. Je mehr man sie unterdrückt, desto gewaltiger wird die Welle mit der sie dich ertränkt.
Seltsam, wenn bei mir nebenan einer aus dem fenster springt, wäre mein erster Gedanke ein anderer. Ich würde mich fragen , hätte ich es verhindern können? und natürlich warum?

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