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Geschrieben von björg am 28.04.2011, 14:17 Uhrzurück

Stellungnahme: Fachverband dt. Heilpraktiker

Dies habe ich schon vor längerem mal dazu erhalten:

> ZUR MAILAKTION bzgl. PETITION
>
> PANIKMACHE GILT NICHT
>
> In Zeiten des Internets als schnelles Medium, welches zu dem keine
> Kopier- und Portokosten verursacht, hat es sich leider eingebürgert,
> alles mögliche an hunderte oder tausende von Menschen weiter zu leiten,
> oftmals ohne es zu prüfen.
>
> Dies konnten wir als Berufsverband in den letzten Monaten immer wieder
> beobachten und auch leidvoll miterleben: Ob beim Thema
> Lebensmittelgesetzbuch, Traditionelle Heilpflanzen oder eine neu
> umlaufende Petition an den Deutschen Bundestag zur Abwendung eines
> möglichen Verbots von Heilpflanzen. Alles wird reflexartig
> weiterverbreitet und damit zu einem Selbstläufer, der nur aufgrund
> seiner hohen Verbreitung plötzlich an Bedeutung gewinnt.
>
> Zu dieser Petition und einem Verbot von Heilpflanzen möchten wir
> nochmals klar stellen: Die EU- Richtlinie zu traditionellen
> Arzneimitteln ist viele Jahre alt (2004) und sie ist in Deutschland
> bereits seit Jahren im Arzneimittelgesetz umgesetzt. Ihre europaweite
> Ratifizierung 2011 wird also bei uns nichts ändern. Damit ist eine
> Petition an den Bundestag, er möge hier zugunsten der traditionellen
> Heilpflanzen tätig werden, haltlos.
>
> Auch die Möglichkeit der Registrierung von traditionellen europäischen
> Heilpflanzen, die Zulassung der pflanzlichen Arzneimittel und die
> individuelle Einzelverschreibung der Heilpflanzen sind im
> Arzneimittelgesetz geregelt. Es werden aktuell keine Heilpflanzen in
> Deutschland verboten und jeder Heilpraktiker kann die Pflanzen, die es
> nicht als Fertigarzneimittel gibt, in einer Rezeptur weiterhin
> verordnen.
>
> Der Bundesvorstand des Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V. bittet
> deshalb, solche Panikmails nicht einfach ungeprüft weiter zu
> multiplizieren, sondern bei den verantwortlichen und sachkompetenten
> Mitgliedern des Bundesvorstandes oder Ihres Landesverbandes erst einmal
> nach zu fragen. Diese können nachprüfen, ob es einen entsprechenden
> Handlungsbedarf gibt und Sie umgehend darüber informieren.
>
> Im Bundesvorstand stehen neben dem Präsidenten des Fachverbandes,
> Christian Wilms auch die anderen Vorstandsmitglieder zur Verfügung.
> Ursula Hilpert-Mühlig zu Fragen des Gesundheits- und Berufsrechts, Arne
> Krüger zur Thematik Arzneimittel- und Medizinprodukterecht und
> Franz-Dieter Schmidt zu Wettbewerbs- und Abrechnungsfragen.
>
> Der Bundesvorstand des
> Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.

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