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Geschrieben von Pebbie am 14.08.2011, 8:46 Uhrzurück

@Strudelteigteilchen

Hallo !

"Auf einer Förderschule kann sich die Lehrerin wirklich ausruhen, wenn sie schlecht ist - das Ergebnis ist ja nicht überprüfbar. "

Genauso wie man die Kinder nicht einfacvh in Schubladen stecken kann, kannst Du Förderschulen und ihre Lehrer auch nicht pauschalieren.
Du solltest erst einmal davon ausgehen das Sonderpädagogen sich bewusst für diesen Lehrzweig entschieden haben, und dementsprechend mit Herz und Seele bei der Sache sind.
Und den Erfolg eines Lehrers/Schule kann man sehr wohl messen, nämlich daran wieviel Kinder rückgeschult werden. Auf unserer Sprachförderschule werden 80% der Kinder rückgeschult auf die Regelschule; wenn das keine gelungene Integration ist, weiss ich es auch nicht !!! Und vor allem werden Kinder rückgeschult die gut ausgebildet und trotz ihrer vielleicht Restbehinderung gut im Regelunterricht klar kommen, was ohne die Förderschule fraglich gewesen wäre.
Ich rede jetzt ausschliesslich vom SQ-Zweig, das sind Kinder mit Förderbedarf im Bereich Sprache. Mein Sohn wird nach 5 Jahren Förderschule auf ein normales Gymnasium gehen, er beginnt jetzt sein letztes Förderschuljahr. Ohne eine individuelle Förderung wie er sie dort bekommen hat, wäre dies bei Schulbeginn niemals möglich gewesen.

Wenn es nicht läuft, wie in Deinem Beispiel, kann man sich auf die Hinterbeine stellen und nachfragen. Man hat doch nicht weniger Rechte als Eltern nur weil das Kind eine Förderschule besucht. Im Gegenteil, eigentlich wird man viel mehr eingebunden....

LG Ute

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